Brzezinski´s Welt – Ein Psychogramm (2)

#1 von ped43z , 29.09.2015 10:04

Der Eurasische Balkan

Unter diesem Begriff vereint Brzezinski neun Staaten: Kasachstan, Kirgisien, Tadshikistan, Usbekistan, Turkmenistan, Aserbaidshan, Armenien und Geogien. Als geopolitische Akteure (aber nicht Mitglieder) in diesem Kontext fügt er noch die Türkei und den Iran hinzu. Seine Grafik dazu sieht so aus:


Der eurasische Balkan nach Brzezinski (Quelle: Die Einzige Weltmacht; 1997; Fischer-dtv)

Zitat
„Das Wort Balkan beschwört in Europa Bilder von ethnischen Konflikten und Stellvertreterkriegen der Großmächte herauf. Auch Eurasien hat seinen Balkan, aber der ist viel größer, dichter bevölkert und religiös und ethnisch noch heterogener.“ [46]



Wer beschwört hier was? Nicht das Wort „Balkan“ beschwört das Bild, Brzezinski tut es, warum? Weil er manipuliert! Nachdem diese Aussage im Kopf des Lesers versenkt wurde, folgt wenige Zeilen später die Auflösung:

Zitat
„Er [der eurasische Balkan] ist ein Machtvakuum. Zwar sind auch die meisten Staaten der Golfregion und im Nahen Osten alles andere als stabil, doch üben im Endeffekt die USA dort eine Schiedsrichterfunktion aus.“ [47]



Man muss genau lesen um zu erkennen, was Brzezinski hier bezweckt. Erst einmal wird der Begriff Balkan mit der Unfähigkeit der dortigen Volksgruppen stabile gesellschaftliche Systeme zu etablieren, vereinfacht gesagt mit Chaos, verbunden. Darauf folgend wird das Chaos mit Eurasien verknüpft. Im nächsten Schritt wird dem (auch noch) größeren chaotischen Eurasischen Balkan auch zusätzlich ein Machtvakuum untergeschoben (nach dem Motto, warum kümmert sich denn keiner?!). Und schließlich wird „die Katze aus dem Sack gelassen“: In der Golfregion herrscht zwar ebenfalls Chaos, dort gibt es aber mit den USA wenigstens einen Schiedsrichter, der das Chaos halbwegs im Zaum hält. Das Wort „Schiedsrichter“ ist wohlbedacht, es ist positiv konnotiert und beschreibt einen unbestechlichen und gerechten Regler zu Streitfragen, über die sich die unmündigen Gesellschaften und Völker nicht selbst einigen können. Die Manipulation ist perfekt, denn die Schlussfolgerung drängt sich nun beim oberflächlichen Lesen auf: Die USA könnten doch auf dem eurasischen Balkan auch – da ja gerecht und unbestechlich – als Schiedsrichter fungieren! Dieses dem Leser eingeflüsterte Bedürfnis wird noch verstärkt, in dem er „seinen“ Eurasischen Balkan als „ethnischen Hexenkessel“ einstuft.

Nehmen wir uns das von Brzezinski gezeichnete, hinterhältige Bild noch einmal vor. Er redet von einer (ordnenden) Schiedsrichterfunktion der USA im Nahen Osten und der Golfregion. Wie sieht es dort im Jahre 2015 aus? Ein unvorstellbares Chaos, zerbrochene Gesellschaften, Tod und Gewalt ungeahnten Ausmaßes – und die schlimmsten Diktaturen die man sich vorstellen kann. Und es gibt dabei einen essenziellen Zusammenhang zu Russland. Die Kämpfer des extrem radikalen und barbarisch agierenden IS/ISIS, wurden zum großen Teil in den mittelasiatischen Staaten (Brzeziniski´s „ethnischer Hexenkessel“) rekrutiert – und sie sollen dorthin auch wieder zurückkehren! Brzezinski selbst hat übrigens Erfahrung im Aufbau radikaler Milizen, was seine Verlogenheit in der Argumentation nur noch plastischer macht (mehr dazu w.u.). Russland erwächst eine Gefahr, und die Verantwortlichen haben es auch längst erkannt, womit auch klar ist, warum Russland das Schicksal Syriens keinesfalls egal sein kann:


