Themenplan - Struktur der Mahnwache

#1 von Rolf zu Darben , 12.05.2015 18:58

Hallo Leute,

wir haben ja schon oft darüber nachgedacht, ob es vielleicht sinnvoll wäre, aller 2-3 Wochen (oder sogar jede Woche?) ein festes Thema für die Mahnwache im vorhinein festzulegen. Das hätte den Zweck, dass
a) sich alle vorher ein wenig zur Thematik informieren können und jeder evtl ein gewisses Grundwissen zum Sachverhalt mitbringt
b) wir im Stande sind gewisse Themenbereiche, die sonst zwar gelegentlich angesprochen aber nicht weiter diskutiert werden, ausführlicher analysieren können und auch längere Argumentationsketten sich entfalten können
c) wir solche Diskussionsrunden ordentlich dokumentieren können und dann auch ein Ergebnis als quasi "erarbeitetes Wissen" festhalten und online stellen können
d) wir gezielt zu gewissen Thematiken Werbung machen und Leute einladen können (auch Presse beispielsweise)

Um das zu realisieren braucht es
a) eine Einigung auf einen "Themenplan" (welche Themen sind wichtig, aller wieviel Wochen sollten wir eine themenspezifische MW machen, wer könnte zu Thema xy ein guter Ansprechpartner sein?)
b) Leute die sich um die Vorbereitung und die Kernbeiträge kümmern (im Vorhinein vll ein paar wichtige Aspekte des Themas herausarbeiten und online stellen, sodass jeder schonmal grob weiß welche Thematiken wichtig sind und wo man sich vll vorher schonmal grundlegende Infos besorgen sollte, außerdem sollten wir ein paar Leute haben, die vorher zusagen, sich intensiver mit der Thematik zu beschäftigen und eine gewisse Struktur aufzustellen - auch sollten diese Leute "Kernbeiträge" halten über die sie sich vorher absprechen und anhand derer sich dann die Diskussion entfalten kann)
c) Regelungen die bei themenbezogenen MWs ein wenig mehr Disziplin (ja auch derer bedarf es manchmal ;) ) sicherstellen (viele Teilnehmer der MW, ich eingeschlossen, lassen sich während der Reden schnell ablenken, da man ja auch eine Menge Menschen trifft, die einem mittlerweile wichtig geworden sind und mit denen man auch gern spricht - wenn wir allerdings eine themenbezogene MW machen, halte ich es für sinnvoll, wenn dann beispielsweise gesagt wird, "Leute, jetzt mal 45 Minuten Konzentration und Diskussion, sodass wir das Thema ordentlich bearbeiten können, dannach ist immer noch Zeit für Unterhaltungen und Bierkonsum^^" )

Ja das war alles was mir jetzt auf Anhieb dazu einfällt.

Hier würde ich mal Themenvorschläge sammeln und sie immer um die ergänzen, die im Laufe des Threads dazu kommen:

"Naher Osten" - die Region ist sehr komplex und schwer zu verstehen... eine Einführung in die verschiedenen politischen Verhältnisse, die Geschichte und Kulturen/Ethnien wäre denke ich sehr erhellend

"Politisches System der BRD" - Wie ist unser System politisch aufgebaut, wie funktioniert es, welche Institutionen haben welche Berechtigung, wo liegen Zuständigkeiten etc.

"Nachhaltiger Lebensstil" - Was sind Dinge, mit denen wir jeden Tag die Welt ein Stückchen besser machen können?

"Finanzsystem und alles was dazu gehört" - Was macht eine Bank, wie funktioniert das Weltfinanzsystem, wie ist es entstanden, was sind Alternativen etc.

"Ideologien, Ethik, Psychologie, Glück" - Erkennen von Wahrheit und Lüge, wie funktioniert der Mensch, welche Funktion haben Ideologien etc.

"Nachhaltigkeit" - Was ist Nachhaltigkeit, wie kann man sie im kleinen und im großen praktizieren, welche Hürden müssen überwunden werden etc.

