Der Rote Faden Von Psychopathen

#1 von ped43z , 05.03.2015 00:14

Ein Rückblick als Einleitung

Anlass zu diesem Beitrag ist für mich die täglich erlebte schmerzhafte Wirklichkeit, in der mit unvermindeter Heftigkeit, plump wie subtil aber vor allem stetig Feind- und daraus folgend Hassbilder in den Menschen erzeugt werden. Über die Leitmedien, einschließlich Öffentlich-Rechtlicher Medien wird in einer Weise gelogen und gehetzt, dass einem um die Zukunft unseres Landes, unseres Kontinents Angst und Bange wird. Sicher nicht nur für mich stellt sich die Frage, warum das Lügen, Desinformieren und Hetzen, diese wüste Propaganda – wider besseren Wissens, ja wider des gesunden Menschenverstands – nicht aufhören will.

Dass es sich bei den verschiedenen Lügen- und Hetzkampagnen gegen Personen, Personengruppen, Gesellschaften, politische Überzeugungen, Glaubensrichtungen um Zufall oder Irrtum handelt, wer glaubt das noch ernsthaft? Ich habe über mein Forschen nach Wahrheit leider die Überzeugung gewonnen, das hinter all dem System steckt. Berechtigterweise muss ich mich auch auf Eure Frage gefasst machen, was denn genau für ein System das ist. Dieses System zu erkennen und zu beschreiben, dem stelle ich mich. Wissend, dass – so sehr ich von der Erkennbarkeit der Welt überzeugt bin – unsere Gesellschaft komplex und nicht alles rational erfassbar ist, aber das Meiste, das Entscheidende!

So bitte ich auch meinen Beitrag einzuordnen, den ich vor geraumer Zeit verfasst habe und der sich mit dem Phänomen unseres Unbewussten, von mir auch emotionales Bewusstsein genannt, befasste und darauf hinwies, dass unsere Gesellschaft permanent in einem Klima der Angst gehalten wird, was zur Herausbildung von Feindbildern führt und den Grundstein für Kriege in unseren Köpfen legt. Diese Angstpsychose wird praktisch durch die Medien aufrecht erhalten und ich möchte mich mit diesem Artikel hier den Ursachen weiter annähern.

Da ich Euch letztlich an meinem eigenen Erkenntnisprozess teilhaben lasse, meine ich, dass es gut ist, wenn Ihr vor Studium dieses Artikels meinen Beitrag Die Angst Und Der Krieg lest. In den folgenden Kapiteln werde ich trotzdem noch recht allgemein bleiben, die großen „Beweise“ werde ich nicht liefern, übrigens auch nicht in späteren Artikeln. Denn Eines muss uns klar sein, jeder für sich selbst muss den Weg der Erkenntnis gehen, das ist mit Arbeit verbunden, Arbeit im Kopf, die Keinem abgenommen werden sollte. Denn Einem müssen wir uns ebenfalls stellen, was ich bisher nicht erwähnte, unserer Bequemlichkeit!
Im Netz fand ich dazu diesen sehr schönen sinnigen Spruch:

Zitat
Arbeiten wir nicht an uns selber, wird an uns gearbeitet. Katastrophen sind Hilfestellungen für den Aufwachprozess von jedem von uns.[1]


Was ich aber reichlich geben werde, das sind Denkanstöße und Quellen, die Euch beim Nachdenken wie beim Nachprüfen unterstützen.


Wo Alles Beginnt

Alles beginnt in unseren Köpfen, sowohl unser aktives bewusstes, selbst initiiertes Handeln, als auch unser fremdgesteuertes Handeln, erzeugt unter Manipulation oder Zwang. Dessen müssen wir uns immer bewusst sein, wenn wir gesellschaftliche Prozesse verstehen wollen. Hinter jedem Handeln steht ein Einzelschicksal, ein Individuum, ein MENSCH.

Wenn wir die Menschen hinter dem Handeln sehen, werden wir Emphatie spüren – ja, ich benutze bestimmte Begriffe immer wieder. Weil diese Attribute unser Menschsein ausmachen und ohne Nutzung dieser Fähigkeiten, die Erkenntnis verwehrt bleiben wird. Wenn wir die Schicksale sehen, die der Täter wie der Opfer (manchmal sind sie auch beides zugleich), werden wir auch fühlen und damit dem Egotismus entgehen, der größten Falle zu den Tiefen pathologischen Handelns. Dieses Fühlen wird uns zum Verstehen führen.


Gut Und Böse Als Falscher Ansatz

Was uns im Folgenden (wie überall im Leben) nicht wirklich weiter helfen wird, das sind Kategorisierungen wie: GUT und BÖSE. Dieses Schwarz-Weiß-Denken wird von Menschen inflationär für ihre eigenen ganz egoistischen Zwecke in Umlauf gebracht, die mit einem charakterlichen Defizit behaftet sind. Auch das hatte ich im Artikel über die Angst schon thematisiert, Psychopathen. GUT und BÖSE kann ein bewusst denkender emphatisch fühlender Mensch nicht einfach trennen, denn er erkennt:

Man kann Menschen nicht nach Gut und Böse unterteilen.

Wenn sich jetzt in dem Einen oder anderen Leser ein gewisses Unwohlsein regt, ob des Wissens um das schreiende Unrecht, welches diese Welt durchzieht, so verstehe ich das. Möge er widersprechen, auch das verstehe ich, aber gleichzeitig fühle ich, dass er seinem Egotismus erlegen ist. Denn was ist die Alternative? Kann ich mit dem Bösen reden? Habe ich das Recht zu entscheiden wer Böse ist? Was weiß ich vom Betreffenden? Darf ich Gott spielen, das Urteil fällen, über einen Menschen?

