1.9. WELTFRIEDENSTAG

#1 von nur_wegen_dir , 10.08.2016 12:00

So bitte schaut alle in den Anhang.
Bitte gebt eure Ideen und auch Musik & Informationsvorschläge hier rein.

Dateianlage:
9_1Weltfriedenstag.odt
 
nur_wegen_dir
Beiträge: 46
Registriert am: 23.02.2015


RE: 1.9. WELTFRIEDENSTAG

#2 von Noggi , 12.08.2016 21:50

Lothar hat auf meine Anfrage nur einen Daumen nach oben gesendet. Wahrscheinlich wird er da sein, aber fest einplanen sollte man ihn nicht.


"Schau in dich - schau um dich - schau über dich"

 
Noggi
Beiträge: 84
Registriert am: 16.02.2015


RE: 1.9. WELTFRIEDENSTAG

#3 von Rolf zu Darben , 14.08.2016 01:53

Mein Redebeitrag (noch in Arbeit):

"Werte Menschen,

heute zum Weltfriedenstag freue ich mich, dass wir uns hier eingefunden haben, weil uns ein gewaltfreies Zusammenleben am Herzen liegt und wir das Ideal einer gerechten Welt auch in so turbulenten und konfliktreichen Zeiten hochhalten. Mögen die Zeichen der Zeit manchmal auch noch so niederschmetternd und betäubend wirken, ehrliche Aktivität und stetiger Einsatz für die wenig-Privilegierten dieser Welt sind nie vergebens, im Gegenteil: Sie bilden ein Licht im Dunkeln, ein Licht welches die Grundvoraussetzung dafür ist, dass eine wahrhaftige Flamme des Friedens früher oder später die Gemüter der Menschen wärmen kann.

Dass Menschen gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen ist schlimm, noch schlimmer ist, dass ihnen dabei teils Freunde und Familie gewaltsam entrissen werden. Geradezu unvorstellbar ist aber, wenn eben diese Menschen in reichen Gesellschaften wie der unseren ankommen und statt mit Mitgefühl und Hilfsbereitschaft, mit Vorwürfen, pauschalen Beleidigungen und Hass empfangen werden. Es muss die Aufgabe der deutschen Gesellschaft sein, Geflüchteten mit Respekt und auf Augenhöhe zu begegnen und gleichzeitig ungerechtfertigten Vorurteilen mit Aufklärung und dem Schaffen von Verständnis zu begegnen.

Doch heute soll es um Fluchtursachen gehen. Denn genauso wie wir dafür verantwortlich sind, hilfsbedürftigen Menschen zu helfen, sind wir auch dafür verantwortlich die Rolle unseres Landes im Kontext von Krieg und Unterdrückung zu reflektieren um eine ständig neue Schaffung von Fluchtursachen zu verhindern. Ich möchte betonen, dass für mich dieser Teil der Auseinandersetzung mit der Thematik Flucht und Migration in weiten Teilen der etablierten deutschen Medienlandschaft und auch bei führenden Politikerinnen und Politikern weitgehend komplett fehlt! Wenn das Erstbeste, was unserer Bundeskanzlerin und vielen ihrer Parteigenossinnen und -genossen zum Thema Fluchtursachen einfällt ist, Schlepperbanden zu bekämpfen, dann ist das ein Schlag ins Gesicht für all jene, die vor den Patronen aus Gewehren von Heckler und Koch oder auch der Airbus Group fliehen. Es ist ein Schlag ins Gesicht all jener, die vor Hunger und Armut in einer neokolonialistischen Welt fliehen. Es ist schließlich ein Schlag ins Gesicht für all jene, deren Schicksale zum Spielball geopolitischer Interessenkalküle zur Sicherung deutscher Profite weltweit geworden sind.

Warum gibt es immernoch Waffenexporte in Krisenregionen? Oder mal ganz allgemein gefragt: Warum wird die Produktion von Kriegsgerät in einem Land, dass sich in Artikel 1 des Grundgesetzes die Unantastbarkeit der Würde des Menschen auf die Fahne schreibt, überhaupt so unkritisch hingenommen? Waffen sind dazu da, eingesetzt zu werden und auch ohne direkte Involvierung deutschen Militärs in Krisenregionen bleibt der allseits bekannte Spruch der Kriegsgegner stets aktuell: Deutsche Waffen, deutsches Geld, morden mit in aller Welt.