"Bildung" - Das A und O jeder konstruktiven Veränderung in der Welt ... wie muss unser Schulsystem aufgebaut sein, damit es Eigenständigkeit, Ausgeglichenheit und Empathie kultivieren kann?


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RE: Themenplan - Struktur der Mahnwache

#2 von ped43z , 13.05.2015 21:37

Danke für Deinen erneuten Anstoß, Herr von Adel , Mal ohne viel Prosa , die Themen, derer ich mich annehmen würde:

Geopolitik:
- Rolle von Think Tanks, NGOs, Sozialen Netzwerken, Stiftungen
- Geschichtliche Betrachtung, Enstehung, Rolle als Instrumente der Manipulation
- Verbindungen zu Politik, Geheimdiensten, Militär und Wirtschaft
- Menschen hinter den Institutionen

Naher Osten:
Dazu habe ich schon sehr viel recherchiert, insbesondere zu Libyen und Syrien und drum herum.
Zu Syrien habe ich ja auch schon einen Artikel geschrieben, leider fehlt mir bislang das Echo. Um das von meiner Seite aus schmackhafter zu machen, werde ich Aspekte, welche im Nahen Osten aufeinandertreffen, rausfischen und in Vorträge packen
- Petrodollar und Finanzsysteme (ZB-System, Islamische Banken etc.)
- Islam und andere Religionen
- Geopolitik der EU (insb. Fra, GB, D) und der USA (mit Historie: Mackinder, Brzezinski)
- Geopolitik Russlands, Chinas
- Rolle Israels, Irans, Saudi-Arabiens
- Mudschahedins, al-Kaida, IS/ISIS, Moslembruderschaft usw.
- Rolle von Medien, NGOs, sozialen Netzwerken, Politikern
- spezielle Geschichte von Staaten und deren Gesellschaften (u.a. mit Demokratiediskussion)
So bekommen die Interessierten nicht die "ganze Ladung", die sie dann gar nicht richtig und dauerhaft verarbeiten können.

Finanzsystem:
Hier habe ich begonnen das Thema "modulartig" aufzubauen, um den Schleier der Unbegreifbarkeit abzustreifen, denn so kompliziert ist es nicht!
Ich denke mir das so (immer ein, vlt. auch mal zwei Vorträge pro Veranstaltung):
- Was macht eigentlich eine Bank (Anlagebank, Investmentbank, allgemeines)
- Struktur des Weltfinanzsystems, sprich die Institutionen und ihre Funktionen (BIZ, ZB, GB, Staaten, Kunden)
- Jüngere Geschichte des Finanzsystems, also Entstehung des Privatbankensystems
- Geschichte und Vorgeschichte der Fed, Rolle in den Weltkriegen
- Bretton Woods und die Gründung von IWF und Weltbank
- Prinzip der Geldschöpfung mittels Krediten
- Funktion des zinsbasierten Schuldgeldsystems
- Wie durch das Schuldgeldsystem Krisen und Kriege getriggert werden (an Beispielen)
- Finanzsystem und seine Verflechtungen mit Politik, Wirtschaft und Medien
- Finanzsystem, Ideologien, Ethik und Gesellschaften (Konkurrenz, Kooperation, menschl. Stärken und Schwächen)
- Spezielle Ursachen der aktuellen Finanzkrise (Platzen von Spekulationsblasen)
- mögliche Alternativen (in großen, kleinen Wirtschaftskreisläufen, im eigenen Lebensstil)
Das werde ich parallel dazu (wie gehabt) in Artikel gießen, hier kurz, auf meiner Website ausführlicher.
Die Themen werde ich weitestmöglich jeder Polemik berauben, es wird kein Predigen stattfinden. Objektivität, Sachlichkeit und Achtung vor Anderen sollen rüber kommen und Berührungsängste von Passanten abbauen, wir wollen Neugier wecken.

