Organisation Orga-Treffen am 17.05.2016

#1 von ped43z , 22.10.2015 20:48

Für alle Interessierten hier der nächste Termin für das Organisationstreffen der Mahnwache:

Dienstag,17.05. 19 Uhr

Treffpunkt: bei Annabell (Adresse bei den üblichen Verdächtigen abfragen)
Moderator:
Protokolliert von:

Zur Planung des Treffens können hier im Thread (weitere) Themen eingekippt, sprich Tagesordnungspunkte vorgeschlagen werden, womit sich Jeder (nach seiner Fason) auf das Orga-Treffen vorbereiten kann.

Tagesordnungspunkte:

  1. Weitere Vorschläge zur Tagesordnung und zum Prozess (bitte möglichst schon im Vorfeld einkippen und zur Diskussion bringen)
  2. Auswertung der letzten MW
  3. Planung der MW am 23.05. 2016
  4. Weiterführung Langfrist-Planung für nächste Themen-Mahnwachen (Fokus beachten, Protokoll letzes Orga-Treff berücksichtigen)
  5. Friedensblog
  6. "radikaler Arm der Mahnwache" ;)
  7. Bilderberger 2016 in Dresden


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RE: Organisation Orga-Treffen am 12.1.2016

#2 von Rolf zu Darben , 12.01.2016 17:03

zu Punkt 7:

Ich finde den von Peter erstellten Leitfaden in der Theorie sehr gelungen, jedoch möchte ich ihn auch als Leitfaden begriffen wissen. Soll heißen, ein zu starres Orga-Treff würde die Gefahr bieten, dass einige Menschen, die sich nur gelegentlich einbringen können - das aber dann sehr gern tun, den Reiz verlieren das Orga-Treff zu besuchen. Hier kommen wir nämlich in meinen Augen in den folgenden Konflikt:

Die Leute, die relativ aktiv sind (also auch die zeitlichen Ressourcen haben), sind a) an der Effizienz des Orga-Treffs mehr interessiert als Menschen, die nur gelegentlich beiwohnen (weil sie in den Prozessen tiefer drinstecken und eventuell mehr Verantwortung innerhalb des Kollektivs übernehmen) und haben b) auch die Möglichkeit und/oder Motivation die im Leitfaden "geforderten" (oder eher vorgeschlagenen) Dinge umzusetzen (eben inklusive Vorbereitung, die bei der länge eventueller Debatten nicht jedermann/fraus Sache sind).

Ich finde die "Regeln" des Orgatreffs (mir würde das Wort Richtlinien besser gefallen) wie sie Peter angefangen hat zu formulieren daher für einen Teil des Kollektivs sehr gelungen, für andere etwas überambitioniert. Daher möchte ich eben betonen, dass ich sie als Leitfaden sehr gut finde, eine "strikte" Umsetzung jedoch für auf Dauer zu anstrengend halte und die Gefahr sehe, dass der Anspruch einige etwas ausschließt. Ich möchte auch keinen Orgatreff erleben, wo viele derer, die weniger Möglichkeiten haben immer dabeizusein bzw. Verantwortung zu übernehmen, wegbleiben weil sie es entweder mittlerweile zu trocken finden oder es ihnen zu anstrengend wird.

Wir müssen daher (wie so oft) einen Mittelweg finden. Soweit erst mal,

lg gris


edit:

Ich habe noch einen weiteren Gedanken den ich heut Abend gern einbringen würde, jedoch bin ich mir nicht sicher wo er am besten hinpasst. Der Gedanke kam mir beim Lesen der Debatte rund um die Orgatreffen, jedoch hat er auch einen relativ allgemeinen Charakter:

Eh ich jetzt Romane schreibe, möchte ich mir möglichst kurzfassen: Bei der Prozessentwicklung (sowohl des Orgatreffens als auch der Mahnwache als solcher) legen wir ja seit einer Weile sehr viel wert auf einen, ich nenn es mal so, sehr idealistischen Weg. Also wir haben sehr hohe Ansprüche, was ich definitiv gut finde! Wie auch im Beitrag oben drüber vielleicht schon rauskam, habe ich jedoch dabei manchmal die Befürchtung, dass es zu viel ist bzw. dass die Fokussierung ein wenig ausbalanciert werden sollte. Ich meine damit, dass ich es weiterhin wichtig finde, dass wir uns in allen möglichen Belangen hohe Ansprüche und Ziele setzen (meistens haben diese etwas mit Qualität statt Quantität zu tun, mit richtiger Wahrhaftigkeit, mit ethischem Perfektionismus - keine Ahnung ob diese Worte treffen was ich meine, kann es schlecht mit Worten umschreiben, ich hoffe ihr wisst was ich ungefährt meine mit diesem Anspruch den wir haben). Das ist ein Kern der Mahnwache und wird sowieso weitergelebt werden, da viele Menschen die den Weg zu uns finde, in sich auch ein Bedrüfnis nach diesem Weg fühlen, würde ich zumindest mal behaupten. Deswegen würde ich auch sagen, dass auch ohne manche spezielle Fokussierung (ein Beispiel wäre hier eben die aktuelle Debatte rund um OrgaTreff, dessen Organisation und des Verhaltens miteinander im Kollektiv) diese Prozesse weiter entwickelt werden, hin zu unserem Anspruch. Denn wir spüren den Anspruch eh alle in uns, die Frage ist quasi nur, wie schnell wir voran kommen. Um das konkret zu veranschaulichen, auch ohne die von Peter angeregten Regeln bzw. Richtlinien des OrgaTreffs, wären alle Teilnehmer des Kollektivs sowieso daran interessiert den Prozess "zu optimieren", die Emphatie und das kollektive Leben und Entscheiden von Mahnwachenthematiken weiter zu verbessern. Denn wie gesagt, ich glaube wir alle haben diesen Anspruch.

Ich frage mich nur, zu welchen Zeitpunkten, welche Fokussierungen passend sind. Im jetzigen Moment möchte ich anregen, den Fokus etwas zu verschieben:

Anstatt an den Prozessen die wir bereits aufgebaut haben und die, und da dürfen wir uns alle mal auf die Schulter klopfen, ja schon saugut sind und ein Niveau haben, was ich ehrlich gesagt nie innerhalb eines "politischen Prozesses" (auch wenn dieser natürlich nicht nur politisch ist) für vorstellbar gehalten hätte, sollten wir meiner Meinung nach eher zusehen, wie wir mehr Menschen in diese Prozesse integrieren bzw. sie dafür begeistern können. Ich sehe das so: Es gibt gewisse Rollen innerhalb unserer Prozesse, die ausgefüllt werden müssen und wo der Wegfall von den sie ausfüllenden Menschen uns in ziemliche Schwierigkeiten bringen könnten. Also mal ganz plastisch, stellt euch vor, Peter hätte jetzt einfach mal mehrere Monate aus welchem Grund auch immer grad keine Kraft sich einzubringen, Annabell oder Heike würden auch mal wegfallen und dazu meinetwegen noch ich oder Chris. Die Auswahl der Personen ist dabei nicht der Fokus, ich will die genannten nicht in den Vordergrund stellen, denn ihr alle tragt etwas bei und würdet euer ganz spezifisches Loch hinterlassen. Und das ist keine Phrase, sondern stimmt wirklich! Trotzdem gibt es einfach ich nenn es mal funktionelle Schlüsselpositionen. Ich habe Angst (ja, Angst :D) dass wir unsere Prozesse sehr perfektionistisch ausfeilen, sie aber in gewissen Situationen brach liegen, weil es nicht genügend Leute gibt, die sie ausfüllen.

Ich meine also, dass unser Fokus statt auf dem Ausfeilen der Prozesse eher auf dem Erreichen von Leuten liegen sollte, die sich potenziell aktiv einbringen. Sprich, bei jeden 10 Leuten die wir erreichen, die also vielleicht mal auf die Mahnwache kommen erhöhen wir unsere Chance auf aktive Mitstreiter enorm. Wenn die Mahnwache nicht immer wieder neue Leute erreicht hätte, die dann entschlossen haben sich verstärkt einzubringen, wär sie lang nicht mehr da. Ich möchte damit ausdrücklich NICHT sagen, dass ich diese Entwicklung unseres Umgangs miteinander und der Prozesse die wir leben hin zu unserem Anspruch nicht für wichtig halte. Aber ich denke sie laufen zwangsweise weiter ab. Wenn wir gerade also bewusst Energie in etwas setzen, dann sollten es in meinen Augen eben eher Aktivitäten sein, die unsere Chance erhöhen, weitere Menschen zu erreichen die sich auch in unser Kollektiv einbringen könnten. Denn auf je mehr Schultern die Aufgaben verteilt werden, bzw. je mehr Menschen sich mit der Mahnwache auseinandersetzen und an ihrem Fortbestand interessiert sind, desto solider ist das Grundgerüst auf dem die (ja schon sehr guten!) Prozesse laufen können.

Ich kann euch diese Anregungen nicht in konkreten Maßnahmen nennen, ich möchte nur dafür plädieren, dass alle diese Perspektive ins Bewusstsein rücken. Wenn wir das etwas stärker tun, brauchen wir glaube ich gar keine konkreten "Maßnahmen" oder Ähnliches, das entwickelt sich schon alles. In diesem Sinne müssen wir zu dem Punkt auch nichts beschließen, ich wollte diese Aspekte einfach nur ins Kollektivbewusstsein einfließen lassen :)

lg, gris!


