Der Falkland Krieg - offizielle Geschichtsschreibung vs. alternative Betrachtung

#1 von Nathanael , 03.09.2015 21:59

Die Falkland Inseln

Lage:
Südatlantik, etwa 500 Kilometer vor der südamerikanischen Küste 51° bis 53° südlicher Breite und 57° bis 62° westlicher Länge

Aussehen:
Zwei Hauptinseln (West- und Ostfalkland), die durch die Falklandstraße getrennt sind und ca. dreihundert weitere kleinere Inseln mit einer Gesamtlandfläche von 12.173 km². Die Landschaft ist hügelig, die höchste Erhebung ist Mount Usborne mit 705 Metern über dem Meeresspiegel. Es gibt keine Flüsse.

Klima:
jährliche Durchschnittstemperatur: 6°C (19°C im Januar, 2°C im Juli) durchschnittlicher Niederschlag: 625 mm. Schnee gibt es im Winter (europäischer Sommer) nur auf den Bergen.

Bevölkerung:
Falkland hat 2.379 Einwohner, die Mehrheit davon sind britischer Abstammung. Die größte Stadt ist Stanley auf Ostfalkland (Schiff- und Flughafen) mit 1.989 Einwohnern. Dazu kommen noch die Angehörigen der britischen Militärgarnison (Zivilisten und Soldaten).
Vorherrschende Religion ist der christliche Protestantismus. Alle Bürger der Falklandinseln besitzen spätestens seit 2002 (British Overseas Territories Act) die britische und damit die europäische Staatsbürgerschaft.

Wirtschaft:
Ein Großteil der Insel lebt von der Landwirtschaft, meist wird Wolle produziert. Auf der Insel gibt es über 700.000 Schafe in ca. 90 kleineren Farmen. Der Wal- und Fischfang hat stark zurückgehende Bedeutung, da die Bestände in den letzten Jahrzenten überfischt worden sind. Zum Hoheitsgebiet der Falklands gehört das Seegebiet 150 Seemeilen rund um die Inseln. Seit 1987 gibt es eine Schutzzone. Allerdings verdienen die Falklands immer noch jährlich 40 bis 50 Millionen US-Dollar mit dem Verkauf der Fischfangrechte an japanische, koreanische und taiwanesische Firmen.
Dazu kommen noch Ölreserven rund um die Inseln, die auf 2,5 Milliarden Barrel geschätzt werden, womit sie größer als die in der gesamten Nordsee wären. Doch hier mußten die Briten bereits das Teilen lernen. 1995 einigte man sich mit Buenos Aires, die Erdölfelder vor der argentinischen Küste gemeinsam auszubeuten.

Politik:
Die Falklands sind ein „Britisches Überseegebiet“ (früher „Britisches abhängiges Gebiet“). Solche Gebiete sind nicht Teil des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland, unterstehen aber seiner Souveränität. Staatsoberhaupt ist die britische Königin. Solche Gebiete sind kein Teil der Europäischen Union, somit kommt auch kein europäisches Recht zur Anwendung. Sie setzt einen Gouverneur ein. Die Inseln haben eine eigene Verfassung und die Bevölkerung wählt aller 4 Jahre 8 „Councilors“ als ihre legitime Vertretung.
Der Gourverneur, ein Chief Executive und die Councilors bilden das Parlament („Legislative Council“). Das Parlament bestimmt jährlich 3 Mitglieder aus den eigenen Reihen für die Regierung.
Die Regierung („Executive Council“) besteht aus eben diesen 3 Vertretern, dem Gouverneur, dem Chief Executive und dem Financial Secretary. Auch die Vertreter der stationierten Militärs haben Mitspracherecht.
Verteidigung und auswärtige Angelegenheiten liegen direkt in der Zuständigkeit der britischen Regierung.

Währung:
Es gilt das Falkland-Pfund. Dieses ist direkt an das Britische Pfund gebunden.

So weit einige Fakten zu den Falkland Inseln. Nun ein paar Angaben zum Krieg zwischen Argentinien und Großbritannien. Was sagen die "alles Wahrheit Seiten" über den Falkland Krieg?

"Der Falklandkrieg (englisch Falklands War/Crisis, spanisch Guerra de las Malvinas/Guerra del Atlántico Sur) war ein Krieg zwischen Argentinien und dem Vereinigten Königreich um die Falklandinseln (auch Malwinen) sowie Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln, der von April bis Juni 1982 andauerte. Wenngleich durch den argentinischen Angriff auf die Inseln überrascht, war Großbritannien schließlich überlegen und die Inseln blieben in britischer Hand, was den Wünschen ihrer Bevölkerung entsprach. In Argentinien führte der Ausgang des Krieges zum Sturz der Militärjunta und zur Wiederherstellung des demokratischen Systems."

Offiziell dauerte der Krieg von 2. April bis 20. Juni 1982 und als Ursache für diesen Konflikt werden historische Besitzansprüche angeführt. Die Chronologie des Krieges liest sich in Kurzfassung wie folgt:

Nacht vom 01. auf den 02. April: 80 argentinische Elitesoldaten landen auf Falkland
Morgen des 02. April: es folgen weitere 600 Soldaten, die 81 stationierten Briten ergeben sich sofort
Abend des 02. April: es befinden sich 2.000 Argentinier auf der Insel
03. April: Besetzung Südgeorgiens durch Argentinien
erste Aprilwoche: Verlegung von 10.000 argentinischen Soldaten nach Falkland
zweite Aprilwoche: Beginn britischer Luftangriffe
23. April: Südgeorgien fällt zurück in die Hände Großbritanniens
01. Mai: Seeschlacht mit argentinischer Niederlage
Nacht vom 20. auf den 21. Mai: Invasion der Briten auf Falkland
13. Juni: Port Stanley fällt
14. Juni: Argentinien kapituliert offiziell
20. Juni: Britten besetzten südliche Sandwich Inseln, darunter auch die südliche Thule Insel und erklärt den Krieg einseitig für beendet.