Possible IS/ISIS Offensive in Middle East (Quelle: Minist. f. Nationale Sicherheit, Russland, 2015)

Worum es in Wirklichkeit geht, hat Brzezinski zuvor kurz, allerdings wiederum selektiv angedeutet:

Zitat
„[…] es ist bekannt, dass die zentralasiatische Region und das Kaspische Becken über Erdgas- und Erdölvorräte verfügen, die jene Kuweits, des Golfs von Mexiko oder der Nordsee in den Schatten stellen. Zugang zu diesen Ressourcen zu erhalten und an ihrem Reichtum teilzuhaben sind Ziele, die nationale Ambitionen, Gruppeninteressen anregen, historische Ansprüche wieder ins Bewußtsein rücken, imperiale Bestrebungen aufleben lassen und internationale Rivalitäten anfachen.“ [48]



Denn der Name der Imperialmacht USA, welche umtriebig die Kontrolle über die Energieressourcen des Planeten anstrebt, fällt nicht – und das nicht zufällig. Der Leser soll den Zusammenhang zu den vitalen Interessen US-amerikanischer Strategen und mit ihr vernetzter monopolistischer Strukturen nicht erkennen, erneut wird er über selektive Information manipuliert. Daher auch wird immer wieder der Fokus auf den „ethnischen Hexenkessel“ gelegt. Weil nämlich die selbsternannten Weltenlenker überhaupt nicht einsehen können, warum ihnen der Zugriff auf Russlands Bodenschätze verwehrt werden soll, aus ihrer Sicht sind diese dem freien Welthandel ebenso frei verfügbar zu machen!

Ein weiteres propagandistisches Merkmal, dass Brzezinski gern anwendet, wird also offenbar: Maximale Selektion, Auflösung jedweder Komplexität und konsequentes Hinführen des Lesers zur eigenen Zielvorstellung. Prozesse und Aspekte, welche das Erreichen der Zielvorstellung in irgendeiner Weise gefährden, müssen dabei ausgeblendet werden. Der Rezipient soll nicht in Versuchung geraten, die Behauptungen zu hinterfragen, er soll sie vielmehr einsaugen, zu seiner eigenen machen und – ohne Veränderung weitertragen! Damit ist die Propaganda dann endgültig in der Masse angekommen. Viele Ethnien – und das versucht Brzezinski auszublenden – sind perse mitnichten ein Risiko! Sie sprechen für kulturelle Vielfalt wie Reichtum einer Region und inspirieren sich gegenseitg. Gefährlich wird es, wenn ihr soziales Umfeld zerstört wird und wenn manipulativ Schwächen der Menschen in den Ethnien ausgenutzt werden, um sie gegeneinander auszuspielen oder wenn ganz gezielt bis zur Gewalt hin Ethnien aus ihrem historischen Kontext gerissen und neu vereint werden. Hat Brzezinski überhaupt schlüssige Argumente, mit denen er den „ethnischen Hexenkessel“ begründen kann?

Zitat
„[…] Armenien, Georgien und Aserbaidshan können sich auf historisch gewachsene Staatsvölker stützen, die ein ausgeprägtes, alle Bevölkerungsschichten durchdringendes Nationalgefühl besitzen; ihr Gemeinwohl wird hauptsächlich von äußeren Konflikten bedroht. Die fünf neuen zentralasiatischen Staaten hingegen befinden sich überwiegend in einer nationalen Aufbauphase, in der Stammeszugehörigkeiten und ethnische Identitäten nach wie vor eine große Rolle spielen, so dass Uneinigkeit im Innern zum Hauptproblem wird. “ [49]



Ja, diese Staaten sind von äußeren Konflikten bedroht, aber welchen und durch wen geschürt? Ja, es gibt innere Spannungen in den Staaten Mittelasiens, durch wen und wie hervorgerufen? Wie schon eben angemerkt, ist Selektion einer der Hauptwerkzeuge der Propaganda, aber gern wird auch die Lüge hinzugenommen, quasi beiläufig eingestreut, nebenher angemerkt. Perfiderweise nimmt unser Unterbewusstes die Lüge aber nicht als solche war, es kann nicht zwischen Lüge und Wahrheit unterscheiden. Und das hier ist eine Lüge:

Zitat
„Beide Gruppen von Staaten wecken somit das Verlangen ihrer mächtigeren und von Großmachtphantasien getriebenen Nachbarn, diese Situation auszuschlachten.“ [50]



Die Großmachtphantasien entspringen aber gar nicht den Nachbarstaaten, sondern Köpfen wie dem Brzezinski´s – und sollen die Unsrigen werden, was die Option ergibt, dass wir nach seinem Gustus denken und handeln. Großmachtphantasien werden, nachdem man sie unter Ausnutzung derer Schwächen dafür empfänglich gemacht hat, in die Köpfe von Politikern und Ideologen dieser Staaten geimpft (und diesbezüglich sind fremde Geheimdienste, NGOs und Diplomaten kräftig am Wirken), um chaotische Zustände überhaupt erst herbeizuführen, was den Psychopathen der westlichen Eliten die Möglichkeit gibt, aus wiederum deren Sicht „gestaltend“ einzugreifen. Das aktiv mit herbeigeführte Chaos dient als Legitimation für die manchmal offen ausgesprochene, oft nur unterschwellig vermittelte Botschaft, dass die Völker der Welt die besonnene, wissende, ordnende Hand des US-Imperiums zwingend benötigen. Und Menschen mit der Psyche eines Brzezinski´s sagen auch im übertragenen Sinne: Was stört mich mein krudes Geschwätz von gestern, es war Wahrheit weil ich es sagte und dass meine neue Wahrheit dem widerspricht, ist nicht mein Problem. Hierfür nun ein Beispiel. Wenige Zeilen vorher zitierte ich Brzezinski´s Worte:

Zitat
„[…] Armenien, Georgien und Aserbaidshan können sich auf historisch gewachsene Staatsvölker stützen, die ein ausgeprägtes, alle Bevölkerungsschichten durchdringendes Nationalgefühl besitzen; ihr Gemeinwohl wird hauptsächlich von äußeren Konflikten bedroht.“ [49]



Keine zwei Seiten später schreibt der Geostratege nun das Folgende:

Zitat
„Anders als in Armenien oder Aserbaidschan mit ihrer ethnisch recht homogenen Bevölkerung gehören etwas 30 Prozent der sechs Millionen Georgier ethnischen Minderheiten an. Überdies hegen diese kleinen Volksgruppen, die in ihrer Organisationsform und ihrem Selbstverständnis eher Stämmchen gleichen, Groll gegen die georgische Herrschaft.“ [51]



Wenig überraschend deckungsgleich zur Sprache der von den Eliten gesteuerten Massenmedien, zelebriert er ebenso „überzeugend“, wie man Russland als Staat wie als Volk diffamieren kann, hier im Kontext ihrer Rolle in Kasachstan:

Zitat
„Die in dem neuen Staat lebenden Russen sind natürlich der kasachischen Führung nicht wohlgesonnen. Als die ehemaligen Kolonialherren gehören sie zu der gebildeten und besser situierten Schicht und fürchten um ihre Privilegien. Außerdem blicken sie auf den neuen kasachischen Nationalismus mit kaum verhüllter Verachtung herab.“ [52]




Brzezinski´s besondere Beziehung zu Afghanistan

Nachdem der Geostratege schon auf den Seiten zuvor nicht erlahmend Russland aggressives einmischendes Verhalten in andere Staaten vorwarf und jedes Problem der innerasiatischen Staaten in irgendeiner Weise mit sowjetisch- russischen Herrschaftsansprüchen verband (ohne es jemals zu beweisen!), ist seine Kurzanalyse zu Afghanistan als geradezu bösartig zu bewerten:

Zitat
„Das gegenwärtige Durcheinander in Afghanistan ist ebenfalls ein sowjetisches Vermächtnis, obwohl das Land nie zur Sowjetunion gehörte. Zerrissen durch die sowjetische Besatzung und den langjährigen Guerillakrieg, der in dem Land geschürt wurde, ist Afghanistan nur dem Namen nach ein Nationalstaat. […] Der Dschihad gegen die russischen Besatzer machte die Religion zum dominierenden Faktor im politischen Leben des Landes und hat die ohnehin scharfen politischen Differenzen mit dogmatischem Eifer versetzt.“ [53]