Ideologien, Ethik, Psychologie:
Bleibt aktuell für mich, weil übergreifend, ein neues Thema hab ich schon wieder im Fokus:
- Tipps zum Erkennen von Wahrheit und Lüge
- Unterschied zwischen Überzeugung und Manipulation
- Weitere Begriflichkeiten (Rechts, Links, Esoteriker, Querfront, Antisemitismus, Rassismus u.v.m.)
- Warum sind Skeptiker wertvoll (Wir treffen also erneut auf Herrn Karl Popper)
- Streben nach Glück oder Leben des Glücks - Was ein erfülltes Leben ausmacht

Falls ich weitere Themen erkenne, die ich mir zutraue, ergänze ich das im Posting hier.
Wenn andere Interessenten für den gleichen Themenkomplex auftauchen, stimmen wir uns ab, denn ich habe selbstverständlich kein Monopol hier und wünsche das auch nicht. Mal sehen, ob ich meinerseits z.B. Lothar "abschöpfen" kann, der ja ein enormes Wissen hat.
Ganz wichtig, was wir vortragen, müssen wir unterlegen, wissenschaftliches Arbeiten ist angesagt, Thesen sind durch Quellen zu untermauern.
Wenn jemand ein Thema übernehmen möchte, dazu aber Unterstützung benötigt, einfach mich ansprechen oder anschreiben, traut Euch was zu.
VG von Peter


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RE: Themenplan - Struktur der Mahnwache

#3 von Rolf zu Darben , 15.05.2015 16:03

Ich freue mich so, dass du hier im Forum bist :D Da kann man immer mit Hilfe und reichhaltigen Beiträgen rechnen!

Also beim nahen Osten wäre ich thematisch auch dabei, stecke da wahrscheinlich noch nicht so tief drin wie du, hab mir aber gerade durch die Literatur von Peter Scholl-Latour (Gott oder werauchimmer hab ihn seelig) einen denke ich ganz solides Grundverständnis besonders der Regionen Irak/Afghanistan/Syrien/Israel/Palästina angeeignet.

Deinem Thema "Ideologien, Ethik, Psychologie" habe ich mal ganz dreist noch "Glück" hinzugefügt :D Ich finde das passt da auch gut rein, denn wir alle suchen ja irgendwie nach "Glück" (auch wenn genau das schon der Fehler ist ;) ... das wird sich dann bei den Beiträgen zeigen), und da ist die Psychologie ja ganz elementar um die Funktionsweise zu verstehen. Auch hier wäre ich thematisch gern dabei.


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RE: Themenplan - Struktur der Mahnwache

#4 von Wir sind Das Demos und Die Demos , 15.05.2015 22:40

Das ist das A und das O und das sollte eines unserer Hauptthemen werden:

Bildung

Wir können jeden Tag Menschen im Netz und auf der Straße hören und sehen und erkennen dabei nicht selten einen argen Wissensdefizit, der in der Dialektik sogar bis zur Wissensfeindschaft reicht, da das vermeintlich richtige, einfache und verkürzte Weltbild verteidigt werden will. Wobei diese Weltbilder wiederrum systembedingt sind, da viele Menschen wenig Zeit und Kraft haben, sich ein neues bzw. vernünftiges, universelles Weltbild anzueignen, als das wo man sich schon sicher und wohl fühlt und dabei die Konsequenzen nicht sieht oder sehen will.

Hier setzt die Bildung und die Forderung nach einem komplett neuen Schulsystem an (stufenweise Optimierung). Unser Schulsystem und ich denke fast alle Schulsysteme dieser Welt sind einfach nur emotionslose Systemsklavenfabriken, wo Lehrstoff als eine Art Gütesiegel in die Köpfe reingepresst und dann nach Qualität bzw. Quantität ausgesiebt wird.

Die ängstliche Kritik "Never change a running system bzw. „If it ain't broke, don't fix it!“" ist hier auch fehl am Platz, da wir sonst heute noch mit MS-DOS arbeiten würden, dass an und für sich ja auch super lief...

Rassismus bzw. Homophobie wird in einem Schulsystem, dass die Menschheit als EINE Art und eine internationale Kultur sieht, die durch physische und psychische Grenzen mitunter unter Anwendung von physischer und psychischer Gewalt von verschiedenen Autoritäten voneinander getrennt worden sind nie wieder aufkommen, wenn auch schon in der Schule damit angefangen wird den Weltfrieden und also die Vereinigung aller autoritär entstandenen Völker bzw. Nationen als Menschheit mit ehrlicher Liebe und ehrlichem Willen zu propagieren.

