2016-04-09: Wie lebt man damit?

#1 von Nathanael , 09.04.2016 21:20

Ich weiß, dass sich bestimmt einige von Euch sorgen, andere von Euch traurig oder gar enttäuscht waren., weil ich ja echt wieder lange weg war. Und ich auch Dinge versprochen hatte, die ich nicht gehalten habe.

Ich weiß, meine Grenzen sind oft der Verstand und es ist mir unmöglich, meine Wirklichkeit anderen Menschen zu beschreiben. Manchmal gesehene Dinge mit mir, die wünsche ich keinem Menschen. Und ich weiß, dass die Form von Leid, keiner versteht, der nicht solche Wahrnehmungsfähigkeiten hat, wie ich sie habe.

Mein ganzes Leben schon weiß ich, dass ich als Menschen scheinbar anders funktioniere, als andere Menschen. Und ich weiß nicht, ob es überhaupt einen Menschen gibt, der wirklich versteht was es bedeutet, wenn ich sage, ich bin seit meine vierten Lebensjahr erwachsen. Und immer kam ich mir ausgegrenzt vor, immer, jeden Tag in meinem Leben fühle ich mich wie in einer Glocke. Und den erbitterten Kampf, führe ich gegen mich.

Und ich verstehe immer besser, dass ich oft das Pferd falsch aufzäume. Und ja, ich neige oft dazu, Menschen zu überfordern. Gerade weil sie Themen wie Sensibilität und Sensitivität nicht betrachten und eben rein rational nicht im mich einfühlen können. Ja ich weiß es klingt hart, aber selbst Menschen bei der MW können es schaffen, mit einfachen Worten meine ganze Wirklichkeit zu vernichten. Und im Grunde würde ich jedes Opfer bringen, tue es auch, doch auf Grund der Grenze Wahrnehmung werde ich keinem Menschen, der nicht über die selben Fähigkeiten besitzt wie ich, niemals wirklich verstehen machen. Denn solche Menschen können nur verstehen....

Und ja, es kotzt mich an, wenn ich dann in mir genau spüre, wo viele Dige begraben sind, wo es hängt und ich muss dann erstmal ewig kämpfen, bis ich Vertrauen bekomme. Und es geht nicht um das Wort Vertrauen, sondern um das Gefühl. Und wenn ich es so sage, dann weil ich die energetische Signatur vom Gefühl Vertrauen wahrnehme. Sowohl bei mir selbst, als auch bei anderen Menschen. Und auch die energetische Signatur vom Wort Vertrauen erkennen ich und ja, es ist ein qualitativer Unterschied.

Denn wenn das Wort Vertrauen mit dem Gefühl Vertrauen ausgesprochen wird, dann wird es authentisch. Wenn aber das Wort Vertrauen im Dissonanz, als im Gefühl Misstrauen ausgesprochen wird, dann ist es manipulativ. Und ja, derjenige manipuliert sich selbst über den Mechanismus falsches Ego. Und nein, falsches Ego ist nichts böses, nichts schlimmes. Kinder müssen mit Dreck spielen....

Und wenn ich versuche soll, es möglicht auf wenig zu reduzieren, dann würde ich es als Macht bezeichnen. Ja, es geht um Macht. Und da ich seit meine vierten Lebensjahr um meine Deutungshoheit kämpfe, ist mir Macht sehr gewahr. Sowohl natürliche Macht, als auch künstliche. Ich fühle Strukturen und Ungleichgewichte in Form von Machtgefällen.

Und der kleine Junge hatte damals verstanden, dass er auf sich selbst aufpassen muss. Und keine Mensch versteht, dass schon der Gedanke eines Menschen, der diese Zeilen liest so eine tiefe Bedeutung hat. Und ja, es liegt an Dir, an Dir der diese Zeilen liest. Denn auch Du hast Macht. Und wenn Du jetzt so denkst:

"Hm, was schreibt dieser Typ? Schwachsinn!"

Ja, dann möchte ich, dass Du verstehst, genau mit vernichtest Du mich als Mensch, als das was ich bin. Denn es mag komisch klingen, aber dann hast Du nicht verstanden, dass auch Du ein SELBST hast. Denn ja, wenn Du so denken solltest, dann kann ich Dich zwar nicht davon überzeugen, dass meine Wirklichkeit mehr Macht besitzt als Deine, aber es verbaut uns beiden in diesem Moment einen offenen Diskurs. Im Gruppenprozess wird es Machtkampf genannt. Und ja, Machtkampf ist wichtig, doch sollte es als Kampf kenntlich gemacht werden und nicht über andere Kanäle umgeleitet werden.