Während 86% aller Geflüchteten sich in Entwicklungsländern aufhalten, beklagt man hierzulande die so genannte „Flüchtlingsflut“. Deutsche Großkonzerne haben kein Problem damit, weiterhin erhebliche Teile des globalen Südens auszubeuten und gleichzeitig Milliardenbeträge, die so wichtig für eine anständige Versorgung von Geflüchteten und auch Einheimischen wären, am Fiskus vorbeizuschmuggeln. Von der EU durchsubventionierte Fischereiflotten fischen afrikanischen Fischern die Meere leer. Piraterie ist leider eine logische Konsequenz der daraus entstehenden Perspektivlosigkeit. Nun scheuen sich deutsche Entscheidungsträger aber keineswegs davor, diese Menschen als Terroristen zu bezeichnen und NATO-Truppen unsere Handelswege absichern zu lassen. Ein Blick in das aktuelle Strategiepapier der Bundeswehr, das Weißbuch 2016, zeigt in welch ideologischer Ignoranz sich die Funktionäre der deutsche Armee befinden. Ich möchte hier den ersten Absatz einer zentralen These des Weißbuchs von der CSU-Politikerin Julia Obermeier zitieren:

„In den vergangenen eineinhalb Jahren ist die Welt aus den Fugen geraten. Vor den Toren Europas, insbesondere an der Ost- und Südflanke der NATO, häufen sich schwere Krisen. Die sicherheitspolitischen Umwälzungen stellen langfristige, strukturelle Herausforderungen für Deutschland und die internationale Ordnung dar. Mit den menschenverachtenden Anschlägen von Paris hat der Terror in Europa eine neue Dimension angenommen. Diese Punkte müssen im neuen Weißbuch Berücksichtigung finden. „

Anstatt die Not der Menschen im globalen Süden zu thematisieren, wird ausschließlich die Sicherung der NATO-Flanken besprochen. Der Terror habe Europa erreicht. So grausam und menschenverachtend die Anschläge von Paris und Nizza auch waren, sie sind zu nicht unwesentlichen Teilen das Ergebnis einer emphatielosen, imperialistischen und unmoralischen Außenpolitik europäischer Staaten in den letzten Jahrzehnten. Natürlich muss Terrorismus verhindert werden, aber eben nicht nur in Europa! Ursache und Wirkung sollten nicht zu Gunsten niederste Triebe ansprechender Sicherheits- und Schutznarrative vertauscht werden. Ganz nebenbei werden immernoch von der in Reinland-Pfalz gelegenen US-Militärbasis Ramstein aus täglich Menschen ohne Richterspruch oder Verfahren durch Drohnenangriffe getötet. Über diesen Terror wird jedoch kaum gesprochen..."


Rolf zu Darben  
Rolf zu Darben
Beiträge: 349
Registriert am: 08.02.2015

zuletzt bearbeitet 14.08.2016 | Top

RE: 1.9. WELTFRIEDENSTAG

#4 von nur_wegen_dir , 25.08.2016 16:32

So ich habe den Flyer vorab fertig.
Schaut mal bitte rein ob er euch so gefällt?

-----
Anmerkung von Peter:

ferner (LEERZEICHEN) Wunsch

Wir glauben, (KOMMA) dass es in unserer Verantwortung liegt, (KOMMA) diese Zustände zu begreifen und
diese zu verändern.

Ansonsten ganz toll, was die Grafikabteilung gezaubert hat.

Seid herzlich gegrüßt von Peter


Dateianlage:
1.9.Flyer.pdf
 
nur_wegen_dir
Beiträge: 46
Registriert am: 23.02.2015

zuletzt bearbeitet 26.08.2016 | Top

RE: 1.9. WELTFRIEDENSTAG

#5 von Noggi , 25.08.2016 22:47

Super Text, Rolf! Passt meiner Meinung nach super zum Motto un der Veranstaltung.

Und auch danke Annabell.
Mich stören zwar noch kleine Formatierungspunkte, aber die würde ich jetzt einfach so stehen lassen :)
Hab auch nochmal nen paar Ideen für die Vorderseite:


"Schau in dich - schau um dich - schau über dich"

Dateianlage:
Weltfriedenstag.pdf
 
Noggi
Beiträge: 84
Registriert am: 16.02.2015


RE: 1.9. WELTFRIEDENSTAG

#6 von Rolf zu Darben , 28.08.2016 14:21

Ganz stark der Flyer, gefällt mir!
Rechtschreibhinweis: "Vorraussetzungen" mit nur einem r schreiben. Und die beiden Komma-Hinweise die Peter oben schon reingeschrieben hat.

Jetzt stellt sich für uns noch die Frage: Wollen wir den Flyer als Mobi-Flyer nutzen und noch vor dem Donnerstag verteilen? Ich glaube nicht, dass wir das schaffen. Wenn wir ihn rein für den 1.9. nutzen wollen, dann könnte man das Ende mit dem "Komm" etc. abändern. Mir fällt allerdings grad nicht ein, was an die Stelle könnte. Und ich würde statt dem Verweiß aufs Mahnwachenforum einfach die website hinschreiben, ich finde das kommt iwie seriöser. Dort findet man ja dann auch den Verweiß auf Forum und vor Allem kann man dort direkt die Videos anklicken und bekommt einen Eindruck davon, was wir machen.

Ansonsten wie gesagt ganz starker Flyer, danke an alle Beteiligten! Freut mich, dass das so schön klappt :)

Beste Grüße, gris.