Es fängt schon damit an, dass einzelne Persönlichkeiten wie Kaiser, Könige, sowie sonstige Autoritäten von Lehrern mitunter geblendet von deren monetären Reichtum und Rum verherrlicht werden, ohne diese ernsthaft zu kritisieren bzw. zu verurteilen und die negativen Konsequenzen auch für den Status quo aufzuzeigen, wobei diese Systeme wie Monarchien etc. und auch der Kapitalismus notwendige Übel waren und sind, um diese nun analysieren und daraus für eine bessere Welt lernen zu können.

Es wird ein Nationalidentitätismus in die Köpfe der Schüler*innen verpflanzt, der propagiert, dass wir alles verschiedene Völker, also gefühlte Ethnien wären, dass ein Rassismus ist, da es nur eine Art homo sapiens gibt, die von ca. 1000 bzw. weniger Exemplaren aus Afrika abstammt und sich dann durch Wanderungen, Vertreibung und so fort auf dem Planeten angeführt und mitunter Gehirn gewaschen von Autoritäten verteilt haben.

Es gibt also keine Deutschen, Russen oder Türken etc., sondern Menschen die in ihren Grenzen von Autoritäten instrumentalisiert worden sind und instrumentalisiert werden und wo z.B. von einem nationalen Kulturgut gesprochen wird, obwohl die meisten Nationen weltweit eine Internationale Kultur sind, die auf geistige und körperliche Vermischung der Regionalen Kulturen zurückzuführen und natürlich und nicht irgendwie rassetypisch sind.

Hierzulande wird ein Deutsches Volk und eine deutsche Kultur auch in der Schule propagiert, obwohl die sogenannte Deutsche Kultur ebenfalls eine Internationale Kultur ist, die in allen möglichen Bereichen wie z.B. Philosophie, Medizin, Sport, Nahrungsmittel etc. gar nicht ohne die Vermischung z.B. von islamischer Kultur etc. eine solche sein könnte (Stichpunkt ibn Sina) etc pppp. Die nationale bzw. kulturelle Identität wurde z.B. immer in Kriegen und Raubzügen gestärkt, da ja oft das Volk bzw. der Stamm das Militär stellte und dabei schnell vergessen bzw. überhaupt nicht bemerkt wurde, dass wir dennoch Menschen überall, angeführt von verschiedenen Autoriäten sind.

Autoritäten haben hierzulande und anderswo Angst, dass mit dieser vermeintlich antinationalen Haltung die sogenannte Demokratie bzw. die Rechtsordnung zerstört wird, obwohl die Abschaffung der Staaten und des Kapitals (das ja nicht von heute auf morgen gefordert wird, sondern nur mit dem Willen der gesamten Menschheit erreicht werden kann) zu einer Vereinigung aller Menschen als Menschheit in einen Weltfrieden führt.

Dieses Bildungs-Tabu (!) muss irgendwann gebrochen werden, damit angefangen wird durch die Gesellschaft hindruch vernünftig darüber nachzudenken wie eine Welt ohne Staaten mit mündigen und vernünftig gewordenen Menschen funktionieren könnte (wenn wir uns ändern, ändert sich das System), ohne dass ständig eine Art Paranoia herrscht, dass das System bei "solchen" Lehren irgendwann physisch angegriffen werden könnte. Wenn das System physisch angegriffen wird - das nun schon allzu oft passiert ist-, ist es einfach nur ein Versagen der Politik und der Bildung, das im Umkehrschluss nicht heißen darf, dass wir es wegen der Angst gar nicht erst probieren sollten, sondern wir es probieren müssen, bevor das System unkontrollierbar physisch angegriffen wird bzw. uns, alle Menschen weltweit physisch noch mehr angreift.


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RE: Themenplan - Struktur der Mahnwache

#5 von Rolf zu Darben , 17.05.2015 18:08

Natürlich, wie konnte ich die Bildung vergessen :D

Ich gebe dir in eigentlich allen Punkten Recht, danke für den Beitrag!