Mir ist das deshalb wichtig, weil im Folgenden über Menschen gesprochen wird, die anderen Menschen großen Schaden zufügen – und die wir trotzdem nicht hassen dürfen!
Denken wir immer daran, Hass kommt aus Feindbildern, genährt aus Angst, einem uns permanent indoktrinierten Gefühl, gegen irgendjemanden Krieg führen zu müssen. Verabschieden wir uns also von den Feindbildern, auch wenn wir uns jetzt den (vermeintlichen) Herren der Welt widmen, den Psychopathen.


Das Machtwesen der Psychopathen

Wir als Menschen tragen, mit großer Sicherheit auch entwicklungsgeschichtlich bedingt, sowohl die Anlagen zur Aggression in uns wie auch die zur Kooperation und Solidarität. Wir können bequem sein – und auch das kann übrigens Sinn haben und wir können ebenso in Kreativität und Schaffenskraft aufgehen. Wir haben den Hang, Anderen zu geben und ebenso nehmen wir auch gern mal. In uns ist Emphatie und gleichermaßen Egotismus, alles völlig normal, es macht jeden von uns menschlich und einzigartig.

Wenn wir wissen, dass Emphatie (das Verständnis für Andere und für sich) unverzichtbar für friedliches Miteinander ist, dann wird uns klar, welche schlimmen Auswirkungen es auf Menschen wie Gesellschaften haben muss, wenn sie ihrer Emphatie verlustig gegangen sind. Ob die Ursachen bei Menschen nun in einem Defekt, traumatischen Erlebnissen oder mir unbekannten Ursachen liegen, was auch immer, die Auswirkungen sind zerstörerisch. Aus diesem Grunde auch sind Psychopathen Kriegstreiber von Natur aus und wenn sie Gesellschaften dominieren, werden auch diese pathologisch, es werden Patokrathien[2].

Das Fehlen von Empathie also befähigt Psychopathen zu Handlungen, die für uns allein aus moralischem Gewissen heraus schwer vorstellbar bis undenkbar sind. Unser Gewissen, gespeist aus Empathie verhindert, dass wir berechnend und rein aus eigenem Vorteilsdenken heraus anderen Menschen Schaden zufügen. Dieses „Problem“ also, von ihrem Gewissen geplagt zu werden, haben Psychopathen nicht. Das aber bedeutet auch für uns als Außenstehende, dass wir einen Psychopathen nicht verurteilen können, im fehlt schlicht das Regulativ, das für uns ganz selbstverständlich ist. Es geht deshalb auch keinesfalls darum, Psychopathen in ihrem Wesen zu verteufeln und nun – speziell für sie – doch noch eine Gut-und-Böse Welt zu errichten.

So schwer uns diese Erkenntnis auch fallen mag und so groß der Schaden auch ist, den Psychopathen anrichten, diese Menschen verdienen keinen Hass, es sind in der Seele Kranke!

Psychopathie ist kein homogenes Persönlichkeitsbild, dessen bin ich mir bewusst, als Information und gleichermaßen als Denkanstoß (bitte aber jetzt nicht gleich überall Psychopathen sehen!), hier mal eine von unzähligen Beschreibungen:

Zitat
Für Menschen mit einer antisozialen Persönlichkeitsstörung sind die Symptome manchmal nicht spürbar (kein Leidensdruck), so dass sie nur der Umgebung auffallen. Das kann z.B. ein oberflächlicher Charme und ein starkes Durchsetzungsvermögen sein. Andere Charakterzüge werden eher als negativ empfunden, wie etwa ein übersteigertes Selbstwertgefühl, ein starkes Geltungsbedürfnis, häufiges Lügen (z. B. "Pseudologie"), häufiges Stehlen (z. B. "Kleptomanie"), Neigung zum manipulativen "Tricksen", ein fehlendes Gewissen, "seichte" Gefühlsregungen, Mangel an Empathie, Allmachtsgefühle, bestimmte Besonderheiten der Affektivität oder der Willensbildung sowie der sozialen Beziehungen (Soziopathie).
Mit ihrem oberflächlichen Charme und ihrer Fähigkeit, harte Entscheidungen durchzusetzen, sind solche Leute häufig in Führungspositionen.
Hochstapler gehören häufig zu diesem Personenkreis.
Menschen mit einer emotional-instabilen Persönlichkeitsstörung haben eher Schwierigkeiten mit ihrer Affektlabilität.
Schizoide und Paranoide neigen eher dazu, sich in ihre "Innenwelt" zurückzuziehen, sich von außen "abzukapseln", sonderbare und bizarre Ideen zu entwickeln und die Regeln des sozialen Miteinander zu missachten, obwohl sie diese durchaus kennen (wichtiges Unterscheidungskriterium zum Autismus und Asperger-Syndrom).
Histrionische und narzisstische Menschen stehen gerne im Mittelpunkt und neigen dazu, ihre Symptome zu dramatisieren und zu betonen und fallen gerne auf.
Leute mit einer ängstlich-vermeidenden oder einer abhängigen Persönlichkeitsstörung haben oftmals Schwierigkeiten, Aufgaben alleine zu bewältigen, Entscheidungen ohne den Rat eines anderen zu treffen und neigen eher dazu, sich "anzulehnen" und Verantwortung abzuwälzen.[3]



Gefährlich in ihrer Aktivität und damit in ihren Auswirkungen auf die Gesellschaft sind vor allem Psychopathen, welche als einziges beglückendes Gefühl, das der Macht kennen und das rücksichtslos ausleben, auch unter ihrer Angst stehend, diese Macht und das damit verbundene befriedigende Gefühl zu verlieren. Von diesen Menschen, als Anstifter des Unfriedens ist vorrangig die Rede.