Rolf zu Darben  
Rolf zu Darben
Beiträge: 349
Registriert am: 08.02.2015


RE: 1.9. WELTFRIEDENSTAG

#7 von Rolf zu Darben , 28.08.2016 14:48

Hier die Ergebnisse des Plenums mit den Menschen von der Linken:


Protokoll:
Vorbereitungstreffen, 1. September
Termin: 26.08.2016
Ort : Fraktion DIE LINKE Rathaus
Teilnehmer:
Andre (DGB), Peter, Dieter, Bill (Mahnwache für Frieden), Peter (AG Frieden attac), Peter (Mahnwache für Frieden), Rita (+ Rotfuchs), Gudrun, Margot, Rotraut, Martin
Tagesordnung
1. Abstimmungen für die Aktion am 1. September
2. Vorbereitung einer PM (Grundbotschaft)
3. inhaltliche Gestaltung einer Facebookveranstaltung
4. Sonstiges
zu 1.
a) Materielles
DIE LINKE
Güner Pavillon (LINKE) + Pavillon (Mahnwache)
Cafe (4 Runde Tische + 12 Stühle)
Torwand
Waage "Was wiegt schwerer?"
Transpi
2 Pinnwände
Beachflag
Info Material
Leinen und Klammern (Dieter)
Flipchartpapier und Stifte (Margot)
Modkoffer
Luftballons und Ballongas
mobile Musikanlage
GEMA-Anmeldung
Mahnwache für den Frieden Dresden
Musikanlage
Pavillon
Tische und Strühle
Zitate
Fahne
Aktionsflyer
DGB
kalte Getränke und Becher
Alle
Musik auf Sticks mitbringen
b) Gestaltung
Zitate schreiben und aufhängen
Wünsche, Positionen schreiben und anpinnen
Kraniche basteln (wer kann das)
Lufballons befüllen
Schachspiel (Rica)
Frisby Scheiben
Pressespiegel (Margot und Dieter)
Seifenblasen (Gudrun)
Straßenmalkreide (Mahnwache)
Filmaufnahme durch Mahnwache für den Frieden Dresden
Forschung TU DD – Rita (als Info Blatt)
Ablauf/Beiträge (Reihenfolge der Beiträge wird vor Ort entschieden)
1. Eröffnung Margot, inhaltliche Orientierung an PM (TU Zivilschutzklausel nachfragen)
2. Attac Beitrag zu Dresden Mitglied der Mayors for Peace und Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki
3. Ausländerrat, Emiliano
4. Schüler*innen freie Alternativschule
5. Mahnwache für den Frieden
6. Slam (Uwe und Konserve Susanne Wolter)
7. DGB
8. Gesang zur Gitarre (Rica) - Zeit wird vor Ort entschieden
Zu 2.
Hauptinhalte
Veranstalter (Friedens-Gruppen 14 - 16, alle aufzählen)
Orte und Zeiten (Frauenkirche und wir)
Inhalte:
Krieg als Fluchtursache
Rassismus
Militarisierung der Außenpolitik
Aktuelle Kriege
Rüstung
Auslandseinsätze (19 Länder mit nnnn Soldaten)
Aufruf
Margot versendet Entwurf der PM (auch bei Eröffnung verwendet)
Zu 3.
Account von Margot als öffentliche Veranstaltung
Text der PM
Friedenstaube mit Transpi Logo (Frieden weltweit, Rüstung beenden)
Posten durch die beteiligten Orgas
fdR
Margot und Dieter


Vorschlag für Pressemitteilung:

""Frieden weltweit! Rüstung stoppen" - 1. September 2016, Weltfriedenstag

Mali, Sudan, Afghanisatan, Syrien, Ukraine, ... Frankreich, Deutschland - täglich erreichen uns neue Nachrichten über Kriege oder Terroranschläge. 77 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges und 71 Jahre nach dessen Ende ist Krieg immer mehr allgegenwärtig. Staaten und politische Strömungen wollen mit aller Macht ihre Einflusssphären erweitern. Und Deutschland ist als drittgrößter Waffenexporteur mittendrin. Lt. offizieller Mitteilung des Bundesministeriums für Veteidigung sind aktuell 2.953 Soldaten der Bundeswehr unmittelbar bei Auslandseinsätzen an 12 Standorten akrtiv und es gibt einen Plan, sie auch im Innland einzusetzen. Deutsche Unternehmen verdienden am Krieg, der Städte und Dörfer zerstört, der die Lebensgrundlage von Menschen vernichtet, der Menschen in die Flucht treibt. Unsagbares Leid ist kaum wieder gut zu machen. Dem muss endlich etwas Wirksames entgegengesetzt werden. Wir alle tragen Verantwortung.

