Orga-Protokolle vom 24.11.2015

#1 von ped43z , 29.11.2015 11:52

Protokoll von Peter

Rückblick auf die Mahnwache vom 23.11.2015

Es war eine anspruchsvolle, herausfordernde Mahnwache, deren Harmonie durch diverse Störungen beeinträchtigt war.
Die Beteiligten waren sich dessen bewusst und gingen positiv damit um. So war die Veranstaltung trotzdem strukturiert und brachte letztlich die angebrachte Botschaft an die Mahnwache, sich tiefer mit den Ursachen, Auswirkungen und Möglichkeiten zur Bewältigung der Flüchtlingsströme zu befassen.
Der gestiegene Anspruch an sich selbst war spürbar. Alle im Kollektiv streben aufrichtig danach, Kritik als etwas Positives, Unvermeidliches und neue Perspektiven Bietendes anzusehen.

Das Thema Flüchtlinge wurde innerhalb einer Diskussionsrunde behandelt und in den Tagen zuvor mit sehr viel Herz und Aufwand vorbereitet. Insofern spürte jeder, dass die Beteiligten selbst unzufrieden waren, wie ihre Botschaft letztlich vermittelt wurde.
Die Störungen kurz zuvor und während der Mahnwache nahmen die Fokussierung auf die Aufgabe. So ging die Konzentration etwas verloren und nachfolgend die Struktur, der Faden konnte irgendwann nicht wieder aufgenommen werden.

Das war für die Beteiligten eine sehr wertvolle Erfahrung. Die Mischung aus kreativen und strukturierten Rollenträgern kann ihre Fähigkeiten viel besser in Wissen und Botschaften umsetzen, wenn sie diese ihnen gut liegenden Rollen zuvor gemeinsam probt und sich somit als Team auf die Veranstaltung der Mahnwache einschwingt. Nicht umsonst absolvieren auch große Künstler eine Generalprobe.

Das schlechte Gefühl sollte dem guten Gefühl des Bewusstseins weichen, welches Potenzial den Beteiligten innewohnt. Und das immer mehr Menschen den Mut besitzen, aktiv Verantwortung in neuen Rollen zu übernehmen - und auch in andere Rollen zu wechseln(!). Das lässt sie reifen und sorgt für eine schöne Lebendigkeit der Mahnwache.

Die Außendarstellung während der Mahnwache bedarf auch weiterhin einer großen Sorgsamkeit. Es ist die wichtigste Schnittstelle zu den Menschen, die wir erreichen wollen. Das sollten wir insbesondere bei der Art und Weise der Flyer-Verteilung, bei der ein direkter und extrem wichtiger Primärkontakt zu den Menschen aufgebaut wird, unbedingt berücksichtigen.


Tagesordnung der MW am 30.11.2015

  • Regeln der MW durch Annabell
  • Moderation durch Yoset
  • News Flash durch Cornelius
  • Abstimmung für Finanzierung der Flyer (Stopp Werbung)
  • Einladung an alle Menschen zur Weihnachts-Mahnwache
  • freie Redebeiträge
  • Thema nächste Mahnwache: freies Mikrophon speziell zum Thema Flüchtlinge



Weitere Themen

Nach Reflektion durch die Nutzer der Facebook-Gruppe wird diese Gruppe von den Admins (Verantw. Gris) wieder auch für das Erstellen eigener Postings aufgemacht. Die Mitglieder des Orga-Treffs tragen diesen Entschluss mit.

    Ideen:
  • Add Busting
  • Wir sind Deutschland (aber menschliche statt institutionelle Vernetzung)
  • Demo der MW (als Denkanstoß)
  • Fragebögen zum Thema Flüchtlinge (Angebot an alle)



    Punkte im nächsten Orga-Treff
  • Fragebögen zum Thema Flüchtlinge - Weiterentwicklung, Verantwortungsübernahme
  • Terminfestlegung zur Weiterentwicklung der "52 Thesen"



Nachbetrachtung zum Orga-Treff

Die Einleitung für das Orga-Treff war nicht optimal.
Diese muss deutlich die Struktur vorgeben, dann können sich alle auf die vereinbarten Themen konzentrieren und zielstrebig auf Ergebnisse hinarbeiten.
Es ist erkennbar, dass hier auch Potenzial VOR dem Orga-Treff liegt. Wenn also schon bei Beginn ein grundlegender Konsens herrscht, weil sich alle vorbereitet und den gleichen Wissensstand zu den Punkten haben, kann hier schon am Anfang deutlich mehr Harmonie fließen.

Der Hauptteil war durchaus locker und trotzdem ausreichend strukturiert.
Mit der gewissen Unzufriedenheit sind alle wunderbar umgegangen, auch mit viel Empathie, aber eben auch ehrlich, sodass aus der Analyse viel Positives entnommen werden konnte.
Die kleinere Runde ermöglichte ein wenig mehr konstruktives Chaos, was den Beteiligten auch viel Spaß gemacht hat.

Das löste auch Bremsen bei den in Diskussionen eher passiv Teilnehmenden (den Beobachtern ;-).
Die Beteiligten bei dem Spaß trotzdem themenfokussiert und konzentriert zu halten, war für den Moderator allerdings eine sehr anstrengende Aufgabe. Hier können alle noch lernen durch Aufmerksamkeit und Empathie, den Moderator zu unterstützen und damit aktiv die Moderation mit zu gestalten.

Soweit meine Sicht, liebe Freunde, Eure Sicht würde mich natürlich auch interessieren :-)
Seid herzlich gegrüßt von Peter


>>> So wir zu unserem ganz persönlichen kleinen Frieden streben, so sind wir auch in der Lage den Frieden weiter zu geben. <<<
http://www.peds-ansichten.de

 
ped43z
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