Aufgrund ihrer Sehnsucht nach der ihnen glücksbringenden Macht, drängt es solche Menschen fast automatisch in Hierarchien nach oben. Da sie rücksichtsloser, im Neoliberalismus sagt man cleverer oder machtbewusster sind, haben sie auch immer einen Vorteil im Wettbewerb (Teil einer pathologischen Ideologie!). Widersacher boten sie geschickt aus, dabei auch emotionale Werkzeuge anwendend, Emotionen die sie selbst gar nicht empfinden können, aber sie können sie spielen! Daraus kann man schlussfolgern:

Hierarchien sind die idealen Spielwiesen für das Ausleben der Machtphantasien von Psychopathen.

Hierarchien neigen dazu, pathologisch geprägte Strukturen auszubilden. Denn die verschiedenen Ebenen verkörpern ja die Dialektik von Macht und Unterwerfung. Das sind zwei Seiten einer Medaille, der Unterworfene kann dabei auch gern der Manipulierte sein, mehr noch, dies wird der Normalfall sein. Könnte sich ein Psychopath daraus nicht sogar ein Weltbild, eine Ideologie zimmern, die das im Darwinschen Sinne als etwas völlig Natürliches darstellt?
Der Psychopath hat durch das fehlende moralische Empfinden auch kein Unrechtsbewusstsein, er ist absolut davon überzeugt, dass er richtig handelt. Er wird sich also die passende Ideologie zu eigen machen und propagieren und zwar so, dass auch andere sprich Nicht-Psychopathen auf diese Ideologie „anspringen“. Das ist ein weiteres Werkzeug von Psychopathen zur Manipulation.

Stelle man sich jetzt eine pathologische Gesellschaft vor, eine Gesellschaft im Banne von Psychopathen, welche Ideologien wären das wohl, die von dieser Gesellschaft ausgingen?

Ideologien sind also für Psychopathen die nach absoluter Macht streben, äußerst wichtig. Diese Menschen holen sich damit auch einen intellektuellen Mehrwert ins Haus, wenn nämlich solche Ideologien Raum für Geistesschaffende und in Lehranstalten bekommen. Dann werden Psychopathen ihre (z.B. finanzielle) Macht einsetzen um solche Bildungseinrichtungen zu stärken, zur Not werden sie solche auch selbst schaffen.
Über diese Institutionen schaffen sie sich Ebenen unterhalb der ihrigen, um pathologisch manipulierte (wie Psychopathen agierende) Menschen „in die Spur zu schicken“, solche Ideologien weiterzutragen. Auf diese Weise konditioniert man auch Politiker und Medienschaffende!


Woran Man Psychopathen Erkennt

Alles Studium hat mir leider die Erkenntnis gebracht, das mit letzter Sicherheit ein Psychopath nicht entlarvt werden kann. Es gibt auch genug psychopathisch geschädigte Menschen, die ihrer Umwelt nichts antun und mit ihrem Defekt mehr oder weniger still leiden.

Man geht davon aus, dass Psychopathen Gefühle spielen, aber nicht empfinden können, also vor allem nicht die Gefühle anderer Menschen, die fehlende Emphatie lässt das nicht zu.
Entsprechend fallen die Reaktionen von Psychopathen eher irrational aus, wenn in iher Gegenwart intensive Gefühle wie Trauer, Liebe, Freude hervorbrechen.

Psychopathen argumentieren eher kalt, pragmatisch. Ihre Einstellung zu Anderen ist arrogant, sie fühlen sich überzeugt als etwas „Besseres“ und sind sich ihrer Überlegenheit bewusst.
Psychopathen liefern (suggerieren) Feindbilder, das Prinzip „Teile und Herrsche“ ist essenzielles Werkzeug ihrer Machtspiele und es macht ihnen Freude. Sie gehen darin auf. Gehen ihre Machtphantasien auf, sind sie gewissermaßen gelöst und freudig erregt.

Dafür ausnahmsweise doch mal ein Beispiel, wie sich ein Psychopath gegenüber menschlichem Leid gibt:
Hillary Clinton im Interview mit CBS.
Nicht bloß der Text („Wir kamen, wir sahen/fanden, er starb“) zeigt den psychopathischen Geist der „Demokratin“ Hillary Clinton, noch bezeichnender ist ihre Mimik ihr freudiger Gefühlsausbruch. Dabei geht es um den Tod eines Menschen, der zuvor misshandelt wurde, der ein Jahr zuvor noch in New York mit einem Menschrechtspreis ausgezeichnet werden sollte(!). Und die Interviewende ist ganz mit dabei im Freudentanz (Wem gehört CBS?).

Aber Psychopathen brauchen nicht zwingend Öffentlichkeit um in ihren Machtspielen aufzugehen. Also agieren sie unauffällig im Hintergrund. Man muss viel Recherche aufwenden um die Netzwerke aufzudecken, in deren Mitte man diese Menschen dann findet. Psychopathen sind auch Egomanen, Macht ist für sie nicht vollständig, wenn sie geteilt werden muss. Kooperation ist ausschließlich Mittel zum Zweck und den eigenen egoistischen Zielen unterworfen.

Fassen wir nochmal zusammen, was Psychopathen der Macht „auszeichnet“:

- Macht ist Alles. Alles andere ist Mittel zum Zweck.
- Auch der Weg zur Macht verschafft dem Psychopathen Befriedigung.
- Für das Machtziel bringt er Andere in Abhängigkeiten.
- Der Psychopath hört nie auf und er ist ein Überzeugungstäter.
- Hierarchien spielen Psychopathen in die Hände.
- Psychopathen dulden keine Konkurrenz.
- Bündnisse sind Zweckbündnisse.
- Daher sind Gruppen von Psychopathen nicht homogen und in Konkurrenz miteinander



Der Weg In Die Abhängigkeit

Unerlässlich für Machtergreifung und Machterhaltung ist es, andere Menschen in eine geistige Abhängigkeit zum Psychopathen zu bringen. Die Manipulation kann gezielt auf einzelne Personen angewandt werden, ebenso aber auch Gruppen oder Gesellschaften treffen.