Wir, Friedensaktivistinnen vom Dresdener Friedensbündnis, von der Mahnwache für den Frieden Dresden, vom Ausländerrat, von der AG Frieden bei Attac, vom DGB und der LINKEN forden "Frieden weltweit! Rüstung stoppen" und rufen Sie auf, am 1. September 2016 mit uns gemeinsam auf der Straße Gesicht zu zeigen. Das können Sie von 9 bis 16 Uhr an der Mahnwache des Dresdner Friedensbündnisses an der Frauenkirche sowie von 15 bis 20 Uhr bei der Aktion der weiteren Friedensaktivistinnen am Dr.-Külz-Ring vor dem Eingang zur Altmarktgalerie. Machen Sie mit uns diesen Tag zu einem wirkungsvollen Bekenntnis der Dresdnerinnen und Dresdner für eine friedliche Welt.
Pressekontakte:
Gerd Hommel,
Margot Gaitzsch, 0176 30642006
Andre Schnabel, "


Wir sollten am Montag nochmal genau absprechen wer was mitbringt, damit nichts schief geht.


Noch paar Hinweise von mir:
Wasser mitbringen! Wird wohl warm.
Ich kontaktiere Lothar zwecks der Spendenaktion für die Ukrainie, die Leute beim Plenum kannten die Aktion und würden sich freuen, wenn er dort vorspricht und eine Spendenbox bereitstellt.
Weiß jemand, wer die Raus-aus-der-NATO-Flagge momentan hat?
Es wird noch eine Facebook-Veranstaltung erstellt, es wäre cool wenn die dann alle in ihren jeweiligen Kreisen teilen. Ich poste sie in der MW-Gruppe sobald sie online ist.
Wer noch Redebeiträge vorbereiten möchte, kann das gern tun, wir können jederzeit noch Beiträge einschieben.

So weit von mir, beste Grüße!

Rolf zu Darben  
Rolf zu Darben
Beiträge: 349
Registriert am: 08.02.2015


RE: 1.9. WELTFRIEDENSTAG

#8 von ped43z , 29.08.2016 15:18

Hier meine (vorerst) finale Version (Redezeit: 8 Minuten), wie ist Eure Meinung?:

Zitat

Der 1.September ist seit den 50iger Jahren des 20.Jahrhunderts in der DDR und ein Jahrzehnt später auch in der damaligen Bundesrepublik ein Tag des Gedenkens und der Mahnung gewesen, um eindringlich darauf hinzuweisen, zu was Menschen fähig sind. An jenem Tag des Jahres 1939 begann ein Weltenbrand, der am Ende 55 Millionen Menschen das Leben kostete und ein über weite Gebiete verheertes Europa hinterließ.

Wie schon in Rückblick auf den Ersten Weltkrieg, sprachen auch hier alle Beteiligten davon, dass sie diesen Krieg nicht gewollt hätten. Kriege werden überhaupt bis heute vielfach gedeutet, als Naturkatastrophen, die über die Menschen kämen, wie aus dem Nichts, als unglückliche Betriebsunfälle, die man trotz aller guten Vorsätze einfach nicht verhindern konnte.

Was nun den Zweiten Weltkrieg betrifft, wurde ein Narrativ in den Köpfen der Menschen verankert, dass in gefährlicher Weise die Eigenverantwortung für neue Konflikte ausblendet. Mit Nazi-Deutschland wurde der im Prinzip einzig Schuldige für diese Katastrophe gefunden und für alle Zeiten definiert. Damit wird die Verantwortung, die die Gesellschaft des Dritten Reiches für dieses kaum fassbare Zerstören und Sterben trägt, in keiner Weise klein geredet. Aber diejenigen, welche Nazideutschland nieder rangen, erscheinen bis heute in der blumigen Aura der Guten - soweit sie den Demokratien des Westens angehörten. Die Sowjetunion, die den größten Blutzoll zahlte, sollte nicht dazu gehören. Ihr Beitrag musste von den Ideologen des Westens relativiert werden, weil sie leider das falsche, das böse Gesellschaftssystem gewählt hatte.

Die Verantwortung der sogenannten Ersten Welt, die diesen Krieg durch Gier und Profitsucht einerseits und ihre durch Ideologien getriebenen Machtspiele andererseits ganz entscheidend mit verursachte, spielt keine wesentliche Rolle im Bewusstsein der Gesellschaften. Das wäre aber extrem wichtig, um eine selbstkritische Haltung zu den eigenen Handlungen heute einzunehmen, sowohl auf der großen politischen Bühne, als auch im alltäglichen Leben.

Die Konstellation, nämlich zu den Guten zu gehören, die somit das Recht haben, die Bösen zu bekehren, erinnert stark an die brutalen Missionierungen der spanischen Konquistadoren in der Neuen Welt. Bevor jene unter den Ureinwohnern des neu zu erschließenden Kontinents raubten, vergewaltigten, töteten und brandschatzten - beteten sie! Auch heute wird im Namen von Freiheit und Demokratie in aller Welt getötet. Über das Sendungsbewusstsein, mit dem man glaubt, anderen Staaten in der Welt die eigene, für unfehlbar und einzigartig gehaltene Ideologie des westlichen Systems über zu helfen, legitimiert man Interventionen, Sanktionen, Regierungs-Umstürze und Stellvertreterkriege.