Fazit: 72 Tage kämpfen Argentinien und Großbritannien um diese Insel Gruppe. Es sterben 655 Argentinier und 253 Britten, Seit diesem Konflikt gibt es massive Anspannungen zwischen beiden Regierungen und diplomatische Beziehungen sind bis zum heutigen Tag sehr angespannt. Erst am 19. Oktober 1989 erklärten beide Parteien den Krieg offiziell als beendet. Doch im April 1990 erklärt Argentinien die Islas Malvinas und alle ihre Nebengebiete (d. h. alle britischen Inseln in den antarktischen Gewässern (British Antarctic Territory)) zum integralen Bestandteil der damals neugegründeten argentinischen Provinz Tierra del Fuego (Feuerland). Somit ist der Konflikt um die Insel bis heute ungelöst.

Nun werdet Ihr Euch vielleicht fragen, weshalb ich ausgerechnet über den Falkland Krieg schreibe. Im Grunde ging es um ein paar karge Inseln im Atlantik. Mit etwas gutem Willen könnte man also die scheinbaren geostrategische Interessen und das Erdölvorkommen als Ursache betrachten, was die offizielle Geschichtsschreibung auch tut, Und hier beginnt mein Konflikt mit der Deutungshoheit. Warum? Weil ich, als ich mich irgendwann mit diesem Thema befasst habe, auf ein ziemlich abgefahrenen Sache gestoßen bin. Begonnen hat es damit, dass ich den Namen südliche Thule Insel gehört habe. Auch das die Britten sicher ereifert haben, dass Argentinien eine Forschungsstation auf der Thule Insel hatte. Diese Insel ist unbewohnt, vulkanisch aktiv und der Name leitet sich von "Rand der Welt" (lat. Ultima Thule) ab. Beide Kriegsparteien zeigen ein großes Interesse an dieser kleinen und scheinbar unbedeutenden Insel. Doch warum?

Durch einen Zufall habe ich im Zusammenhang mit dem Thema Transhumanismus irgendwann von einem komischen Öl gehört. Der Name dieses sehr speziellen Öls ist Black Goo und offiziell gibt es sehr wenig Informationen darüber. Dieses Black Goo ist ein abiotisches, bewusstseinstragendes Mineralöl, dessen Hauptbestandteile mono-atomares Gold und - Iridium ist. Dieses Öl kommt in bestimmte Ölschiefer vor. Bekannte Vorkommen dieses Öls gibt es auf den Falkland Inseln, der südlichen Thule Insel und im Golf von Mexiko. Und auf einmal war ich wieder beim Falkland Krieg und die Ursachen diese Krieges lassen sich mit diesem neuen Wissen dann ganz anders erklären.

Da gibt es also ein Mineralöl was Träger von Bewusstsein ist. Für Militärforschung durchaus ein interessantes Material. Alternative Forscher gehen davon aus, dass der Falkland Krieg durchaus wegen diesem intelligenten Öl geführt wurde.

Richtig abgefahren wird es dann, wenn ich lese, dass nachdem die Engländer den Krieg gewonnen hatten, sie das Black Goo als Kriegsbeute zu intensiveren Forschungen in die Laboratorien von „Marconi Electronic Systems“ brachten. Ziel war mit dieser Substanz in der Militärforschung die Entwicklung von Quantencomputern und intelligenten Nano-Robotern voranzutreiben. Die Wissenschaftler mussten allerdings zu ihrem Erstaunen feststellen, dass das Black Goo nicht nur Bewusstsein tragen kann, sondern scheinbar schon Bewusstsein trägt. Es zeigte äußerst merkwürdige Eigenschaften, so nahm es beispielsweise verschiedene Formen an, sprach auf telepathischem Weg mit ihnen und teilte mit, dass es sich nicht für militärische Zwecke missbrauchen lassen will. In den Jahren 1983 bis 1988 verübten 22 der 43 Wissenschaftler der Abteilung auf eine bestialische Art Selbstmord. Die restlichen Mitarbeiter hatten starke körperliche Schmerzen und fanden erst durch eine Affirmation wieder zu einem stabilen körperlichen Zustand zurück. Sie sagten: "Verbinde mich mit der einen Quelle". Das Ergebnis hiervon war, dass nicht nur ihre Beschwerden verschwanden, sondern sie auf einmal auch komplett an das Kollektivbewusstsein des Planeten angebunden waren. Seitdem verfügen sie unter anderem über eine telepathische Verbindung mit Pflanzen, Tieren und Menschen. Es war ihnen allerdings unmöglich in solch einem Zustand des Sanftmuts und der Liebe noch in der Militärforschung zu arbeiten. Daraufhin wurden die Laboratorien geschlossen und das Black Goo entsorgt.