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RE: Organisation Orga-Treffen am 12.1.2016

#3 von nur_wegen_dir , 31.01.2016 20:17

Prtokoll vom Orga Treff am 26.1.2015

Auswertung Montag:
Noggi- anfang gut, komisch nur Bil & Georg (Ping Pong)
Georg- war schön
Alex - Russe war gut als Redner
Josef- Anfang Regeln (Gedicht/Rap) & Themen Meinungsfreiheit
Holger – richstisch gut,gute Themenbehandlung
Annabell – gute Flyerverteilen, neue Leute


Planung kommender Mahnwache:

Modereator: ????
1.2. freies Mikro
8.2. Themenmahnwache Demokratie
Ideen: Spiel- Demokratie
fiktiver Wahlen/Kampf? Römische Philosophen nachspielen ( Sokrates/Palton)
Unterschiedliche Szenarien ?
Schauspiel?
Rücksprache mit Gris & Peter

Flyer.
Sticker & Flyer zusammenführen
Flyer Sticker kleben
Verteilung: Wann? Wetter, Kälte . 1 Woche vor 2 jährigen Jubiläum?
Rundum sms schicken

Regeldurchsetzung auf der Mahnwache

1-Wöchiger Platzverweis für Ronald?
Regeldurchsetzung radikal
Moderator spricht Platzverweis aus


Dateianlage:
Orga Treff 26.01.odt
 
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RE: Organisation Orga-Treffen am 12.1.2016

#4 von Rolf zu Darben , 02.02.2016 15:59

zu 7.
Flyervorschlag:


Dateianlage:
Flyer_Ronald.pdf
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RE: Organisation Orga-Treffen am 12.1.2016

#5 von Rolf zu Darben , 17.05.2016 15:00

Eine Anregung die wir auf Facebook bekommen haben, die ich für sehr sinnvoll halte:

"ich denke, ein akteur möchte aktiv etwas machen, um etwas zu bewirken, wenigstems im kleinen rahmen ... und wer wirklich aktiv sein möchte und etwas bewirken möchte, schliesst sich keiner mw an (mahnen & wachen), sondern aktionskreisen, die sich für das eine oder andere aktion zusammenfinden. aus meiner sicht stellt ihr euch mit dem namen selbst ein bein, weil es nun mal eine menge menschen gibt, die angst davor haben, in die mw-schublade (neurecht.) gesteckt zu werden. das kann ich nachvollziehen. ihr seid aus meiner sicht dadurch unvernetzt in dd mit sinnvollen initiativen/aktueren, obwohl es in dd soviele gibt ...
http://www.dresden-im-wandel.de/gruppen
warum testet ihr nicht mal noch eine zweite fb-seite, einfach so - paralell ... mit dem hinweis (im aufbau)

Aktionsgruppe Dresden - für friedliches, faires, solidarisches (oder wahlweise kooperatives), natur-, umwelt- & ressourcenschonendes Miteinander - hier, in Europa, weltweit oder irgendsowas in der art und organisiert paralell zur mw unter diesem label mal was, wodruch menschen von grund auf aufgeklärt werden ... wenn sich jemand zur mw hinstellt und über frieden, freiheit, gerechtigkeit "sinniert", sollte derjenige aud meiner sicht ein bestimmtes bewusstei haben und selbstreflektiert sein, was macht derjenige selbst an gewalttätigkeiten täglich (z.b. teile von tieren essen, die unter gewalttätigen bedingungen gelebt habe und getötet worden sind (gewalttätiger akt). mir ist bewusst, dass jeder mensch lernt und das lernen/begreifen eine weile dauert und ein mesch dafür viele verschiedene infos benötigt, wenn ich mir manchmal die videos der mw ankucke, dann sind zum teil redner die seit 2 jahren wieder und wieder die gleichen themen - die irgendwo in der mitte sind "durchkauen", da sehe ich persönlich keine entwicklung ... und vielleicht würdet ihr leute erreichen, die sich aktiv einbringen, wenn ihr nicht seit 2 jahren montag für montag das gleiche macht. ich habe letztens zufällig gelesen, dass irgendwelche leute von irgendeiner mw mittlerweile infoabende/buchlesungen mit disskussion veranstalten"

Ja, da kommen wir auch zu dem Thema Namensänderung etc. Aber ich finde es ist es wert, drüber nachzudenken. Vielleicht können wir heut Abend ja mal wieder drüber sprechen.

lg, gris

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