Im gesellschaftlichen Rahmen findet dieser Prozess zuerst auf nationaler Ebene statt und wird nach Durchdringung der Gesellschaft (bis hin zur Pathokratie) grenzüberschreitend. Diese Pathokratie lässt sich nur durch permanente Infiltration der Mitglieder der Gesellschaft aufrechterhalten, die über ihr manipuliertes Unterbewusstsein in einem ständigen Klima der Angst gehalten werden. Aus Sicht der Psychopathen muss in jedem Fall verhindert werden, dass sich gesellschaftlich eine Alternative in Selbstreflexion und bewusstem Handeln Bahn bricht.

Geht es darum, andere Gesellschaften anzugreifen, werden Schwachpunkte in jenem Gesellschaftsgefüge ermittelt und diese dann gezielt angegriffen (z.B. korrumpiert). So werden bevorzugt Ethnien gegeneinander ausgespielt (Demagogie der Angst), danach handeln diese Volksgruppen pathologisch, dabei wird eine, u.U. auch mehrere Parteien unterstützt, sodass der Konflikt nicht versandet.

Mit dem Angriff auf das Bewusstsein bestimmter Personen werden deren persönliche Schwächen ausgenutzt (v.a. Egoismus und Egotismus). Bevorzugt werden Personen, die Einfluss auf eine Gesellschaft haben und somit ihr deformiertes Denken rasch weiter verbreiten können.
Ist die anzugreifende Gesellschaft sehr stabil und es finden sich keine Individuen, welche das pathologisiche Denken „überzeugend“ verbreiten können, dann werden solche Menschen im angreifenden Land (der Pathokratie), jahrelang geschult und zur Not „vorgehalten“, bis sie in einer für den Angreifer günstigen Situation zum Einsatz gebracht werden.

Bei all dem ist der Psychopath (bzw. die Pathokratie) stets bemüht, ihre Opfer im Unklaren über die eigenen Ziele zu halten. Damit ist die LÜGE unverzichtbar zur Erreichung der Ziele.


Werkzeuge von Psychopathen

Es gibt viele Theorien, die von einem großen Plan sprechen, hinter dem einige wenige Akteure seit Jahrhunderten die Geschicke der Menschheit in ihrem Sinne steuern (Stichwort NWO=Neue Weltordnung). Als immer zweifelnder und prüfender Mensch schließe ich das nicht restlos aus. Nach meinem derzeitigen Wissen halte ich es jedoch für unwahrscheinlich, dies also vorweg.

Wenn unsere Welt pathologisch (von Psychopathen in Machtpositionen) geprägt ist, dann erhärtet sich meine Meinung noch, denn Psychopathen konkurrieren auch und suchen die absolute Macht. Desweiteren schaffen sie sich zwar auch Machtmittel, viel öfter aber nutzen sie einfach das Vorhandene, missbrauchen es. Deshalb bin ich auch skeptisch, was die Theorien zum Finanz- und Geldsystem angeht, und in welchen oft von einem Masterplan die Rede ist. Aber: Ich bin weit davon entfernt, das als Schwachsinn abzutun, denn leider passen viele Indizien in diese Bilder. Hier sind also auch in der Zukunft unsere wachen Sinne gefragt.

Also, unter Berücksichtigung des gerade von mir Gesagten, kommen wir zu den Werkzeugen, welche durch Psychopathen (Pathokratien = psychopathisch geprägte Gesellschaften) im Prinzip IMMER verwendet werden, um andere Gesellschaften fest in ihren Machtbereich zu verankern.
Auch wenn ich von Pathokratie rede, ist klar dass hinter all dem Menschen, Akteure stehen (hier Psychopathen).

Als erstes wird die WÄHRUNG der Pathokratie im angegriffenen System zur Leitwährung gemacht. Nur dann funktioniert auch alles Folgende. Es spielt dabei keine Rolle, ob diese Währung nur noch das Papier wert, ist auf dem sie gedruckt ist.

Damit werden die WAHREN Reichtümer (Wissen, Arbeitskraft, Infrastruktur, Ressourcen) von da an in der Währung der Psychopathen bewertet, nicht mehr durch die angegriffene Gesellschaft selbst, die nun unmündiger ist.

Die Pathokratie setzt die politischen Voraussetzungen durch, dass GROßE INVESTITIONEN im angegriffenen Land getätigt werden. Diese Investitionen können u.U. vorteilhaft für das angegriffene Land sein, das ist aber nicht primär Ziel der Investitionen.

Die Investitionen dienen den Profitinteressen der mit den Psychopathen klüngelnden Banken und Konzerne. Für die Psychopathen selbst ist der Profit nur als Finanzierungsmittel ihrer Aktivitäten wichtig.

Abgeschöpft werden die Profite (der Pathokratie) über die Rückzahlung der ausgegebenen und prinzipiell zu hohen Kredite, die außerdem IMMER verzinst sind – also durch die angegriffenen Gesellschaften.

Die Investitionen werden so gestaltet, dass sie NIEMALS rückzahlbar sind! Damit wird das Opferland in die Schuldenfalle getrieben und gezwungen, allein schon für den Schuldendienst neue Kredite aufzunehmen.

Gerät das Land an den Rand der Zahlungsunfähigkeit, dann zwingt die Pathokratie dem Opfer verbesserte Investitionsbedingungen und Sparmaßnahmen auf. Das zwingt die angegriffene Gesellschaft „ihr Tafelsilber“ zu verscherbeln, die Gesellschaft verarmt während das Privatvermögen insbesondere der korrumpierten Akteure in Politik, Banken und Wirtschaft ansteigt.