Was mich dann auch noch sehr fasziniert hat, dass in fast allen religiösen Kulturen Ölschiefer eine wichtige Rolle spielt. So bildeten Fragmente das Herz der alten matriarchalischen Kultstätten des Orakels von Delphi, okkulter Stätten in Ägypten, Beth El und außerdem sind sie aus dem indischen Kulturkreis als Shivas Lingam bekannt. Sehr wahrscheinlich handelt es sich auch bei dem schwarzen Monolithen unter dem Petersdom und dem schwarzen Stein in der Kaaba in Mekka um Black Goo-haltigen Ölschiefer.

So weit erstmal von mir. Herzliche Grüße
Nathanael

 
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RE: Der Falkland Krieg - offizielle Geschichtsschreibung vs. alternative Betrachtung

#2 von ped43z , 04.09.2015 09:01

Klingt wie ein spannender Science Fiction - Roman. Und - nichts ist unmöglich.
Hast Du irgendwelche Quellen für diese Story?

Herzliche Grüße von Peter


>>> So wir zu unserem ganz persönlichen kleinen Frieden streben, so sind wir auch in der Lage den Frieden weiter zu geben. <<<
http://www.peds-ansichten.de

 
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RE: Der Falkland Krieg - offizielle Geschichtsschreibung vs. alternative Betrachtung

#3 von Nathanael , 05.09.2015 07:43

Lieber Peter,

da stimme ich Dir zu. Bei diesem oder ähnlichen Themen entsteht ein große Blockade im Denken und die Frage ist eben, was der einzelne Mensch damit anfängt. Nun ist es nicht so, dass ich mich ausschließlich mit solchen Grenzfällen befasse. Und auch an diesem Beispiel siehst Du ja auch, dass mein Ausgangspunkt Geschichte und ein Konflikt zwischen zwei Staaten.

Auch hier zeigt sich wieder, dass vieles miteinander verknüpft ist und sich wechselseitig bedingt, auch wenn ich diese Zusammenhänge manchmal gar nicht erkenne. Wenn ich Dir, lieber Peter, beschreibe warum ich bei diesem Thema angekommen bin und eben diesen Thread schreibe, klingt dies im Grunde auch ziemlich unglaublich. Denn als ich das erste Mal vom Falklandkrieg gehört habe, da war ich vielleicht 12 oder 13 Jahre alt. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, dass da in mir etwas vibriert. Aber da war ich in einem Alter und mir fehlte die Reife, dass ich mich gar nicht für solche Dinge interessierte. Irgendwann viele Jahre später habe ich mich daran erinnert und habe ein paar Geschichtsbücher gelesen. Als ich sozusagen mit dem Thema durch war, konnte ich dann nicht nachvollziehen, weshalb ich als junger Mensch dieses Gefühl hatte. Bisschen enttäuscht war ich schon, denn es hatte ja schon etwas von einer "magischen" Suche, da hatte ich etwas erwartet. Also habe ich dem keine Bedeutung mehr beigemessen und in dem großen Puzzle "Leben" andere Teile betrachtet.

Diese anderen Teile im Puzzle sind Dir und anderen Menschen geläufig und spiegeln sich auch in den Threads hier im Forum wider. Und wenn ich bei dieser Metapher Puzzle bleibe, dann ist jeder Mensch ein Spieler und das Ziel ist ein ganzes Bild zu bekommen und jeder hat seine Aufgabe. Und es ist "egal/richtig/falsch" was der einzelne Mensch tut, es muss so sein. Denn sie helfen mir, ein Bild zu konstruieren. Ich freue mich immer, wenn ich kooperativen Puzzle Spielern begegnen kann. Denn Herzenswärme ist etwas schönes und ist diesen Menschen zu eigen. Meine Erfahrung hat mir aber gezeigt, dass ich immer wieder in politischen / sozialen Bewegungen die Deutungshoheit über meine ureigenen Themen verliere. Das macht mich unsicher und ich denke, Du kannst nachvollziehen, was ich damit ausdrücken möchte.

In der Metapher gesprochen, ich weiß es gibt grob gesagt konstruktive und destruktive Puzzle Spieler, ich suche die konstruktiven, da ich einer bin. Und eben solche Menschen habe ich bei der "Mahnwachenbewegung" kennengelernt. Es ist wertvoll wenn konstruktive Menschen, mit einer blassen Ahnung vom großen Ganzen, zusammen am Puzzle bauen. Denn sehr schön dabei ist das Gefühl von Verbundenheit, dann löst sich Vertrauen auf und wird zu Gewissheit, Du würdest vielleicht Unterbewusstsein dazu sagen? Wenn ich also Mitspieler gefunden habe, die verstehen, dass es sinnvoll ist, nicht in einer Herde auf ein Puzzle Teil zu starren, sondern jeder nach seiner Ausrichtung auf Teile Suche geht, dann waren diese Erfahrungen sehr belebend. Am schönsten fühlt es sich für mich an, wenn ich einem anderen Spieler dabei zu hören kann, wenn er mir sein Puzzle Teil beschreibt und eben genau dieses aufgelöste Vertrauen, diese Herzschwingung dabei spüre. Und jetzt weiß ich für mich auch, weshalb ich irgendwann nicht mehr zur MW gekommen bin und das obwohl ich dort dieses aufgelöste Vertrauen empfand. Doch im Laufe der Zeit transformierte sich dieses Gefühl zurück, zumindest aus meiner Sicht und meine Energie ist flöten gegangen.

Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich ein alter Kauz bin. Ja, ich bin viel lieber einfach nur in der Natur, dort fühle ich mich nicht einsam, dort finde ich aufgelöstes Vertrauen. Dort bin ich weit weg von der Einsamkeit die ich spüre wenn ich mich hier in der Stadt bewege und es hilft mir nichts dass ich weiß dies sind nicht meine Gefühle und Emotionen. Denn was mir richtig Energie zieht, wenn ich diese Gefühle und Emotionen unmittelbar wahrnehme. Traurigkeit, latente Angst und Agressionen oder eben Einsamkeit. Und oft kann ich mich dann nicht abgrenzen und wie erkläre ich einen Menschen ohne Tastsinn, wie sich weich anfühlt? Nur ist eben die Frage, ob der Mensch ohne Tastsinn überhaupt weiß, dass er gar keinen Tastsinn hat.

"Klingt anmaßend!"

Okay, dann nehme ich es zurück, dass es keine Menschen ohne Tastsinn gibt und weise mich selbst in die Klinik ein, um die Mitmenschen vor einer eventuellen Gefahr zu schützen.

"Denn wer weiß, ein Typ der Geschichten schreibt, in denen Tiere, Pflanzen und Mineralien mit Menschen sprechen, Mutter Erde als lebendig dargestellt wird und Kinder Götter sind. Ganz abstrus wird es, wenn er von ganz besonderem Papier spricht, auf dem er angeblich schreibt. Er nennt es Zeit."

Gute Überleitung um wieder über ein paar aktuelle Verknüpfung zum Ausgangsthema zurückzukommen. Denn meine Auseinandersetzung mit dem Falkland Krieg war zwar für einige Zeit abgehandelt, kam aber durch ein ganz anderes Thema wieder zurück. Es tauchte sozusagen einfach wieder auf, ohne dass ich es erwartet hätte und es vibriert wieder heftig. Und diesmal kam es über eine Seite, die als komisches Thema angesehen wird. Und ich versuche auf diesem Wege Dich / Euch damit zu konfrontieren, wie ich damals das Gefühl auf der MW hatte, dass durch die scheinbar allgemein gültige Deutungshoheit bestimmte Themen total ausgegrenzt wurden, obwohl im Prinzip die Grundeinstellung der Gedankenfreiheit Konsens sein sollte. Darunter waren einige sehr brisante Themen, die aber ziemlich schnell abgehandelt oder auch unterdrückt wurden.

Für einen alten Kauz keine gute Voraussetzung. Auch wenn ich dort Menschen begegnet bin, die mit ihrer Herzschwingung den anderen "Müll" überlagern, die Kraft haben zu handeln und eben wieder das Vertrauen auflöst. Aber ich habe dann zunehmend das Gefühl bekommen, dass bestimmte Teile für das gesamt Puzzle keiner ansehen wollte, weil es "komisch" ist, aber in mir vibriert es und ich muss so tun als möchte ich das Puzzle Teil nicht ansehen, weil es andere auch so machen. Wenn sich dann die Herzschwingung ändert, fast verschwindet, dann weiß der Geschichtenerzähler, dass es manchmal besser ist sich in Geduld zu üben, denn dann war "die Zeit noch nicht reif". Und um eine Gedankenbrücke zu bauen, zurück zu meiner "Falkland Krieg Geschichte". denn die verknüpft sich in meiner zusammengezimmerten Geschichtenerzählerphantasie vor einige Monaten wieder mit meiner Lebenswirklichkeit.

Und was ich unangenehm finde, dass ich eigentlich auch lieber so tun würde, als wöllte ich dieses Thema als abgeschlossen betrachten. Vor allem weil mir meine Geschichte des Falkland Krieg in einem ziemlich "komischen" Kontext wieder ins Bewusstsein drängt. Ich habe einen Beitrag bei Youtube gesehen da ging es vom Anschein nach um Chemtrails. Aber der Referent hat mich durch seine Art und Argumente überzeugt, dass es durchaus lohnt dieses Puzzle Teil doch genau zu betrachten. Von dem was er sprach, hatte letztendlich ziemlich wenig mit dem zu tun, was ein Mensch so als Chemtrails bezeichnet. Da ging es um Themen die ganze Paradigmen zerstören. Transhumanismus, Gedanken- und Emotionskontrolle, aber auch um schöne Dinge wie Heilung, Handlungsmöglichkeiten und Bewusstsein. Und in diesem ganzen Kontext taucht nun im Leben des Geschichtenerzählers dieser Falkland Krieg wieder auf, nur mit dem Unterschied, dass auf einmal dieses Black Goo dabei ist. Vor allem weil mir monoatomares Gold und -Iridium schon aus einigen anderen Wissenschaften kannte und wusste das solche "Metalle" etwas mit der Fähigkeit Bewusstsein tragen zu können in Verbindung stehen sollen.

Klar, vieles klingt nach Science Fiction, aber wären wir nicht eitel, wenn wir uns der Phantasiewelt entziehen? Phantasie und Fiktion sind mir sehr wertvolle Begleiter, sie helfen mir meine Gefühle, die Emotionen und Gedanken zu bearbeiten, die ich auf der Realitätsebene empfinde. Im Grunde lieber Peter, sehe ich alles als Fiktion an und von mir aus kann jeder seine Geschichte erzählen, seinen Blickwinkel darstellen, er wird für meine Fiktion bereichernd sein. Ich selbst habe Mühe das was hier immer "ich" schreibt ernst zu nehmen.