Und wenn nun Du und ich in diesem Zustand bleiben, dann werden wir immer nur im Kreis rennen. Und ich weiß, es bleibt immer abstrakt, dieser Kreis. Denn ich kann für mich sagen, ja, ich weiß um mein SELBST und ja, genau das ist der Grund, warum ich oft weinen muss, warum ich zu tiefst traurig bin. Denn auf Grund meine Sensibilität kann ich Dinge wahrnehmen, die andere nicht wahrnehmen und ja lieber Leser, auch Du hast diese Wahrnehmung zwar in Dir, aber so viele Dinge in Deinem Leben haben Dir den Weg zu Deinem SELBST verbaut. Und es liegt wirklich nur an Dir, wie Du Dich entscheidest.

Sicher kannst Du jetzt mich fragen, warum ich mir so sicher bin? Dann sage ich, nö, bin ich gar nicht und stattdessen fragen, bist Du es denn? Und wenn Du die Frage mit ja beantwortest, dann weiter gefragt, warum bist Du Dir sicher?

Ich schätze mal, weil Du Dir selbst traust. Weil Du eine gewisse Vorstellung der Wirklichkeit in Deinem Gedanken und Wahrnehmungen existiert. Und Du stellst demnach Dich selbst als Instanz in der Verstandesebene, die Deutungsmacht besitzt. Die Macht über Deine eigene Meinung. Aber traust Du wirklich Deinem SELBST?

Wie gehst Du eben selbst um, wenn Du Menschen begegnest, die Dir von Dingern erzählen, die Du vielleicht gar nicht verstehen kannst. Die so krass klingen, dass sie doch nur im Fantasy oder Mythen platz haben. Und ja, es mag schnell ein Urteil bei der Hand. Doch ich frage Dich jetzt, woher nimmst Du Deine Gewissheit?

Ich erwarte keine Antwort, denn ich suche meine eigenen jeden Tag und kann nicht verstehen, wenn es die anderen Menschen nicht tun. Doch stopp, verstehen kann ich es. Menschen die mit dem falschen Ego kämpfen unterliegen einer Illusion. Aufgrund der Wahrnehmung, die nicht zur Verfügung steht, ist es demnach sehr schwer, die Muster zu erkennen und auch der Wille zur SELBSTBILDUNG ist sehr schwach ausgeprägt. Und ja, auch ich habe da Defizite.

Aber wie kann ich Menschen auf deren Kooperation ich angewiesen bin dann klar machen, wie bestimmte Mechanismen funktionieren, denen ich ausgeliefert bin, die mir Leid und Schmerzen verursachen und dann schon kleinste Worte zur scharfen Klinge werden. Und ja, dann kann ich noch so sehr einen Wunsch haben, wenn es nicht geht, dann geht es nicht. Und das beschissene ist, wenn ich ehrlich bin, dann hat es eben mit Euch auch zu tun. Ihr selbst, oder besser Eure faschen Egoss verbauen mir den Weg zu Euch. So sehr ich da sein möchte, ich schaffe es nicht. Und ich will hier keine Feindbild schaffen, ich wünsce nur, das Du vielleicht anerkennen kannst, dass es Menschen gibt, die Dinge können, die Dein Verstand noch nicht begreifen kann.

Und wieder einmal mehr katapultiere ich mich auf den Mars. Aber wo bleibst Du nun? Tja, dass ist die spannende Frage. Und nein, niemals, niemals will ich Dinge sagen, wo ich weiß, ein falsches Ego wird sterben, es wird bluten und weh tun. Aber ich muss es tun...

Ich selbst versuche sensibel zu sein. Und ich weiß, wenn ich so sehr versuche um Aufmerksamkeit zu ringen, dann erzeugt sowas immer Verdacht. Denn ja, es geht um Macht. Aber weißt Du, ich will Deine Macht nicht. Ich habe mit meiner genug zu tun. Und ja, im Grunde wäre ich gerne DU. Warum?

Dann könnte ich mir das Schreiben sparen. Denn dann wäre ich bei Dir, Du wärst ich und ich wäre Du. Das wäre nett, sehr direkte Kommunikation.