Bösartig sind diese Worte vor allem deshalb, weil Brzezinski eine besondere aktive Rolle in Afghanistan spielte. Im Jahre 1998, also nach Veröffentlichung des Buches „The Great Chessboard“ gab er der französischen Zeitung Le Nouvel Observateur ein Interview, welches am 15.1.1998 veröffentlicht wurde. In der englischsprachigen Ausgabe wurde der nachfolgend zitierte Teil nicht veröffentlicht (was einer Zensur nahe kommt). Die Journalisten Alexander Cockburn und Jeffrey St. Clair haben nachgeforscht und diesen unveröffentlichten Teil in´s Englische übertragen [54]. Mehrere Blogs haben dies recherchiert und die deutsche Übersetzung nachgereicht:

Zitat
O (Le Nouvel Observateur): Der ehemalige Direktor der CIA, Robert Gates, hat in seinen Memoiren erwähnt (Anm: „From the Shadows: The Ultimate Insider’s Story of Five Presidents and How They Won the Cold War“, 1996), dass die amerikanischen Geheimdienste begannen, die Mudschaheddin in Afghanistan sechs Monate vor der sowjetischen Intervention zu unterstützen. In dieser Zeit waren Sie der nationale Sicherheitsberater von Präsident Carter. Sie spielten deshalb eine Rolle in dieser Affäre. Ist das richtig?

Brzezinski: Ja. Nach der offiziellen Version der Geschichte begann die CIA-Hilfe für die Mudschaheddin im Jahr 1980, das heisst, nachdem die sowjetische Armee in Afghanistan am 24. Dezember 1979 einmarschiert ist. Aber die Realität, heimlich verschwiegen bis heute, war völlig anders: In der Tat, es war am 3. Juli 1979, dass Präsident Carter die erste Direktive für eine geheime Hilfe für die Gegner des pro-sowjetischen Regimes in Kabul unterzeichnete. Und am selben Tag schrieb ich eine Notiz an den Präsidenten, in dem ich ihm erklärte, dass meiner Meinung nach diese Hilfe eine sowjetische Militärintervention auslösen würde.

O: Trotz dieses Risikos waren Sie ein Befürworter dieser verdeckten Aktionen. Aber vielleicht haben Sie selbst diesen sowjetischen Kriegseintritt gewünscht und versuchten, diesen zu provozieren?

Brzezinski: Es ist nicht ganz so. Wir haben nicht die Russen gedrängt eingreifen, aber wir haben wissentlich die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sie es tun würden.

O: Als die Sowjets ihre Intervention mit der Behauptung gerechtfertigten, dass sie beabsichtigten, gegen eine geheime Einmischung der Vereinigten Staaten in Afghanistan zu kämpfen, haben die Menschen es nicht geglaubt. Allerdings gab es eine Grundlage für diese Wahrheit. Bereuen Sie bis heute nichts?

Brzezinski: Reue, was? Die geheime Operation war eine hervorragende Idee. Es hatte die Wirkung, dass die Russen in die afghanische Falle liefen, und Sie wollen, dass ich es bereuen soll? An dem Tag, an dem die Sowjets offiziell die Grenze überschritten, schrieb ich Präsident Carter: Wir haben jetzt die Möglichkeit erhalten, der UdSSR ihren Vietnamkrieg zu geben. In der Tat, für fast zehn Jahre hatte Moskau einen Krieg auszutragen, unerträglich für die Regierung, einen Konflikt, der zur Demoralisierung und schliesslich zum Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums führte.

O: Und Sie bereuen auch nicht, die Islamisten (intégrisme) unterstützt zu haben, sie mit Waffen zu versorgen und Beratung als zukünftige Terroristen gegeben zu haben?

Brzezinski: Was ist in der Geschichte der Welt am wichtigsten? Die Taliban oder der Zusammenbruch des Sowjetimperiums? Einige durcheinander gewirbelte aufgehetzte Moslems oder die Befreiung Mitteleuropas und das Ende des Kalten Krieges?

O: Einige (stirred-up) Moslems? Aber es ist gesagt worden und immer wiederholt worden: der islamische Fundamentalismus ist heute eine Bedrohung für die Welt.

