Positionspapier

#1 von Dave , 11.02.2015 21:07

Nach dem Impuls der letzten Mahnwache, dass wir Ziele definieren sollten hier ein erster Entwurf zum Positionspapier...

Positionspapier der "Mahnwache für Frieden in Dresden"

Neutrales friedensstiftendes Deutschland
Reform der UNO hin zur Gleichberechtigung aller Mitglieder
Verbot von Waffenexporten
Verbot von Auslandseinsätzen der Bundeswehr (außer Blauhelm?)
Stoppen jeder Unterstützung von Kriegs- und Drohneneinsätzen

Reform der Demokratie
Verfassung auf Basis des Grundgesetztes
Veto-Referendum bei politischen Entscheidungen

Reform der öffentlichen Medien
allparteiliche und neutrale Berichtserstattung
politische Akteure raus aus den Gremien
Beitragszahler bestimmen den Inhalt und den Empfänger

transparente Politik für private Bürger, die für die politischen Entscheidungen bürgen
Open Government
Energie- und Wasserversorgung in Bürgerhand
Förderung von Bürgerkraftwerke
Förderung von Genossenschaften und Stadtwerken

Freiheit geht vor Sicherheit
Schutz des Bürgers vor Generalverdachtsüberwachung
Förderung von ökologisch nachhaltigen Innovationen
Förderung von Cradle to Cradle Produkten
Förderung regionaler Wertschöpfungskreisläufe
Besteuerung von Tochterunternehmen internationaler Konzerne
Förderung regionaler klein- und mittelständischer Unternehmen
Stoppen jeglicher Art von Konzernförderung

Generationsfrieden
Rentensystem in Anlehnung an das Modell der Schrweiz
Soziale Teilhabe Generation 50+
Ein Bildungssystem wie in den skandivanischen Ländern





konstruktive Kritik ist erwünscht...
Direkte bearbeitung unter

https://pads.ccc.de/rN8q56w2oy


Feedback von Facebook (3. Februar um 11:33 ):
Mareen Jockusch und 13 anderen gefällt das.
Roland Hörnsn Das Positionspapier der PEGADA-Bewegung kann meiner Meinung nach eins zu eins übernommen werden!
3. Februar um 13:18 · Gefällt mir
Torsten Berger Eine Reform der UNO in Form von Gleichberechtigung aller Mitglieder ( Abschaffung des Veto-Rechtes ) wäre wünschenswert.
3. Februar um 13:25 · Gefällt mir nicht mehr · 3
Dave Sour update
Dave Sours Foto
3. Februar um 13:35 · Gefällt mir · 2
Mikis Chawales
3. Februar um 13:41 · Gefällt mir
Ulf Koshinski Und was ist mit unseren Gesetzen? Da muss dringend in allen Richtungen was gemacht werden.
3. Februar um 14:06 · Gefällt mir
Torsten Berger Ulf, das könnte man in der neuen Verfassung konkretisieren.
3. Februar um 14:11 · Gefällt mir
Rolf Zu Darben Was genau ist mit "Verfassung auf Basis des Grundgesetzes" gemeint?
3. Februar um 15:22 · Gefällt mir
Dave Sour "Das Grundgesetz war nicht als dauerhafte Verfassung gedacht (...) Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland in seiner heutigen Form ist eine perpetuierte[7] und legitimierte[8] Verfassung. Sie kann nur durch Beschluss einer neuen Verfassung d...Mehr anzeigen
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland – Wikipedia
Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland...
de.wikipedia.org
3. Februar um 15:52 · Bearbeitet · Gefällt mir · 1 · Vorschau entfernen
Rati Onal Was ist mit der förderung der Körperlichen und der Psychischen Gesundheit. Nur wer in guter Verfassung ist, ist in der Lage Frieden zu stiften. Aufklärung sollte auch im Vordergrund stehen. Aufklärung über eine positive Lebensführung sowie positive Wer...Mehr anzeigen
3. Februar um 15:54 · Gefällt mir · 1
Rati Onal Quasi den Leuten den Weg zum inneren Frieden zeigen, das ist doch auch wichtig, meiner Meinung nach.
3. Februar um 15:55 · Gefällt mir · 2
Martin Schorcht Sicherheit durch Vertrauen anstatt durch Kontrolle (Überwachung). Vertrauensbildung durch die Erfahrung, dass wir unsere Bedürfnisse zwar nachdrücklich, aber immer mit Blick auf die Bedürfnisse der anderen erfüllen, nicht auf deren Kosten. Und andere unterstützen, dieses auch zu erlernen (Gewaltfreie Kommunikation).
3. Februar um 17:48 · Gefällt mir
Martin Schorcht Bzgl. Verbote aller Art: Mal die Politik der Niederlande anschauen. Dort ist man der Ansicht, dass Regulationen besser sind als Verbote. (Am Beispiel Rotlichtviertel: Wenn es im Untergrund agieren müsste, wären die Zustände wohl viel schlimmer.)
3. Februar um 17:53 · Gefällt mir
Torsten Berger Zum Punkt " Reform der Demokratie " noch eine Idee: Begrenzung der Amtszeit für Bundespräsident und Kanzler auf max. 2 Legislaturperioden.
4. Februar um 10:08 · Gefällt mir · 1
Dave Sour
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Dave
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RE: Positionspapier