Von etwas weiter Oben betrachtet, läuft da ein materialisierter biochemie basierter Quantencomputer der immer ich sagt durch die Welt, und trifft auf andere die ich sagen und führen dann die witzigsten Rechenoperationen durch. Klingt doch spannend! Wohin ich aber hinaus möchte, wenn ich meine eigene Ernsthaftigkeit in Frage stelle, dann gilt für mich die gleiche Hürde für jeden anderen Menschen. Natürlich bedeutet dies im Umkehrschluss nicht, dass ich keinen Respekt empfinde. Bei mir muss sich niemand Respekt erarbeiten, er kann ihn nur selbst verlieren. Respekt unterliegt in meiner Gedankenwelt ähnlichen Prozessen wie ich beim Auflösen von Vertrauen beschreibe, bedingt sich im Grunde auch. Deswegen möchte ich auch zu Deiner Frage nach den Quellen zu dieser Geschichte antworten.

Das ganze Affengeplapper vorher sollte sozusagen ein Bestandteil der Antwort darstellen und bei den Riesen ;) hoffe ich, dass Du mir in meiner Gedankenwelt einigermaßen folgen kannst. Das was ich anbieten kann sind meine Geschichten. Es gibt weder Garantie, Fußnoten noch Quellenangabe. Ich erheben nicht den Anspruch die Wahrheit zu kennen, genau wie es jedem anderen Menschen geht, nur sind wir hier auch wieder bei einer Art Tastsinn angekommen. Wie weit muss man den Weg der Wahrheit gehen um zu merken, dass man nie weit genug gehen kann? Wo beginnt Fiktion, wo endet Wahrheit?

Eine der Baustellen dabei ist, die Sprache als Werkzeug zu Benutzen, um die Ur Sprache auf ein anderes Level zu heben, sie im Grunde in eine andere Sprache zu transformieren. In meinen Geschichten nenne ich dies die Sprache der Herzen, das symbolisiert für mich aufgelöstes Vertrauen. Und um da hin zu kommen möchte ich Dir nicht irgendeinen Link oder sonstige Quellenangaben geben. Ich möchte Dir lieber eine interessante "Science Fiction Story" bieten, Deine Phantasie beflügeln und aber Dir Deine Entscheidung zu überlassen, was Du jetzt damit anfängst.

Welchen Stellenwert haben für Dich Quellen von einem Typen der seine eigene Ernsthaftigkeit in Frage stellt?

Ich vertraue da eher auf Deine Kompetenzen als Mensch und die bestehende Infrastruktur. Außerdem denke ich auch oft das der momentane Umgang mit und das Verständnis für Quellen auch zur Entstehung von Personenkulten beiträgt. Denn wenn ich jetzt irgendeinen Namen sage, dann beginnt im Grunde der Kult. Denn was liegt denn dem Personenkult zu Grunde? Das Individuum oder? Und wenn dieses dann eben dazu neigt, eine Art schlüssige menschliche Funktion zu nutzen, die eben eine solche Fiktionen von einem Führer benötigt und es gibt anscheinend Bedingungen und Mechanismen im universellen Kontext, die eine Art Steuerung der Menschen bewirkt. Blinder Gehorsam ist das Produkt. Die Geschichte zeigt, dass es viele An- und Verführer waren, die eben genau auf Personenkult aufbauten. Doch wo beginnt es?

Und ich denke eben genau an dieser Stelle, dort beginnt es. In der Unfähigkeit des Individuums die universelle Wahrheit zu spüren und den natürlichen Abläufen und Gesetzten zu folgen, entstehen auf kognitiver Ebene erzeugte eine Art kollektive Vorstellung von Gesellschaft, die irgendwelchen Menschen Machtpositionen gibt und immer zu diesem Schlamassel führt, was wir so auf allen Kanälen bearbeiten, zu fassen und zu heilen versuchen.

Jetzt könntest Du aber auch auf den Gedanken kommen, dass gerade einen eigenen Personenkult begründe. Das ist auch ein sehr wunder Punkt, denn bei genauer Betrachtung könnte wirklich einer daraus entstehen. Und wenn ich dann auch noch so viel und wirres Zeug schreibe, dann klingt das nach einer guter Propaganda und paranoider Wahnvorstellung.

Aber mal im Ernst, so weit meine Vorstellung davon es zu lässt, ich selbst versuche auf diesem Weg einen Dialog der schon im Gange ist, mit meinen Betrachtungen zu bereichern und für mich eine eine Möglichkeit des Gedankenaustausch darstellt. Denn wenn ich lese was Euch beschäftigt, dann kann ich zwar manchmal die Worte nicht begreifen, aber sehr wohl die Botschaft dahinter. Und ehrlich gesagt war der Thread Die heiligen Bäume des Paradieses in dem Demos mich zum nachdenken animiert auch irgendwie ein Teil des Auslösers für diesen Thread durch mich.

Eine im ersten Moment scheinbare unüberwindbare Distanz. Wie bekommt man Bibel Exegese mit Glibberschleim zusammen? Wenn ich meiner Phantasie freie Lauf lasse und mal akzeptiere, dass eine Art Öl gibt was Bewusstsein tragen kann, das es sogar verschiedene Bewusstseinsformen in verschiedenen Ölen gibt und diese dann auch unmittelbare und verschiedene Auswirkungen auf Menschen haben, dann wäre dieses Öl im Grunde auch eine Art Entität. Was würden Bibel Exegeten dazu sagen, wenn solche Öle in Verbindung mit Technologie wirklich benutzt werden? Was wenn mit solchen Werkzeugen dann Menschen an wirklicher spiritueller Entfaltung gehindert werden und dazu noch manipulierbar sind?