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RE: Themenplan - Struktur der Mahnwache

#6 von ped43z , 17.05.2015 21:37

Ein wirklich Klasse-Beitrag, danke Demos!
Und es spricht mir aus dem Herzen, dass erst wenn das Bewusstsein befreit ist vom pathologischen Wettbewerbsmüll, der zu jeder Unzeit gelebt werden muss, dass erst dann auch die Herzen der Menschen frei, wirklich frei für´s Menschsein als reflektierende mitfühlende Wesen sein können.
Würdest Du Dir zutrauen, so etwas auszubauen und in ein oder mehrere Vorträge zu packen? Ist natürlich anspruchsvoll insofern, die Menschen zu erreichen und in positiver Weise zu berühren. Aber das hätte was.
LG von Peter

Nachtrag: Schule und Bildung ist natürlich nicht auf die Institution eingeschränkt, wir alle sind Wissensträger und unsere Kinder werden zuallererst durch uns selbst, und zwar für das Leben gebildet. In Umkehrung von Seneca´s Kritik also: Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir.


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RE: Themenplan - Struktur der Mahnwache

#7 von Wir sind Das Demos und Die Demos , 18.05.2015 01:46

Hi Peter, danke. Generell würde ich das schon irgendwie machen wollen, wenn es kein anderer macht. Aber ich bin derzeit mental leider noch nicht fit genug, um auch mit gesprochenen Worten emotional in die Herzen der Menschen sprechen zu können.... Gut Ding will Weile haben... (mal schaun) Ich bleibe vorerst "Schreibtischtäter", denn da gibt es auch noch viel zu tun...

Eine kleine konstruktive Kritik an Dich (ich weiß, Kritiken sind manchmal echt scheiße emotional ). Du hast super Texte auf Lager und auch erarbeitet. Ich kann mir schon vorstellen, dass Du der relaxte und ordentliche, korrekte Typ bist. Du musst noch ein bisschen mehr aus Dir rauskommen, Deine menschlichen Emotionen die Du irgendwie distanziert verbirgst mehr zeigen. Deine Überzeugung muss irgendwie mehr mitreißen, also nicht zu theoretisch kalt wirken, sondern irgendwie musst Du einen Effekt erreichen, wo die Menschen das praktisch mehr an sich und anderen vergleichen können und sich mit Deiner Schwingung verbinden können (universeller, vielleicht ab und an aggressiver und je nach dem empörter werden, also reg Dich auch mal auf und eventuell schneller sprechen oder sich selten auch mal leichter Kraftausdrücke bedienen -ist ja in heutigen Zeiten schon fast überall normal). Eventuell helfen da bei Reden ab und an mal Fragen im ernsten Ton oder bei bestimmten Texten mal nicht so relaxt zu bleiben, sondern mahnender zu werden, eine Interaktion zu erreichen, da Dich innerlich sicherlich auch nicht alles kalt lässt ;-). Keine Ahnung, evtl. weißt Du was ich meine aber Du sollst jetzt natürlich Montag nicht ein komplett anderer Peter sein, sondern Du redest ja jetzt erst seit ein paar Wochen öffentlich und davor habe ich Hochachtung. Wenn ich Dir zuhöre verstehe ich alles was Du sagen willst, aber einige andere können das nicht und empfinden das dann mitunter als langweilig bzw. zu theoretisch. Habe Mut für mehr positive Autorität, berühre die Menschen, so wie ich es jetzt getan habe... Wir sind noch jung. Du bekommst das schon irgendwann hin. Das ist nur meine persönliche Kritik und da brauchst Du Dir nix draus zu machen. Ich will Dich also nur versuchen ein wenig zu pushen, bleib Du selbst und ich selber kann ja gut reden, wenn ich selber nicht öffentlich rede..., also mach Dir keinen Stress ;-)

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RE: Themenplan - Struktur der Mahnwache