Das faktisch geraubte Vermögen der angegriffenen Landes (es wurde schließlich mit wertlosem Papiergeld „bezahlt“), verhilft den psychopathischen Eliten des Angreifers seine Machtbasis zu erweitern und neue Ziele (im Sinne ihres Machtstrebens) in Angriff zu nehmen.

So „investieren“ die Psychopathen in Konzerne, Politik, Medien, NGOs, Think Tanks (Denkfabriken), Universitäten und andere diverse Institutionen. Sie betreiben intensive Lobbyarbeit bei Militär und Regierung, bei Rundfunk und Fernsehen, betreiben Internet-Präsenzen. Wenn es sich ergibt, kaufen sie auch gleich Medien, Banken oder Konzerne komplett auf. Sie gründen neue Organisationen, oft unter der Flagge der Gemeinnützigkeit. Sie infiltrieren Umweltverbände und soziale Bewegungen. All diese Aktionen führen sie auch in den Strukturen angegriffener Gesellschaften durch. Und sie gehen auf in diesem Aktionismus zur Machterhaltung und Machtentfaltung.



Wer Nicht Willig Ist, Bekommt Krieg

Krieg wird immer bewusst initiiert, er ist niemals ein Betriebsunfall sondern IMMER das Ergebnis psychopathischen Handelns zur Machterweiterung und Sicherung, dabei ausnutzend die Schwächen der Menschen wie Gier, Egoismus, Egotismus und Hass. Er ist immer das Ergebnis einer gigantischen Manipulation und wird konsequent vorbereitet.
Wer sich das bewusst macht, wird nicht die Mär glauben, dass den Ersten Weltkrieg Keiner gewollt hat und diese Urkatastrophe Ergebniss einer Kette unglücklicher Zufälle war, dies mal nur so am Rande.

Krieg als Mittel der Wahl rückt für den Psychopathen immer dann in den Vordergrund, wenn Druck auf „sein“ System der Macht ausgeübt wird (Vergessen wir nicht, für den Psychopathen gibt es keine größere Angst, als die vor Kontrollverlust).
Folgende Aspekte lassen den Psychopathen zum Mittel brachialer Gewalt bis hin zum Krieg greifen (und es ist ihm völlig egal ob im eigenen Land oder in anderen Gesellschaften):

1. Politischer Druck
Dann wenn in der Gesellschaft eine zunehmende Unzufriedenheit mit der Politik aufkommt und alternative Modelle Zugang zu den Menschen finden.

2. Sozialer Druck
Wenn die Ausbeutung einen solchen Grad erreicht hat, dass die Massen aufbegehren.

3. Ökonomischer Druck
Wenn die Finanz- und damit die Machtbasis der Pathokratie gefährdet ist.

Gerade der dritte Fall bringt die Pathokratie – aus ihrer Sicht – regelrecht in Zwang, kriegerisch tätig zu werden. Zumal der Krieg die „lohnende Perspektive“ maximaler Zerstörung aufzeigt, was für Psychopathen und ihre gierigen Mitspieler maximale Profite im und nach dem Krieg verspricht. Und für den Psychopathen kann das Spiel der Macht weitergehen. Warum? Weil sich durch den Krieg nicht zwangsläufig auch etwas in den Köpfen der Menschen ändert, sie spielen das Spiel also u.U. weiter. Denn der Krieg ist das Schlimmste auch für die Seelen der Menschen, er traumatisiert und zerstört auch das Menschliche in ihren Köpfen.


Ein Kurzes Schlusswort

Ganz bewusst habe ich nur das aus meiner Sicht erkannte Prinzip beschrieben, alles wirkt sehr allgemein und unbewiesen. Es sei Euch versprochen: Die Beispiele werden ihren Weg ins Forum finden, in speziellen Artikeln, dieser hier ist schon lang genug ;-)
Ganz bewusst habe ich auch keine Alternativen aufgezeigt, das hätte den Rahmen gesprengt, aber auch das wird auf jeden Fall noch thematisiert.

Danke, für Eure Aufmerksamkeit
VG von Peter


Verwandte Artikel

Die Angst Und Der Krieg
Verschwörungstheorien Oder Der Umgang Mit Andersdenkenden


Quellen

1. Planet Erde - Wohnstätte einer kranken Spezies?, mikeondoor, 6.2.2014, http://mikeondoor.blog.de/2014/02/06/pla...alyse-17725986/
2. Dr. Andrzej M. Łobaczewski, Politische Ponerologie, 1984
3. Fremdwort.de, ReeseOnline e.K., http://www.fremdwort.de/suchen/bedeutung/Psychopath
4. „We came, we saw, he died“; Hillary Clinton; 20.11.2011; http://www.cbsnews.com/videos/clinton-on...we-saw-he-died/
5. Stiftung Wissenschaft und Politik; Spiegelkabinett; http://spiegelkabinett-blog.blogspot.de/...nd-politik.html


 
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RE: Der Rote Faden Von Psychopathen

#2 von ped43z , 09.03.2015 23:31

Ein weiteres Beispiel, wie sich ein Psychopath gibt, ist die ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko. Ihre Karriere in der Sie skrupellos Reichtum und Macht anhäufte und dabei ihr Volk belog, so wie es ihren egoistischen Interessen passte, kann Jeder selbst recherchieren . Von ihr wurde 2014 ein Telefonat geleakt, von dem u.a. auch der Stern berichtete:

Zitat
Gleich zu Beginn des etwas über zweiminütigen Mitschnitts legt Timoschenko drastisch los. "Ich bin bereit", so die Ex-Regierungschefin, "eine Maschinenpistole in die Hand zu nehmen und diesem Drecksack in den Kopf zu schießen." Wen Timoschenko konkret meint, sagt sie nicht. Allerdings ist spätestens seit einem gut eine Woche alten Interview mehr als naheliegend, dass Putin gemeint ist.
Auch im weiteren Verlauf des Gesprächs findet die Politikerin deutliche Worte, wie mit der aktuellen Situation umzugehen sei: "Es ist Zeit, dass wir unsere Waffen greifen und losziehen, um diese verdammten Russen zusammen mit ihrem Anführer umzubringen", sagt sie gegenüber Schufritsch. Dabei will die 53-Jährige auch ihre Verbindungen einbringen. Sie werde alle Mittel nutzen, die ganze Welt aufzurufen, "Russland in verbrannte Erde zu verwandeln", so Timoschenko, die die Echtheit des Gesprächs, das bereits am 18. März - zwei Tage nach dem Krim-Referendum - aufgezeichnet wurde, inzwischen auf Twitter bestätigte: ...


Quelle

Dem Drecksack in den Kopf schießen; Moritz Dickentmann; Der Stern; 25. März 2014, 11:45 Uhr


 
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RE: Der Rote Faden Von Psychopathen

#3 von Iche75 ( Gast ) , 13.07.2016 17:34

Die vorhergehende Analyse ist nicht dazu angetan Feinbilder abzubauen. Im Gegenteil werden hier Mensche wahrscheinlich in erheblichem Maß zu unrecht stigmatisiert und sogar als kranke Psychopathen dargestellt. Dabei wird entscheidend verkannt, das unser heutiges Wohlstands-, Wissens- und Lebensniveau ursächlich, einschließlich auch der gesamte soziale Fortschritt durch solche Führungspersönlichkeiten erreicht wurde. Bismarck ist ein gutes Beispiel. Er hat Kriege geführt, damals wahrscheinlich im Gesamtkontext seiner Zeit notwendig um Deutschland zu einen. Er hat aber auch gegen Widerstände die Sozialgesetzgebung durchgedrückt. Es war kein einseitiger Erfolg der Arbeiterschaft, sondern die Person Bismarck sah auch die Notwendigkeit die Arbeiter anders zu behandeln. Der Club of Rom ist ein weiteres Beispiel. Hier sind weltweite Führungseliten miteinander verbunden. Doch sie richten ihr Augenmerk weniger auf Machterhalt, sondern viel mehr auf Menschheitsentwicklung, zeigen mit den Finger auf Fehlentwicklungen etc...

Es ist richtig, das ein relativ kleiner Kreis an Personen großen Einfluss auf unsere Welt nimmt. Aber es sind längst keine Psychopathen. Es ist genau der Teil der Menschen, der für die Fortentwicklung unersetzlich ist. Bei vielen Tierarten gibt es eine Dreiteilung der Individuen. Es gibt die Hauptmasse die sich neutral verhält. Es gibt die Mutigen die Grenzen austesten und es gibt die ängstlichen die erst dann etwas tun wenn es wirklich sicher ist. Die Mutigen sind notwendig um Gefahren zu erkennen, ja auch um die Masse der anderen zu bewegen. Nur diese erschließen neue Weidegründe. Nur diese springen zuerst in den Fluss um z. B. in Afrika bei einer dieser riesigen Tierwanderungen den Fluss zu überqueren. Vielleicht hat der eine oder andere schon einmal einen Tierfilm gesehen, wo z. B. eine Antilope einen Löwen neckt. Das sind die Mutigen die Grenzen austesten, der Spezies neues vermittelt... Sie sind essentiell für die Arterhaltung. Ebenso sind es die Ängstlichen. Ertrinken bei der Flussquerung die meisten Tiere, bleiben sie am Leben, weil sie nicht mitgegangen sind. Vergiftet sich die halbe Herde, weil sie den Mutigen folgte und ebenfalls von den giftigen Akazienbäumen fressen mussten, bleiben die Ängstlichen wieder am Leben. Beim Menschen gibt es eine ähnliche Verteilung. Die Mutigen sind Menschen die bereit sind ihr Vermögen zu investieren, die in einem neuen Flugzeug sitzen und dieses testen, irgendwo ein Experiment machen und dabei selbst mit in die Luft fliegen können, oder wie Kolumbus neue Seewege erforschten. Er war in den Augen vieler sicher auch ein Psychophat bis bewiesen war das die Erde doch nicht flach ist. Er hat seine Überzeugung mit Vehemenz vorgetragen und ist voran gegangen. Hier kommen wir auch zu einem anderen Punkt dem Weltbild. Jeder der Macht hat, hat diese weil er ein Weltbild hat, das er vertritt. Er ist überzeugt, das dies das richtig Weltbild ist. Warum sollte er auch solange er nicht scheitert daran zweifeln? Wer von uns zweifelt an dem was er tut solange er denkt das es gut für die Welt ist? Sind wir alle Psychophaten, weil uns das Verständnis dafür fehlt, das unsere Kleidung, unser Auto, unsere Nahrung, unser Licht das abends brennt, irgendwo leid in der Welt erzeugt? Es ist keine Frage von Psychophatie, sondern von Verständnis. Es ist auch keine Frage von Emphatie wenn man einfach nicht begreift, das mein T-Shirt Tier- und Pflanzenarten gefährdet oder gar ausrottet, Menschen von ihrem Land vertreibt, Menschen in Hunger und Elend dahinvegetieren lässt, Militärregime im Amt hält... Es ist eine Frage der Möglichkeit diese Welt zu erfassen und zu begreifen.