Was ist einfacher für einen Menschen, an Gott glauben, oder an ein Öl was Bewusstsein trägt? An was glaubt der Mensch überhaupt, wenn er es denn überhaupt noch tut? Viele sind ja schon mit denken ziemlich gefordert.

Ich weiß dass ich ein schwieriger Mensch bin, dass es viele Menschen gibt auf die ich heftig reagiere, die ich meiden möchte und mir dieser Umstand aber oft auch verbaut, wertvolle Kontakte zu knüpfen. Auch habe ich mit diesen Zeitstrukturen innerhalb der engen räumlichen Grenzen große Probleme. Deswegen schreibe ich lieber meine Gedanken auf und freue mich wenn eine anderer, der vielleicht nicht immer alle Worte begreift, sich aber dann einfühlen kann. Ich weiß dass ich einige Themen angesprochen habe, die bestimmt vielen Menschen an meinem geistigen Zustand zweifeln lassen könnten, nun gut. Auch kann ich nicht verleugnen dass ich Unordnung schaffe, da ich immer das Gefühl habe zwar Ordnung zu kennen, mich aber gar nicht wiederfinde und nur Unordnung schaffe. Aber egal was ich tue ich möchte dabei liebevoll sein. In diesem Sinn beende ich meine Gedanken und was Du mit diesen machst ist Deine Entscheidung.

Herzliche Grüße
Nathanael

 
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RE: Der Falkland Krieg - offizielle Geschichtsschreibung vs. alternative Betrachtung

#4 von ped43z , 05.09.2015 16:33

Hi Nathanael,

zuerst einmal tiefen Dank für Deine formulierten Gedanken, es ist wunderbar die Gabe von Menschen, sich auszudrücken, Sprache zu nutzen, erleben zu dürfen. Wobei ich mich (nach Deinen Ausführungen zu Sprache) selbst mich dabei belächelnd, erwische, dass ich die von mir auserwählten Worte nachfrage. Das macht sogar Spaß, sich diese neue sprachliche Sorgfalt anzueignen.

Und ich schlage erstmal den kleinen Bogen, meinend, dass Du meine doch recht knappe Replik auf Deine These (oder Intuition?), vielleicht doch ein wenig falsch verstanden hast.
So nehme ich mal diese meine Replik kurz auseinander:

Zitat
Klingt wie ein spannender Science Fiction - Roman.


Tut es, oder tut es nicht? Hier habe ich ganz ehrlich mein Unterbewusstes sprechen lassen.

Zitat
Und - nichts ist unmöglich.


Hier habe ich meine Grundüberzeugung sprechen lassen, die da sagt, nichts einfach zu verwerfen. Habe also die erste Aussage in ordentliche Relation gebracht, um Dich erkennen zu lassen, dass das Science Fiction - Roman Gefühl (also nicht einmal eine mickrige Hypothese) eben nur mein Gefühl ist, was mich zwar befähigt, Deine Gedanken zu verwerfen, ohne jedoch nennenswert vom Baum der Erkenntnis kosten zu dürfen.

Zitat
Hast Du irgendwelche Quellen für diese Story?


Ich hätte auch das deutsche Wort Geschichte anwenden können. Wie dem auch sei, Sprachbegabter Du, allein dass ich den Begriff Geschichte in der Frage eingebaut hatte, sollte erstens unterstreichen, dass es mir viel weniger darum geht, irgendetwas zu falsifizieren, als vielmehr einen Ansatz zu bekommen, WIE, DURCH WEN ODER WAS Du auf diese Geschichte gekommen bist. Um selbst die Gedanken nachvollziehen zu können, einen Einstieg zu bekommen.
Und zweitens ging es mir hier nicht um Falsifikation, das sollte ich mir zumuten, wenn ich Deine Gedanken - nach reichlich Erkenntnisgewinn - wissenschaftlich sozusagen einem Stresstest unterziehen würde. Dazu ist jetzt nicht der Zeitpunkt.
Eine Blockade im Denken erkenne ich beim Lesen Deiner Pamphlete also mitnichten, so etwas weckt eher mein Interesse.

Übrigens war ich zu zeiten des Falkland-Krieges (wie auch heute, wer hätte das gedacht), neun Jahre älter als Du und für mich, als gelernten DDR-Bürger mit gut durchkomponiertem Weltbild war die Sache irgendwie klar. Argentinien hatte eine faschistische Militärdiktatur - und sie hatten den Krieg begonnen. Da konnte man sich beruhigt wieder schlafen legen. Erst später beschäftigte ich mich mehr mit Zusammenhang in Richtung der innenpolitischen Probleme Großbritanniens und musste feststellen, dass dieser Krieg dem Thatcherismus so richtig auf die Sprünge half. Es ist verblüffend wie erschreckend - Ironie an -> wie Krieg ein Land zusammenschweißt <- Ironie aus, wenn die Menschen ordentlich propagandistisch bearbeitet werden.
Und dass die argentinische Junta im Prinzip genau die gleiche Schiene fuhr wie die Briten, um ihren Machterhalt zu sichern.

Zitat
Welchen Stellenwert haben für Dich Quellen von einem Typen der seine eigene Ernsthaftigkeit in Frage stellt?


Den allerhöchsten, weil ich Dir als Mensch vertraue.