Und das taten westliche Demokratien schon vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges in umfassender Weise. Die USA, Großbritannien und Frankreich, waren neben Japan, Deutschland und Italien interventionistisch auf Dutzenden Kriegsschauplätzen aktiv. Und wie heute, deuteten sie auch damals mit den gleichen demokratischen Wertebegriffen ihre Kriege zu Friedenseinsätzen um.

Mit dieser Weltsicht im Kopf hält man es, leider, für unvermeidlich, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Man meint, Krieg führen zu dürfen, weil man ja damit etwas verbessern würde. Und? Wie ist das Ergebnis? Ein unverstellter Blick auf die Konflikte der Gegenwart sollte ernüchtern. Eindringliche Beispiele sind Afghanistan, der Kosovo und zuletzt Libyen, die weiter weg sind von funktionierenden Zivilgesellschaften, als sie es je zuvor waren.

So sind im Kosovo - einem Ministaat, etwa halb so groß wie Sachsen - zehntausende Beamte und Militärs aus EU und NATO bis heute im Einsatz, dazu steht dort der größte Militärstützpunkt der USA in Europa mit siebentausend stationierten Soldaten. Und trotzdem ist das Land Drogenumschlagplatz Nummer eins auf dem Kontinent und wird von mafiösen Strukturen beherrscht. Es herrscht Terror und es gibt keine Rechtssicherheit. Die Art, die Welt verbessern zu können, mit dem ständigen Ruf nach "Friedensmissionen", "humanitären Einsätzen", "Flugverbotszonen", "Sanktionen", "Auslandseinsätzen", "dem Regime in den Arm fallen", "eine humanitäre Katastrophe verhindern", ist nichts anderes als das für die Köpfe wohlklingend umformulierte Rufen nach - Krieg!

Um das tun zu können - ständig nach Krieg zu rufen, muss man Feindbilder haben. Und unsere Gesellschaft hat viel zu viele Feindbilder. Schlimm ist, dass sich unsere Gesellschaft ihre Feinde selbst erschafft bzw. sich die Feindbilder kritiklos in die Köpfe pflanzen lässt. Die fatale Folge ist, dass wir nicht mehr fähig sind, anderen Vertrauen entgegen zu bringen. Das genau aber ist notwendig, um aufeinander zu zu gehen, den Willen zum Verstehen aufzubringen, eine Politik der ausgestreckten Hand zu betreiben.

Hierzu muss man Folgendes begreifen. Der Westen ist so wenig gut, wie der Osten böse ist - und der Westen ist so wenig böse, wie der Osten gut ist! Es gibt es nicht, das einzig Wahre, DIE Ethik, DIE Moral, die uns zu irgendwelchen besonderen Maßnahmen legitimieren könnte. Es sei denn, wir maßen es uns an. In diesem Kontext appelliere ich an unsere inne wohnende Fähigkeit, mit Empathie andere zu verstehen. So wünsche ich mir eine um Verständnis ringende differenzierte Betrachtung der Gesellschaften, sei es nun die der Vereinigten Staaten von Amerika oder auch die der Russischen Förderation, sei es die Israels oder auch die des Iran, die Jordaniens und der Syrischen usw.

Solch einen Weg zu gehen, erfordert auch Mut, gerade in einer Gesellschaft, in der Ängste in den Menschen dominieren. Wir sollten unseren Politikern Mut machen, diesen Weg zu gehen. Bisher ist sie nicht zu sehen, die breite Unterstützung der Gesellschaft für eine solche, tatsächlich kooperative, echte Friedenspolitik.

Deshalb sind wir alle aufgerufen, den bequemen Sessel des Beobachters zu verlassen und unsere Meinung hör- und lesbar zu artikulieren. Frieden fällt uns nicht in den Schoß - Frieden ist glücksbringend, aber seine Erhaltung auch unbequem. Unser ganz tägliches Verhalten, Passivität und Aktivität, Konsum, unser Umgang mit Geld, die Art unserer Mobilität, echte bewusste Teilhabe am politischen Leben, all das lässt das Pendel mehr in Richtung Krieg oder Frieden ausschlagen. In diesem Sinne: Friede allen Menschen, Frieden auf Erden.



Herzliche Grüße von Peter


>>> Wer den großen Frieden finden möchte, suche nach dem Kleinen. <<<
http://www.peds-ansichten.de