Zu den sogenannten Psychophaten oder Mächtigen oder Mutigen gehören auch Gewerkschaftsbosse als Gegenspieler der Wirtschaftsführer / Besitzer der großen Vermögen / Unternehmen. Sie treibt genauso ein Weltbild an, ihrer Tätigkeit nachzugehen. Man kann nicht allein sagen, das der Machtwille irgendetwas bewirkt. Der Machtwille allein ist ein hohles Gefäß, das zu nichts zu gebrauchen ist und mit dem man auch selten etwas erreichen wird. Erst wenn man das Gefäß mit Visionen, Glauben, Hass, Weltbildern... füllt, entsteht eine Handlungsbasis. Die Mutigen nehmen einmal entweder durch Geburt, durch Bildung oder den durch Lebensweg mit einem Gedankengebilde überprägt die Herausforderung an und versuchen dieses umzusetzen. Heute und auch in jeder nur denkbaren Zukunft ist Macht notwendig um etwas zu erreichen. Natürlich kann ich nur träger eines Gedanken sein. Diesen kann ich mit der Welt teilen. Aber auch in einer Basisdemokratischen Gesellschaft muss jemand diesem Gedanken zum Durchbruch verhelfen. Er muss für diesen Gedanken kämpfen und die Mehrheit hinter sich vereinen. Auch wenn er am Abschluss des Prozesses an der Wahlurne nur eine Stimme hat, ist jede Stimme für diesen Gedanken seine Machtbasis. Gestaltung ist immer mit Macht verbunden. Wirtschaftsbosse bekämpfen sich viel seltener, als sie miteinander etwas auskungeln. Das erkennt man ganz gut an den Kartellverfahren wegen Preisabsprachen etc. Es schaffen von Netzwerken fängt auf regionaler Ebene an. Vielleicht hat jemand schon einmal von Rotary oder Lions gehört. Viele sagen jetzt wieder kommt ja von den Amerikanern. Da hat derjenige Recht. Ich war selbst in der Jugendorganisation des Rotary und es sind keineswegs nur Businessnetzwerke. Unser Motto lautete z. B. Lernen, Helfen, Feiern. Lernen beinhaltete vor allem der Blick hinter die Kulissen von Unternehmen und der Politik. Regelmäßig gab es Betriebsführungen oder Vorträge von Politikern. Dabei waren wir völlig frei in der Organisation dieser Veranstaltungen. Wir selbst haben die Betriebe gesucht, die Vorträge organisiert oder wir wurden zu solchen Veranstaltungen eingeladen. Helfen hieß immer soziale Projekte voranbringen. Dabei gab es 3 Ebenen. Auf der Regionalen Ebene haben wir selbst in der Stadt uns eigenen Projekte gesucht. z. B. haben wir den Kindern einer sozial schwachen Großfamilie einen Kinotag geschenkt und die Kinder betreut oder einen Spielplatz repariert... Auf der Überregionalen Ebene haben die Clubs einer Region zusammen gearbeitet und größere soziale Projekte unterstützt. So haben wir ein Kinderheim in Tschechien mit neuen Betten, Malzeug und Spielzeug neu ausgestattet. Und dann gab es die Internationale Ebene. Der Rotary hatte sich zum Ziel gesetzt Polio bis zum Jahr 2015 auszurotten. Auch dafür haben wir Gelder gesammelt. Erst in der letzten Ebene stand das Feiern. Das waren Veranstaltungen um Kontakte zu knüpfen und das Netzwerk zu festigen. Das wichtigste was ich in dieser Zeit gelernt habe, ist der Gestaltungswillen der erfolgreiche Unternehmer treibt immer größer zu werden. Umso größer ihre Unternehmen sind umso mehr können sie auch tun. Der eine will Häuser bauen und ganze Stadtviertel neu gestalten oder gar irgendwann in Saudi Arabien oder wo sonst auf der Welt neue zeitgemäße Modellstädte planen und realisieren. Der andere wie z. B. Richard Branson will mit seinen Raumschiffen das Weltall erobern. Er braucht rentable Unternehmen. Er braucht auch eine Machtbasis. Andernfalls kann er auch kein Visionär sein, der an der Realisierung seiner Träume arbeitet. Natürlich gibt es mittlerweile eine in Macht und Reichtum geborene Generation, die nicht wirklich etwas mit den Visionen ihrer Väter und Großväter anfangen können. Hier kommen dann die gelernten Betriebswirtschafter ins Spiel die nicht mehr Visionär arbeiten, sonder eher bürokratisch führen und für die nur die nackten Zahlen und nicht mehr die Softkills etwas zählen. Das ist eine Gesellschaftliche Fehlentwicklung, die man zurückdrängen muss.

Ein weiterer Aspekt kommt hinzu. Warum versucht diese Machtelite, die den Gestaltungwillen hat den Rest der Menschen zu kontrollieren und ihre Macht immer weiter auszubauen? Es ist pure Existenzangst. Es wird immer der Klassenkampf propagiert. Es wird immer gesagt diese Menschen hätten zu viel und verdienen das nicht. Wann hat einer von diesen Leuten schon einmal von den Bürgern, von den Arbeitern ein Danke erhalten und eine Anerkennung für ihre Leistungen. Sie sind die Buhmänner der Nation, wenn es nicht gerade einmal wieder die ganz Armen sind. Fakt ist doch das ihre Führung Arbeitsplätze schafft, erhält, uns mit Nahrung, Kleidung, Wohnung... versorgt. Sie fühlen sich oft missverstanden, weil die Menschen einfach nicht erkennen können, das sie auch wenn sie auf dem Golfplatz gerade ihr nächstes großes Geschäft machen, das auch im Interesse ihrer Arbeiterschaft tun. Ja auch das sehen diese Leute durchaus so und sie sehen auch welche Projekte sie vorantreiben. Jeder Unternehmer hat gesehen durch den Sozialismus, wie schnell sie auch alles verlieren können. Manche sogar ihr Leben dabei. Hier liegt eigentlich unser Problem. Dem müsste sich das Friedensforum widmen. Wir denken in schwarz / weiss, gut / böse. Auch hier sieht man es in den Beiträgen, das dieses Muster nicht verschwindet. Man nennt die Wirtschaftselite eben nicht mehr Ausbeuter, Kapitalisten... sondern was ich sogar viel schlimmer finde Psychophaten. Werden wir mit der Begrifflichkeit Frieden stiften oder die Gräben eher vertiefen? Ich denke ein Unternehmer kann noch mit den üblichen abfälligen Begriffen leben. Aber es ist eine Grenze überschritten, wenn man sie plötzlich öffentlich Psychophaten nennt und gleich die ganze Gesellschaft eine Psychopatische. Hier wird geteilt und die Gräben vertieft und nicht der Konsens gesucht und das Gute im Gegenüber. Hier wird nicht Verständnis aufgebaut, nach Verständigung gesucht, sondern eine Gefahr heraufbeschworen, eine Gruppe wegen Unzurechnungsfähigkeit ausgegrenzt.