Also Nathanael, lass mich einfach in Deine Puzzle-Strategie "reinriechen", ansonsten bleiben Deine Gedanken für andere eben doch nur - so wertvoll sie auch sind, vor allem für Dich - eben flüchtig. Und immer schön bei der MW bleiben, denn ist es nicht so, dass man zu den Menschen gehen muss um sie zu erreichen? Was ich schließlich auch NICHT aus Deinen Worten heraushören kann ist eine dogmatische Einstellung. Demnach tust Du den Menschen einen Gefallen, die Dir gegenüber (in Seele und Herz) offen sind und so Deine Offenheit mit Dank reflektieren.

Was wissen wir als Menschen schon. Wir sind technologisch hochgerüstet, sodass wir uns ohne weiteres hundertmal komplett pulverisieren könnten. Aber wir leben nach wie vor mit einer sehr, sehr dünnen Haut von Mensch. Unsere tierischen Erbanlagen haben im Prinzip die Hoheit nach wie vor und der Reichtum des Geistes (der Seele?) führt doch - universell gesehen - ein eher karges Dasein. Das Verwerfen des Undenkbaren ist so ein Symptom dieser Kargheit.

Wir werden jeden Tag unseres Leben´s manipuliert und selbst wenn wir uns dessen bewusst sind und wir uns mit ihr auseinandersetzen, die Mechanismen erkennen und uns auf ihre immerwährende Präsenz einstellen, so können wir uns doch niemals vollständig ihrer Präsenz entziehen. Massenmedien indoktrinieren uns mit Lügen, die - einmal erkannt, einem plumper, dreister nicht vorkommen können. Und Massenmedien haben uns die "Schere im Kopf" implementiert, damit wir unsere Gedanken im Sinne der Protagonisten auch noch selbst kontrollieren - uns das freie Denken verbieten.

Ein (wohl ganz natürlicher?) innerer Reflex, lässt mich gerade deshalb immer schön neugierig sein auf Geschichten, die von der Propaganda so vehement verlacht, ausgegrenzt, verteufelt und bekämpft werden. Und wenn Du Dir grundsätzlich im Klaren bist, dass Jeder von uns selbstredend der Manipulation anderer AUCH fähig ist und so verantwortungsvoll mit Deinem Wissen, Deinem Denken, Schlüssen, Gefühlen, Ahnungen umgehst, dann kann doch das "Schlimmste" bei dem Ganzen allenfalls ein Irrtum sein, der mit Erkenntnis und größerem geistigen Reichtum einhergeht.

Was genau Du von der MW erwartest, ist vielleicht ein Punkt, den Du mit Dir selbst und konkret ausmachen müsstest. Wir kommen im Leben wohl immer zu etwas Gutem, aber nicht zum Besten - und das ist gut so. Auch ich habe schon auf der MW "gelitten" und durfte im nachhinein feststellen, dass eigenes Handeln Veränderungen gebracht hat über die ich heute sehr glücklich bin.

Ob Du schwieriger als ich bist, können wir ja gern noch herausfinden. Bis jetzt hast Du mich als Mensch einfach nur neugierig gemacht und Dein Hang zur Unordnung ist vielleicht auch ein Aspekt gedanklicher Kreativität, den ich mir manchmal mehr an mir wünschte (mein Denken ist doch arg strukturiert, hat aber seine Vorteile, gerade wenn Erkenntnisse zielorientiert gesucht werden).

Sei herzlich gegrüßt von Peter

PS: "monoatomares Gold und -Iridium" - ein Bröckchen hast Du mir ja offenbart, immerhin
Und nehme mal u.a. dies als Quelle an: http://www.extremnews.com/berichte/wissenschaft/109414f143ec6ca

Nachtrag: Und habe mich inzwischen mal mit David Hudson beschäftigt: http://m-state.de/hudson-portland-vortrag.html - hochspannend...


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zuletzt bearbeitet 05.09.2015 | Top

RE: Der Falkland Krieg - offizielle Geschichtsschreibung vs. alternative Betrachtung

#5 von Nathanael , 06.09.2015 20:30

Lieber Peter,

besten Dank für Deine Gedanken und Worte und mir bleibt nur zu sagen, dass es mir mit Euch genauso geht. Ich möchte Dir gleich zu Beginn sagen, dass mir Deine Frage durchaus klar war und Du sie auch aufrichtig meinst. Und beim Schreiben habe ich natürlich auch immer versucht mich einzufühlen, was Du nun damit anfangen wirst. Auch ein Grund für die vielen Worte war, gerade beim Thema "Quellen" zu verdeutlichen, dass es für mich im Grunde nicht unbedingt um den zu betrachtenden Gegenstand, also die Information geht, sonder eher um die Quelle. Was macht eine Quelle glaubwürdig? Und da heutzutage viele Informationen aus Quellen kommen, die von den Menschen als unumstößliche Entität angesehen werden. Damit wird schon eine Art Gedankenblockade im Kopf errichtet.

Ich wollte mit meinen Ausführungen erreichen, dass Du mir ein wenig von Dir zeigst. Und dann hast Du mir einen sehr schönen Satz im Bezug dazu geschrieben. Du schreibst sinngemäß, dass es im Grunde um Vertrauen geht. Sehr wertvoll. Ehrlich gesagt gehe ich selbst auch so vor, denn wenn ich nur kopflastig bin, bin ich viel anfälliger für Manipulation. Und dabei ist es egal ob es scheinbar um gut gemeinte oder bösartige Manipulation geht. Und ich frage mich immer, welche Rolle spiele ich dabei? Bin ich dann nicht auch eine Art Teil der Manipulation, wenn ich aktiv Quellen weitergebe? Klar entsteht dann auch ein Konflikt im mir, gerade bei Informationen die ich selbst als wichtig, wertvoll etc. bewerte. Deswegen ist meine Hoffnung immer, ich erzähle eben eine meiner Geschichten, versuche Menschen neugierig zu machen und eben zur eigenen Suche einen Anstoß zu gebe. Und da wir in einer Zeit leben, wo sich jeder ohne Probleme an alle möglichen Informationen kommt.... Mir ist schon bewusst, dass es natürlich zu jedem einzelnen Thema Unmengen an Information / Desinformationen gibt, dass es mit der Kompetenz des Suchers zusammenhängt, welche Information eben glaubhaft ist und unglaublich Zeit verschlingt.