Brzezinski: Unsinn! Das besagt, dass der Westen eine globale Politik in Bezug auf den Islam hat. Das ist dumm. Es gibt keinen globalen Islam. Schauen Sie sich den Islam in einer rationalen Weise und ohne Demagogie oder Emotion an. Es ist die führende Religion in der Welt mit 1,5 Milliarden Anhängern. Aber was ist das Gemeinsame unter dem saudi-arabischen Fundamentalismus, dem moderaten Marokko, dem Militarismus in Pakistan, dem ägyptischen pro-westlichen oder zentralasiatischen Säkularismus? Nicht mehr als das, was die christlichen Länder verbindet. [40] [55]



Brzezinski kann im Interview seinen Triumph nur schwer unterdrücken, ist eingenommen von einer geradezu naiven Schadenfreude darüber, die Sowjetunion in einen Krieg lanciert zu haben, der hunderttausende Menschen das Leben kostete und ein zerstörtes, zerrüttetes Afghanistan hinterließ, in dem heute religiöse Fundamentalisten verschiedener Coleur das sagen haben. Als ob das alles nur ein Spiel war und hier die gelungene Revanche für den US-amerikanischen Vietnam-Krieg vollzogen wurde. Es war ja auch ein Spiel, es war der gelungene Spielzug im Machtspiel eines Psychopathen! Man muss die Menschen erkennen, wenn man klug handeln will. Die sowjetischen Außenpolitiker der 70iger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts hatten dafür leider nicht das notwendige Format. Zu Gesicht bekommen haben müssten sie Brzezinski eigentlich, denn der war damals Sicherheitsberater (was nebenbei gesagt auch ein manipulativer, weil euphemistischer Begriff ist) des US-Präsidenten Jimmy Carter. Und außerdem war die durchaus vorhandene Instabilität in dieser Region natürlich nicht das Produkt friedensunfähiger Völker, sondern das einer systematischen Destabilisierung, die im Hintergrund vom US-amerikanischen Geheimdienst CIA orchestriert wurde:

Zitat
„Zwischen 1982 und 1992 beteiligten sich etwa 35.000 muslimische Extremisten aus 40 islamischen Staaten am Krieg Afghanistans gegen die Sowjetunion, aktiv unterstützt durch Pakistans Geheimdienst ISI und die CIA, deren gemeinsames Ziel es war, den afghanischen Dschihad zu einem weltweiten Krieg aller muslimischen Staaten gegen die Sowjetunion auszuweiten. Zehntausende begannen in den pakistanischen Madrasas [Koranschulen] zu studieren. Letztendlich wurden mehr als 100.000 ausländische muslimische Extremisten direkt durch den afghanischen Dschihad beeinflusst. Die Beziehungen zwischen der ISI und der CIA waren durch die von [General] Zia durchgeführte Amtsenthebung Bhuttos und die Implementierung des Militärregimes immer intensiver geworden. … Pakistans Haltung war in weiten Teilen des Afghanistankrieges sehr antisowjetisch geprägt, mehr als dies jemals in den USA der Fall gewesen war. Schon kurz nach der sowjetischen Invasion in Afghanistan im Jahr 1980 schickte Zia [ul Haq] seinen ISI Chef los, um die sowjetischen Republiken in Zentralasien zu destabilisieren. Die CIA stimmte diesem Vorhaben erst im Oktober 1984 zu. [56]



Und weiterhin:

Zitat
„Sowohl Pakistan als auch die Vereinigten Staaten nahmen im Bezug auf Afghanistan in der Öffentlichkeit die Rolle von verhandelnden Partnern ein, während man sich im Hintergrund darauf einigte, dass eine militärische Eskalation der Weg der Wahl sein sollte. Hierbei gingen die USA aber wesentlich vorsichtiger vor als Pakistan.“ [57]