 
ped43z
Beiträge: 337
Registriert am: 11.02.2015

zuletzt bearbeitet 31.08.2016 | Top

Aktuelle Auslandseinsätze der Bundeswehr

#9 von ped43z , 29.08.2016 16:30

Derzeit beteiligt sich die Bundeswehr bei insgesamt 14 Einsätzen. Dies sind:
- Resolute Support (RS) in Afghanistan
- United Nations Assistance Mission in Afghanistan (UNAMA) in Afghanistan
- Kosovo Force (KFOR) in Kosovo
- United Nations / African Union Mission in Darfur (UNAMID) im Sudan
- United Nations Mission in South Sudan (UNMISS) in Südsudan
- EUNAVFOR Somalia – Operation ATALANTA am Horn von Afrika
- European Union Training Mission Somalia (EUTM Somalia) in Somalia
- EUNAVFOR MED – Operation SOPHIA im Mittelmeer
- European Union Training Mission Mali (EUTM MALI) in Mali
- United Nations Multidimensional Integrated Stabilization Mission in Mali (MINUSMA)
- Mission der Vereinten Nationen in Westsahara (MINURSO) in der Westsahara
- Ausbildungsunterstützung Irak
- United Nations Interim Force in Lebanon (UNIFIL) vor der libanesischen Küste
- Beitrag der Bundeswehr zur Verhütung und Unterbindung terroristischer Handlungen durch die Terrororganisation Islamischer Staat (IS)
Redaktionsschluss für die Ausgabe 34/2016: 24. August 2016, Quelle: http://bundeswehr.de

Notwendiger Zusatz:
Es sei angemerkt, dass es für den Bundeswehr-Einsatz in Syrien (letzter Anstrich) kein internationales Mandat gibt und auch keine geäußerte Bitte seitens der legitimen syrischen Regierung. Der Einsatz legitimiert sich einzig aus einem Beschluss des Bundestages, welcher einer Bitte Frankreichs entsprach, dieses im Nahen Osten zu unterstützen. Dieser Einsatz ist eine Blaupause für das Ignorieren internationalen Rechts nach eigenem Gutdünken.


>>> Wer den großen Frieden finden möchte, suche nach dem Kleinen. <<<
http://www.peds-ansichten.de

 
ped43z
Beiträge: 337
Registriert am: 11.02.2015

zuletzt bearbeitet 29.08.2016 | Top

Fischfang in Afrika und Krieg

#10 von ped43z , 31.08.2016 09:52

Hier noch ein weiterer Beitrag (Rededauer: 13 Minuten):

Zitat

Reden wir vom Frieden - reden wir vom Fisch. Der meiste Fisch, den die Deutschen essen, kommt aus Gebieten außerhalb der Europäischen Union; aus Gebieten in denen Armut grassiert und nicht enden wollende Kriege ganze Regionen verheeren. Und der Überfluss der uns in den Supermärkten suggeriert wird, ist längst eine Fiktion!

„Die Welternährungsorganisation (FAO) schätzt, dass von den weltweiten Fischbeständen 52 Prozent bis an ihre Grenzen genutzt sind. 17 Prozent sind überfischt und 7 Prozent bereits erschöpft. Wissenschaftler warnen: Wenn die Ozeane weiter so geplündert werden wie bisher, wird es die meisten Fischarten im Jahre 2050 nicht mehr geben.“ [2]

In den vergangenen Jahrzehnten wurden Gesetze verabschiedet, um das Überfischen in den Gewässern rund um die Staaten der Europäischen Union zu stoppen. Haben diese Gesetze zum Erfolg geführt? Nein! Denn die Überfischung wurde nicht gestoppt, sondern verlagert, der Sprecher eines Fischereiunternehmens sagte dazu:
„Die Senkung der europäischen Fangquote für Blauen Wittling würde bedeuten, dass wir unsere Flotte in den Gewässern der EU und [im Nordostatlantik] um drei Schiffe reduzieren und für diese alternative Fangmöglichkeiten finden müssen – wir werden sie also zu unserer Flotte vor Mauretanien und im Südpazifik hinzufügen.” [3]

Nun leben aber dort Menschen, deren Nahrungs- und Erwerbsquelle der Fischfang ist. Wenn wir in den westlichen Gesellschaften Fisch konsumieren, inwiefern interessiert es uns, ob dass Fisch ist, der für Menschen in anderen armen Regionen existenzielle Lebensgrundlage ist? Sind diese Menschen also selbst schuld, weil sie im Wettbewerb mit der industriellen Fischerei der sogenannten „Ersten Welt“ hoffnungslos unterlegen sind; mehr noch, in diesen Wettbewerb gezwungen werden? Fisch ist für die Menschen dort extrem wertvoll und hier? Ist er spottbillig und nur ein Bruchteil wird überhaupt verzehrt. Wo bleibt unsere Empathie? Wir haben wirklich nichts zu tun mit den Kriegen in diesen Staaten?

Bei allen Aspekten zur Erpressung afrikanischer Staaten, zu den räuberischen, umweltzerstörerischen Methoden europäischer Fischfangflotten, gilt: Wir selbst, jeder von uns, leistet seinen kleinen Beitrag, dass dieses Kriege verursachende System weiterlebt – oder auch nicht. Es ist unehrlich, sich hinter dem Argument zu verstecken, man könnte eh (als Verbraucher) niemals wissen, wo der Fisch nun genau herkommt. Nun, ich meine sogar, wer unreflektiert wie preisbewusst in Billigmärkten einkauft, der will es in Wirklichkeit auch nicht!
Warum soll man sich dann darüber beschweren, dass bereits der industrielle, marktorientierte (auf unser Verhalten orientierte) Fischfang selbst eine Verschwendung, eine sinnlose Vernichtung von Ressourcen, von Leben ist?