Aber ich weiß, auch hier die Frage, was ich damit meine. Siehst Du, wieder ein Punkt, wo mir die Worte fehlen, es Dir zu beschreiben. Ich wünschte mir nichts so sehr, wie mit Dir tauschen zu können, aber so bescheuert es klingt, es würde nicht gehen. Denn wahrscheinlich würde es Dir so gehen, als haust Du Dir den Kopf voller LSD und mit großer Wahrscheinlichkeit wirst Du eine ganze Weile gar nicht klar kommen und die Frage ist, wo gehen solche Menschen hin?

Wenn Du etwas älter sein solltest und LSD Dir nichts sagt, dann stell Dir vor, Du würdest als Kind ohne jeden Sinn geboren sein. Weder sehen, noch hören, noch schmecken, noch riechen kannst Du. Einzig der Tastsinn der Haut funktioniert noch. Wie würdest Du dann kommunizieren?

Tja, es mag komisch klingen. Aber ja, jeden verdammten Tag, jeden Tag seit ich klar denke, habe ich damit zu tun, dass immer jemand da ist, der meine Wirklichkeit kaputt macht. Vorzugsweise falsche Egos. Aber don´t panic es gibt Milliarden davon und die gute Nachricht, es kann geheilt werden. Doch es liegt eben wirklich an Dir, zu Deinem Selbst zu finden.

Und dabei geht es nicht um Einheit durch Gleichmachen, sondern um Ganzheit durch Vielfalt. Vielfalt statt Einfalt. Und ja, im Grunde ist an Dir alles okay. Nur würde ich Dir empfehlen, schau ab und zu in den Spiegel. Sieh Dir in die Augen und dann fragst Du Dich, wer Dich da ansieht. Und einen kleinen Tipp, wenn die Antwort ICH heißt, dann solltest Du vielleicht mal den Spiegel wechseln.

Denn es gibt welche auf zwei Beinen. Und wenn es denen gut geht, dann profitiert das Kollektiv und alles ist super. Wenn aber die Spiegel Hilfe brauchen, dann wird es kompliziert. Denn dann entscheidest Du, ob Du daran glaubst, dass es menschliche Spiegel gibt. Oder Du wirst denken, ach, alles Quatsch.

Und diese Gefühl begleitet mich mein ganzes Leben schon und nein, niemand mache ich verantwortlich, aber wenn ich mit Menschen mich verbinde, meine KRAFT TEILE, von ganzen Herzen, dann tue ich es ohne Erwartung. Ich entspreche meinem Wesen, bin mein SELBST und kann konstruktiv wirken.

Viele Menschen spiegeln mir, dass es ihnen gute geht, wenn wir zusammen sind. Und ich kennen so viele Menschen. In meinem Kopf sind Bilder, Visionen, Worte Gedanken, Musik, Noten, alles mögliche, aber es liegt in Bereichen, wo es um Wahrnehmung geht. Und weißt Du, ich will Dir nicht das Gefühl vermitteln, dass ich besser bin als Du und mir ist es immer eine tiefes Bedürfnis dem Menschen, dem anderen SELBST auf Augenhöhe zu begegnen.

Und weißt Du, wenn Du Dir etwas Zeit nimmst, wenn Du bereit wärst einfach nur mal zu versuchen bestimmte Dinge anzunehmen, dann würde ich Dir eine Welt zeigen, die Du noch nie gesehen hast. Ich sehe diese Welt schon seit 32 Jahren und bin im Grunde froh, dass ich heute sowas schreiben kann. Aber ich kann Dir nicht die Entscheidung abnehmen, mir glauben zu schenken, mir zu vertrauen.

Und weißt Du, ich habe oft echt Probleme wenn ich viele Menschen aushalten muss. Und so Richtig scheiße weh tut es, wenn es die Menschen sind, die ich doch irgendwie liebe. Und ja, auch Dich habe ich irgendwie lieb, selbst wenn Du die Zeilen nie liest.

Weißt Du, die Menschen wunder sich immer, was ich manchmal tue oder nicht tue. Und gerade in den Momenten wo ich Dinge nicht tuen kann, schmerzt es mich, dass ein falsche Ego denkt, dass ich damit gegen irgendwelche Regeln verstoße. Und wer es relativieren will, dem sage ich, okay, wenn Du es so siehst, aber dann bist Du für mich entweder naiv oder leidest immer noch an einem falschen EGO oder ganz krass, Du würdest Dein SELBST besitzen, dann wäre es alles ganz anders.