#8 von ped43z , 18.05.2015 09:31

Danke Demos - für Deine Kritik! Sie trifft mich in keiner Weise negativ, würde es doch sonst das konterkarieren, was ich als meine Überzeugung kund tue.
Und Du hast da eine Seite an mir erkannt, über die ich weiß. Es gibt Dinge, die sind schwer zu erklären, weil da unsere ganze Biografie drin liegt - und schwer umzusetzen, die Dinge brauchen Zeit...
LG von Peter


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RE: Themenplan - Struktur der Mahnwache

#9 von Wir sind Das Demos und Die Demos , 18.05.2015 14:03

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RE: Themenplan - Struktur der Mahnwache

#10 von Wir sind Das Demos und Die Demos , 19.05.2015 12:28

Hi Peter, sag mal Du hattest doch ne Rede mit am Montag oder? Echt sorry, wenn es an mir lag, dass Du die nicht vorgetragen hattest. Das wegen Aggressivität und den anderen negativen Punkten ist eigentlich auch Quatsch… War halt nur zum pushen gemeint und eventuell generell dumm von mir Manchmal sagt man [öffentlich] echt Dinge, die man irgendwie im nachhinein bereut und ich kann Dir versichern, dass das mit dem langweilig echt nicht generell gemeint ist, sondern ich es einfach nur an ein zwei Menschen beobachtet hatte, die zu dem Zeitpunkt emotional wahrscheinlich auch nicht ausgeglichen waren und solltest Du Dir ECHT (!) nicht zu Herzen nehmen, sorry. ... Ich könnte mir jetzt echt in den Arsch beißen ... :-/ Bis zum nächsten Montag. Viele Grüße Silvio


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RE: Themenplan - Struktur der Mahnwache

#11 von ped43z , 19.05.2015 20:02

Hallo Silvio, ja, ich hatte ein Skript mit, aber irgendwie überkam mich gestern abend das Gefühl, dass es nicht passt. Nächsten Montag bin ich außer Landes, das hatte ich gestern vergessen, Gris zu sagen, also in zwei Wochen werde ich reden - und vielleicht noch etwas davor erklären. Weil viele doch noch in der Illusion leben, dass Erkenntnis bequem ist, sozusagen nur konsumiert werden braucht, aber davon müssen wir weg. Und andere sagen richtig gute Sachen um sich dann völlig konträr dazu zu verhalten. Und es gibt bei uns einige, die auch einfach nicht begreifen wollen, dass wir Verantwortung haben, Menschen zu erreichen und für unsere Idee zu begeistern, da gehört ein entsprechendes Auftreten dazu (womit ich nicht das Bierchen meine ). Das hat mich gestern gestört, aber vielleicht war es ja nur etwas in mir, was mir die Gelöstheit nahm, denn andererseits gab es gestern auch sehr gute Diskussionen, wer weiß...
Deine Kritik war wirklich gut, stell das jetzt bitte nicht in Frage. Die Bedeutung von Kritikfähigkeit, der Passiven wie der Aktiven, haben viele noch nicht erkannt, also weiter so - und Du beharrst ja auch nicht stur auf irgend etwas sondern suchst neue Wege, für Dich für Andere, für uns. Das ist einfach nur gut!

Ja, der Vortrag am 1.Juni hält sich in etwa an diesen Artikel:Unser Finanzsystem - Was es ist und was es nicht ist
Das wird von mir noch Änderungen erfahren, im Laufe der kommenden Woche (wohl am Mi) werde ich den Beitrag auch hier im Forum online stellen. Wenn Du und natürlich auch jeder Andere Gedanken, Impulse hat, könnt Ihr die dann unter dem Beitrag diskutieren und ich kann das Eine oder Andere einfließen lassen.

Danke nochmal für Deine Denkanstöße und VG von Peter


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RE: Themenplan - Struktur der Mahnwache

#12 von Wir sind Das Demos und Die Demos , 19.05.2015 20:51

Hi Peter, da bin ich ja beruhigt Zumindest zum Thema Kapitalismus habe ich hier ein schönes, aktuelles Kabarett-Stück von Volker Pispers zur Erheiterung gefunden. Volker Pispers - Kabarettfest

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