Die „bösen“ USA mit ihren Freihandelsabkommen TTIP und CETA, welche den „guten“ Europäern unter geschoben werden sollen, sind ein Argument, welches einer näheren Betrachtung nicht stand hält. EU-Wirtschafts-Politik ist genauso doktrinär, anmaßend und von grenzenloser Expansion geprägt, wie die des Partners aus Übersee:
„Seit dem Jahr 2002 verhandelt die EU beispielsweise Freihandelsabkommen mit den AKP-Staaten (Afrika, Karibik, Pazifik). Mit zahlreichen afrikanischen Ländern wurden bereits Interimsverträge geschlossen. Die EPAs (Economic Partnership Agreements) verlangen von den Partnern, ihre Märkte umfassend für europäische Exporte zu öffnen – im Gegenzug für den Zugang zum EU-Markt. Zölle, Exportsteuern oder Importbegrenzungen sollen dabei verboten werden. Mit der Folge, dass Entwicklungsländer der überlegenen europäischen Konkurrenz Tür und Tor öffnen. Dem Wettbewerb aber sind Produzenten aus armen Staaten meist nicht gewachsen. „Europäische Exporte von Milchpulver, Tomatenpaste, Geflügel- oder Schweinefleisch drängen Kleinbauernfamilien in Ghana, Burkina Faso und der Elfenbeinküste aus den lokalen Märkten“, sagt ein Experte des Hilfswerkes Misereor. Zumal die europäischen Landwirte Milliarden-Subventionen einstreichen und die Produkte auf den Märkten Afrikas oft unter den Herstellungskosten anbieten können.“ [4]

Was wir da erfahren, gilt natürlich auch speziell für die Fischerei:
„Die Lebensgrundlagen raubt europäische Politik auch den Fischern an Afrikas Westküste. „Cash for Fish“ lautet das Prinzip der Fischereiabkommen, die die EU mit derzeit elf Drittländern abgeschlossen hat. Gegen Geld dürfen europäische Trawler beispielsweise in den Fanggründen vor Mauretanien, Senegal oder Guinea Beute machen: Schiffe, die rund 200 Tonnen Fisch am Tag fangen und verarbeiten können. Mit ihren Netzen haben sie die Fischbestände bereits so weit geplündert, dass Tausende lokale Fischer und Beschäftigte in der Weiterverarbeitung ihr Einkommen verloren. Viele Westafrikaner treibt das zur Flucht. Die Coalition for Fair Fisheries Arrangements (CFFA) schätzt, bitte merken sie auf, dass ein Fünftel der afrikanischen Flüchtlinge Fischerei-Migranten sind. Manche ehemalige Fischer entdecken in ihrer Not aber einen anderen Geschäftszweig. Ihre Boote, mit denen sie einst zum Fischfang ausliefen, transportieren jetzt gegen Geld Landsleute, die verzweifelt zu neuen Ufern aufbrechen.“ [5]

Dieser Zusammenhang, dass mittels Freihandelsabkommen neokoloniale Ausbeutung anderer Staaten in gigantischem Ausmaß betrieben wird, was zu Destabilisierung und Migrationsbewegungen führt. Dass dies passiert, hat der Konsument entschieden – wir! Dabei wird selbst in den Massenmedien (wenn auch nicht auf Seite 1) regelmäßig über dieses Problem berichtet.
Das Internet hat eine riesige Bresche in das Meinungsmonopol der großen Medienkonzerne geschlagen. Zwar dominieren diese nach wie vor den Mainstream, doch nie zuvor in der jüngeren Menschheitsgeschichte gab es auch so viele Möglichkeiten zum Erhalt detaillierter quellenbasierter Informationen. Und so findet man auch zu den Themen „EU – Freihandelsabkommen mit afrikanischen Staaten – Raubfischerei – Erpressung durch IWF und Weltbank im Fischereisektor – EU-Doktrin zur Ausbeutung beanspruchter Ressourcen in und um Afrika und nicht zuletzt – das empathielose Verhalten der Konsumenten zum Thema Fisch“ Material ohne Ende.

Was unsere Gesellschaften „auszeichnet“, ist das Fordern. Das Fordern nach Veränderungen, in der Politik, der Wirtschaft, bei den Menschen. Die eigene Person aber bleibt bei den meisten Menschen außen vor. Tausend Gründe werden gefunden, Dinge nicht zu verändern, vornweg das sattsam bekannte „Wir kleinen Leute können doch sowieso nichts tun“. Wirklich? Warum ausgerechnet bei uns diese Zurückhaltung, während unsere Forderungen nach Veränderung ansonsten doch radikal sind? Dabei geht es mitnichten um das Verteilen von Schuld, sondern um das positiv gewichtete Suchen nach Möglichkeiten und das Ausloten der eigenen Fähigkeiten. Wenn wir nur von anderen fordern, dann brauchen wir uns auch nicht beschweren, wenn andere nur von uns fordern. Womit auch gesagt ist, dass es keinen Sinn hat, zu warten, dass erst andere Veränderungen suchen.