Aber ich würde mir wünschen, dass Du meine Worte nie als Angriff verstehst. Sonder eher als Gradmesser. Denn je mehr es weh tut, desto mehr falsches Ego ist da, Die Frage ist nur, auf welcher Seite?

Ich möchte im Grunde nur helfen und ja, ich brauche auch Hilfe. Und gerade Menschen wie mir, die leider in der Unterzahl sind, ist es so schwer uns wieder zu fangen. Und manchmal weiß ich nicht mehr, welchen Weg ich noch nutzen kann. Wie geht es Dir damit?

Und weißt Du, im Grunde schreibe ich hier, weil mich erst ein einziger Mensch gefragt hat;

"Wie lebt man damit?"

Und ja ich weiß, Du denkst jetzt, vier Worte, ja und? Aber für mich waren die Worte von diesem einen Menschen und ja, es ist bis jetzt im Grunde nur dieser denn Du als zuverlässige Quelle beurteilen würdest, oder glaubst Du etwa Kinder?

Ja, ich selbst habe ewig geweint. Weil dieser Mensch es wahrhaftig gesagt hat. Und dieser Mensch war der erste, wo ich da Gefühl hatte, jemand ist da der mich halten kann. Und im Grunde ermutigt es mich, Dir nun zu sagen, dass ich im Grunde sehr zufrieden und glücklich bin, ich könnte auch mit meiner Gedankenwelt im Kopf gut klarkommen, aber ich würde mich echt freuen, wenn Du, als wirklich nur Du mich einfach besuche kommst.

Und wir können uns im Innen und im Außen treffen. Auch so werden wir uns sehen, aber ja, ich bin echt anders und ich kann nichts dafür. Und ich fühle mich hilflos. Mein SELBST ist manchmal weg und dann kann ich nichts mehr richtig tun.

Und ich kann Dich nur um Verzeihung bitten, wenn ich mal nicht so nett zu Dir bin. Aber bitte frage auch Dich selbst, wo gerade Dein SELBST ist?

Und damit Du verstehst, warum gerade die letzten Wochen so schwer für mich waren, dann hat es damit zu tun, dass ich sensibel und es nicht nur eine tolle Eigenschaft ist, sondern mich Kausalketten erkennen lässt, ich mir zu tiefst philophische Gedanken mache. Und ja, ich selbst urteile über mich am härtesten. Du musst keine Angst haben, dass ich über Dich urteilen werde, sei Dir eher gewahr, warum Du Angst hast.

Und ja, ich weiß, alles komisch, alles abstrakt. Aber kannst Du Dir vorstellen, dass ich es gefühlt habe? Ja, ich habe es gefühlt und ich komme mir vor wie im Alptraum...

Ich spüre es, wir müssen handeln. Und ja, ich brauche manchmal Deine Hilfe...

Aber ganz ehrlich, wie geht es Dir damit?

Auf der offiziellen Bilderberger Seite wurde heute veröffentliche, was mir den Atem raubte...

Bilderberger

Wenn Du denkst, dass ich komisch bin, dann komm zu mir, schau mir in die Augen und frage mich, warum ich denn komisch bin? Und ja bitte, dann sei auch mir die Frage erlaubt, bin ich es denn wirklich?


 
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RE: Wie lebt man damit?

#2 von ped43z , 10.04.2016 20:26

Danke Nathanael, für Deinen heutigen abendlichen Besuch bei mir!

Es war warm, angenehm aber auch schmerzhaft und das Herz ist mir etwas schwer.
Pass auf Dich auf. Wo ich es kann, wirst Du meine Hilfe finden.
Dort wo ich suche, tut es jeden Tag weh - und oft raubt es mir den Schlaf...

Aber Angst ist kein Mittel der Herrschaft mehr, wenn einem selbst der ehrliche Blick in den Spiegel gelingt.
Die Bilderberger in Dresden sind auch "nur" Menschen in Dresden, die zuvor wo anders waren.
Vielleicht fällt uns ja was Gutes ein?

Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Dir. Und darin ist keine Erwartungshaltung. Wenn es passt, werden wir uns begegnen.

Sei umarmt Nathanael,
Peter


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