Das Friedensforum sollte sich Gedanken über diesen Grundsatz machen. "Teile nicht, sondern verbinde."

Iche75

RE: Der Rote Faden Von Psychopathen

#4 von ped43z , 05.08.2016 13:47

@Iche

Danke, sehr guter Kommentar!

Zitat
Das Friedensforum sollte sich Gedanken über diesen Grundsatz machen. "Teile nicht, sondern verbinde."


Genau das ist die Herausforderung und diese stellt sich jeden Tag neu. Es ist schön, dass Du Dich daran beteiligst.

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Es ist richtig, das ein relativ kleiner Kreis an Personen großen Einfluss auf unsere Welt nimmt.



Richtig ist, dass auch dieser kleine Kreis an Personen großen Einfluss auf unsere Welt nimmt. Und wir trennen jetzt nochmal deutlich den Begriff Psychopathen von dem des Politikers. Eine Gleichsetzung durch mich ist nie erfolgt, auch wenn ich überzeugt bin, dass Psychopathen in der Politikergilde wohl gelitten sind. Desweiteren könnte kein Politiker und auch keine Gilde von Politikern (völlig egal ob Psychopath oder nicht) allein die Geschicke der Menschen steuern, vielmehr handelt es sich um ein Gemeinschaftswerk. Psychopathen allerdings maßen sich an, dazu berufen zu sein.

Zitat
Aber es sind längst keine Psychopathen. Es ist genau der Teil der Menschen, der für die Fortentwicklung unersetzlich ist.


Du glaubst an eine Elite. Ich nicht. Eliten erheben und überheben sich. Sie regieren statt zu interagieren. Und: Wie definierst Du Fortentwicklung oder auch Fortschritt? An was machst Du das fest?

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Dabei wird entscheidend verkannt, das unser heutiges Wohlstands-, Wissens- und Lebensniveau ursächlich, einschließlich auch der gesamte soziale Fortschritt durch solche Führungspersönlichkeiten erreicht wurde.


Nochmal: Wie definierst Du Fortschritt? Auf welcher Ebene tust Du es. Nimmst Du die weltweiten "Kollateralschäden", die seit Jahrhunderten damit verbunden sind, in Kauf. Oder hast es als Aspekt noch nicht bei der Bewertung berücksichtigt?

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Bismarck ist ein gutes Beispiel. Er hat Kriege geführt, damals wahrscheinlich im Gesamtkontext seiner Zeit notwendig um Deutschland zu einen. Er hat aber auch gegen Widerstände die Sozialgesetzgebung durchgedrückt.


So ist es. Menschen sind komplex und Schwarz-Weiß-Malerei hilft da gar nicht. Es geht um Verstehen, nicht um Daumen hoch oder runter. Bismarck war aus meiner Sicht auch nie und nimmer ein Psychopath. Er war ein Kind seiner Zeit und seiner Klasse. Er ist mit Achtung und als wertvoller Mensch zu betrachten.

Zitat
Es gibt die Hauptmasse die sich neutral verhält. Es gibt die Mutigen die Grenzen austesten und es gibt die ängstlichen die erst dann etwas tun wenn es wirklich sicher ist. Die Mutigen sind notwendig um Gefahren zu erkennen, ja auch um die Masse der anderen zu bewegen. Nur diese erschließen neue Weidegründe. Nur diese springen zuerst in den Fluss um z. B. in Afrika bei einer dieser riesigen Tierwanderungen den Fluss zu überqueren. ...


Du sprichst da einen wirklich wichtigen oft genannten Aspekt an, mit dem auch ich mich immer wieder auseinandersetze und der für mich unter dem Begriff Sozial-Darwinismus bekannt ist.
Was Du da benennst, entspricht auch meiner Sicht, nur; die Sicht ist nicht vollständig! Hierzu habe ich mal einen Artikel geschrieben, der das vielleicht besser verdeutlicht: http://peds-ansichten.de/2016/02/der-men...t-und-gewissen/

Ich lasse es jetzt mal dabei. Du beschreibst immer eine sehr große Sicht, verdeutlichst Dein Weltbild, was ich sehr gut finde! Aber die Diskussion über das Gesamte ist dann immer sehr schwierig. Daher bitte ich um Verständnis, wenn ich jetzt nicht alle Deine Gedanken ausreichend reflektiert haben.

Viele Grüße
ped43z


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RE: Der Rote Faden Von Psychopathen

#5 von ped43z , 15.08.2016 16:54

@Iche

Auch unter Berücksichtigung des in Deinem Kommentar Geschriebenen habe ich mich des Themas noch einmal angenommen. Du bist zur Diskussion herzlich eingeladen:

http://peds-ansichten.de/2016/08/psychop...ratien-und-wir/

VG von ped43z


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