Wir leben in einer Dienstleistungs-Gesellschaft. Und in dieser hat sich eine – aus meiner Sicht – gefährliche geistige Bequemlichkeit breit gemacht. Die Menschen wurden trainiert, darauf zu warten, dass kluge Leute kluge Gedanken entwickeln, denen die Menschen dann hinterher laufen können. Die Menschen leben deshalb oft nicht ihre eigenen Gedanken, sondern die Anderer; eine ideale Konstellation um Menschen durch Macht zu benutzen. Diese eindimensionale Kommunikation muss aufgelöst werden. Wenn die Menschen aktiv an der Ideensuche teilhaben und dabei eigene Verantwortung wahr nehmen, statt passiv im Herrschaftssystem zu verharren, kann das äußerst positive Folgen haben. Viele Menschen haben viele Gedanken und alle sind irgendwo wertvoll – alle! Wenn diese Gedanken verschmelzen, wird daraus Großes und gleichzeitig Friedliches erwachsen.
Fassen wir kurz das Problem zusammen:

EU-Fischfangflotten räubern in den Seegebieten der westafrikanischen Staaten und vor Somalia und entziehen den dortigen afrikanischen Fischern die Lebensgrundlage. 30 Prozent des von den riesigen Verarbeitungsschiffen gefangenen Gutes ist Beifang und stirbt, wird dann wieder ins Meer gekippt oder zu Dumpingpreisen auf afrikanischen Märkten verkauft. Rechtlich hat sich das die EU mit Freihandelsabkommen absegnen lassen. Ein afrikanischer Fischer ernährt bis zu zehn weitere Menschen bzw. sorgt für deren Existenzgrundlage (über zwei Drittel der Nahrung in jenen Regionen macht Fisch aus). Dieses System bricht weg. Man schätzt, das jeder fünfte afrikanische Emigrant aufgrund genau dessen, den Weg in das „Gelobte Land Europa“ auf sich nahm.

Das Vorgehen der europäischen Politiker und Konzerne hat Korruption und Misswirtschaft in den westafrikanischen Staaten forciert. Ein großer Teil des in den europäischen Supermärkten angebotenen Fisches wird nicht verkauft und weggeworfen. Drei Viertel des Fisches, den die Deutschen konsumieren, kommt aus der Ferne und im Schnitt sind es pro Jahr fast 15 Kilogramm Fisch, die jeder Deutsche verzehrt. Der Konsument – er ist es, der die Entscheidung an sich trifft. Und deshalb räubern EU-Fischfangflotten in den Seegebieten der westafrikanischen Staaten und vor Somalia und entziehen den dortigen afrikanischen Fischern die Lebensgrundlage, was zum Zusammenbruch sozialer Gemeinschaften - und Kriegen führt, was die Menschen dann wiederum veranlasst, auf die Reise zu den reich gedeckten Tischen zu gehen.

Daraus ergibt sich für mich – nicht für die Politiker, nicht für Institutionen, nicht für die Industrie, nicht für den Gesetzgeber, nein für mich, die Herausforderung:
Kann ich das mit meinen selbst gestellten Grundsätzen vereinbaren, die auch darin bestehen, nicht gedankenlos auf Kosten anderer Menschen zu leben? Und wenn ich um das Problem bislang nicht wusste oder es mir nicht bewusst war (was durchaus nicht das Gleiche ist). Wie kann ich durch Veränderung eigenen Denkens und Tuns meine Verantwortung wahr nehmen und damit schlicht wieder in Einklang mit den selbst definierten ethischen Grundsätzen kommen. Denn es geht hier um mich. Für mich selbst ist diese Frage beantwortbar: Ja, das kann ich! Und Sie, liebe Zuhörer, sie können es auch.



Außerdem habe ich noch unsere Zitate-Sammlung zu Krieg und Frieden ausgedruckt:
Rezitationen zu Krieg und Frieden

Herzliche Grüße von Peter


>>> Wer den großen Frieden finden möchte, suche nach dem Kleinen. <<<
http://www.peds-ansichten.de

 
ped43z
Beiträge: 337
Registriert am: 11.02.2015

zuletzt bearbeitet 31.08.2016 | Top

RE: Fischfang in Afrika und Krieg

#11 von Rolf zu Darben , 05.09.2016 14:28

Alle Beiträge sind jetzt auf unserem Youtube-Kanal online :)

https://www.youtube.com/channel/UCUPl2urLRfRO6kHos3M5bcA

ps: dein Fisch-Beitrag kommt noch, lieber Peter ;)

Rolf zu Darben  
Rolf zu Darben
Beiträge: 349
Registriert am: 08.02.2015


   

Bundeswehr-OnlineSerie kritisieren!
Weltfriedenstag 01. September AG Antifa

Xobor Einfach ein eigenes Xobor Forum erstellen