Ich bin da eben vorsichtig geworden. Denn nehmen ich nur mal das Beispiel Chemtrails. Ein absoluter Reizbegriff. Da ist man dann schnell bei Dingen wie Verschwörungstheorie, NWO oder was weiß ich. Aber als ich versucht habe, mal unvoreingenommen an diese Thema heran zu gehen, haben sich Bereiche aufgetan, die so gesehen nichts mit diesem Bild von Chamtrails, was öffentlich erzeugt wird, zu tun hat. Mal platt gesprochen, Chemtrails vergiften uns Menschen und die Umwelt. Mir hat sich da ein Welt aufgetan, die ich so nicht auf dem Schirm hatte. In erster Linie geht es um Radarwellenverlängerung, 3 D Bilder von Kampfgebieten und auch um Raketenabwehr. Es gibt Firmen die solche Technologien bewerben, auf Militärmessen anbieten. Bei dieser Technologie werden Nanopartikle in die Luft gebracht, die Radarwellen reflektieren und somit eben ein 3 D Bild von Gebieten entstehen lassen. Oder durch gerichtet Skalarwellen kann Luft so weit erhitzt werden, dass zum Beispiel ein Rakete im Flug zur Explosion gebracht werden kann. Und das sind doch dann irgendwie Technologien, die für Militärs sehr reizvoll sind und einen durchaus nachvollziehbares Argument für Chemtrails darstellen können. Aber solange eben die Menschen bestimmte vermeintliche Entitäten anerkennen, sie zulassen sich ihre eigene Deutungshoheit weg nehmen zu lassen, wird es eben immer wieder solche diffamierende Kampfbegriffe geben.

Kann sich noch einer von Euch an den Typen erinnern, der irgendwann Mai/Juni 2014 bei der Mahnwache war? Der hat auch von "Chemtrails" gesprochen. Ich selbst hatte mich noch nie damit befasst und auch er hat nicht gerade beigetragen, dass ich diesem Thema eine gewisse Wichtigkeit beimessen. Denn für mich bestärkte es das Gefühl von "Spinnerei". Im nachhinein betrachtet frage ich mich warum war das so? Ich kannte diesen Menschen nicht, habe ihn auch nie wieder gesehen, also ist da auch kein Vertrauen, also auch irgendwie keine gute Grundlage für irgendwas.

Da Du am Ende Deiner Zeilen einige Quellen angegeben hast, die sich mit meinen decken, brauche ich nicht viel mehr viel dazu sagen. Im Grunde ist das ja eingetreten, was ich mir erhoffe. Denn ich finde es gut, wenn eine Thema aufkommt, dass dann jeder Interessierte erstmal auf Spurensuche geht. Denn in meiner Phantasie ist dies eben auch eine Art Transformationsprozess. Wie ich das meine? Nun, wie ich schon erwähnt habe, gibt es eine Menge an Informationen und jeder Einzelne entscheidet für sich, welche er als "Wahrheit" annehmen kann, also in seine Realität als gegeben transformiert. Und wenn es dann zu einer Rückkopplung kommt, dann hat dies meiner Meinung nach mehr mit Authentizität des einzelnen Menschen zu tun, als schon mit einer Weichenstellung im Kopf an die Spurensuche zu gehen. Denn in meiner Phantasie kristallisiert sich dann über diese ausgewählten Informationen etwas heraus, was ich auch als Vertrauen bezeichnen würde. Verstehst Du was ich damit meine?

Deine angefangenen Spurensuche deckt sich mit meiner. Du hast eines meiner Puzzle Teile aufgedeckt, jetzt ist eben die Frage, ob Du es zu Deinem Teil machen möchtest? ;) Ich kann nur sagen, dass ich sehr viele interessante Denkanstöße durch diesen Menschen, der da über Black Goo redet, bekommen habe. Es gibt noch einige Videos mehr von ihm und auch die Projekte an denen er beteiligt ist, sind im Internet vertreten. Für jeden der einigermaßen der englischen Sprache mächtig ist, empfehle ich das Video "Bases 17 ET Connection with Falklands War", welches auch auf der angeführter Webseite verlinkt ist.

Ich weiß, dass meine Art mit "Quellen" umzugehen durchaus als verweigerte Kooperation verstanden werden könnte. Aber lieber Peter, mir geht es bei vielen Dingen eben darum, wie jeder selbst( und das beginnt nun mal bei mir) mit etwas umgeht. Und eben nur Veränderung entsteht, wenn diese Veränderung gelebt wird. Und ein gutes Beispiel ist die Sprache. Denn was nutzt es, wenn wir über Mechanismen in der Sprache bescheid wissen, es aber selbst im alltäglichen Sprachgebrauch nicht beachten?

Soweit erst einmal von mir und ich grüße Dich herzlichst...

Nathanael

 
Nathanael
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