#2 von sahar ( Gast ) , 11.02.2015 21:37

ich finds gut so, knapp formuliert und doch reichlich

sahar

RE: Positionspapier

#3 von sahar ( Gast ) , 11.02.2015 21:55

ähm, bei genauerer Betrachtung

Blauhelm würde ich streichen, da die Gefahr besteht, dass pötzlich alles Blauhelmeinsätze sind und hinter Bürgerkraftweke n en. Was ist allparteilich? Unparteiisch?

sahar

RE: Positionspapier

#4 von Dave , 11.02.2015 22:34

Allparteiliche Medien würden alle Informationen, Kommentare und auch Spekulationen (Propaganda) beider Konfliktparteien geleichwertig gegenüberstellen.
Leider gibt es so viele Beispiele wo es sehr einseitig wurde. http://www.hintergrund.de/201502063419/h...nd-gemacht.html
Ein guter Journalist ist wie ein guter Mediator.
http://www.knpp.de/glossar_neutralitaet_...eilichkeit.html

 
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RE: Positionspapier

#5 von ped43z , 11.02.2015 23:21

Was mir so vor dem Einschlafen auffällt ;-) :
> Verbot von Auslandseinsätzen der Bundeswehr (außer Blauhelm?)
Keinerlei Ausnahmen!
> Reform der Demokratie
Politiker dürfen als Mandatsträger keinerlei andere bezahlte Tätigkeiten wahrnehmen
> Generationsfrieden
Aus meiner Sicht ist das eine echte Teilmenge für eine grundlegende Reform der Sozialsysteme
Aus Sicht des bestehenden Finazsystems:
- Teilnahme ALLER Bürger an der Finanzierung des Gesundheits- und Rentensystems
- einschließlich Beamter und Politiker
- KEINE Einkommensbemessungsgrenzen (nach oben) für Einzahlungen in die Sozialkassen
- Puh, und ein vereinfachtes, gerechtes und verständliches Steuersystem
- Sozialleistungen, die Jedem ein menschewürdiges Leben ermöglichen
Aus Sicht alternativer Finanzsysteme könnte man die Ziele aber sicher anders formulieren, z.B. :
- bedingungsloses Grundeinkommen (von der Wiege bis zur Bahre)
Hier müsste man dann jedoch auch das Thema EU, Lissabon-Vertrag, EZB und Bankensystem anfassen. Hm, muss man eigentlich so und so, Europa kann man nicht wirklich "weglassen".
> Förderung regionaler Wertschöpfungskreisläufe
- Beendigung der Subventionspolitik
- Fokus auf Projekten, die dem Gemeinwohl dienen (sinnvolle Infrastruktur, Umweltschutz, öffentl. Nahverkehr usw.)

Klingt irgendwie alles wie ein Parteiprogramm, auch das gerade von mir Notierte ;-/
Ganz sicher sollte noch etwas Ähnliches wie das - und das ganz am Anfang - rein, denn alles beginnt bei uns selbst:
- für ein friedliches Miteinander, für Toleranz und Emphatie, Solidarität und Kooperation
- im Kleinen wie im Großen, sprich im Umgang miteinander, wie zwischen den Völkern und Staaten
- für die Gabe anderen Zuzuhören und sich immer wieder kritisch zu hinterfragen
- für die Fähigkeit und den Mut mit Veränderungen bei sich selbst zu beginnen

Na ja, ich denk mal weiter nach
VG Peter


 
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RE: Positionspapier

#6 von Nathanael , 16.11.2015 14:38

Hier mal ein nettes Beispiel...

AG Friedensforschung

 
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