Menschen mit Brzezinski´s Psyche versuchen Macht auszuüben, das erfüllt sie, das ist ihr Lebensinhalt.. Die Demütigung anderer, verbunden mit dem Gefühl der eigenen Überlegenheit ist ihr Triumph. Was sie nicht tun, ist das Wahrnehmen von Verantwortung. Deshalb auch zeigt dieser Mann unverfroren auf Andere, um sie schuldig zu sprechen, es ist das Abwälzen von Verantwortung, was aus seiner Sicht, die Makellosigkeit seiner Persönlichkeit sichert. Dahinter steckt die Unfähigkeit zur Selbstempathie und das macht solche Menschen auch gewissermaßen zu tragischen Figuren. Denn so ist es ihnen auch nicht gegeben, sich in die Gedanken und Gefühle anderer Mensche (die sich grundlegend von den eigenen unterscheiden könnnen) zu versetzen. Sie transponieren folgerichtig ihre eigene Psyche auf andere, es kann nur diese geben. Aus diesem Grunde geht Brzezinski davon aus, dass Staaten, Völker und Ethnien in Konkurrenz leben, sich potenziell Feind sind und Herrschaft übereinander anstreben – genau so wie er selbst. Vertrauen ist für ihn ein Fremdwort. Folgerichtig analysiert er den Iran so:

Zitat
„Noch schwerer zu bestimmen, ist die zukünftige Orientierung des Iran. Die Revolution der schiitischen Fundamentalisten […] könnte in ein Thermidordium eintreten, was die Ungewißheit über die geostrategische Rolle des Iran erhöht. Der Zusammenbruch der atheistischen Sowjetunion eröffnete dem Iran einerseits die Möglichkeit, seine nunmehr unabhängigen nördlichen Nachbarn zum Islam zu bekehren. Andererseits neigte Teheran aufgrund seiner Feindschaft gegen die USA zu einer zumindest taktisch prorussischen Haltung, und die Sorge, dass sich die Unabhängigkeit Aserbaidshans negativ auf den eigenen nationalen Zusammenhalt auswirken könnte, bestärkte ihn darin. […] Die Sorge gründet in der Anfälligkeit des Iran gegenüber ethnischen Spannungen […] Abgesehen von den Kurden und den Aseris stellen die anderen [Volksgruppen] derzeit keine Bedrohung der nationalen Einheit des Iran dar, zumal die Perser ein starkes nationales, ja sogar imperiales Bewußtsein beseelt.“ [58]



Auffallend ist weiterhin, dass Brzezinski so gut wie keine Belege für seine Behauptungen (z.B. die Feindseligkeiten zwischen Staaten und Ethnien) anführt, die Behauptungen aber immer und immer wiederholt. Und das bleibt hängen. Es ist ein Merkmal unseres Unterbewussten, dass es keinerlei Filterung der eingehenden Informationen vornimmt. Im Sinne von Propaganda ist es also egal, ob eine Behauptung bewiesen wird oder nicht, hängen in unserem Kopf bleibt sie immer! Es ist unserem aktiv reflektierenden Bewusstsein vorbehalten, diese Beeinflussung nicht zu einer Vereinnahmung machen zu lassen. Fakt ist, dass Brzezinski in einem fort die potenziellen Rivalitäten zwischen den Völkern aufführt, und zwar in einer äußerst simplen, verallgemeinernden Darstellung. Und sein Wortschatz ist bezeichnend:

  • Einflußsphäre, Einflussbereich
  • Weltmacht, Hauptrivalen, widerspenstig
  • Gegengewicht zur russischen Macht, russischer Druck
  • Angst vor Russland
  • Hexenkessel
  • beherrschende Position, imperiale Herrschaft, rivalisierendes Imperium
  • im Schilde führen, hintertreiben, erpressen, widersetzen
  • bedrohlich, heraufbeschwören, brenzlige Lage, offene Feindseligkeiten
  • einverleiben, unterwerfen, diktieren, unterwürfig
  • Zerschlagung
  • Eroberung, Übernahme
  • Macht, bemächtigen, Machtmittel, Kommandozentrale
  • konkurrierende Interessen, vollständige Kontrolle, Kontrollsystem
  • Stoßrichtung, Zugang
  • besonderes geostrategisches Interesse, geographischer Schild
  • imperiale Vergangenheit, postimperiale Realität
  • Muskeln spielen lassen
  • nationale- und religiöse Mision, geopolitischer Gewinn
  • beherrschende geopolitische Position, geopolitische Interessensphäre
  • postimperiales Beziehungsgeflecht


Das sind Sprachmittel Brzezinski´s, Sprachmittel des Krieges, die sich bei einer Suche auf wenigen Seiten fanden, sich jedoch über das gesamte Buch hinweg ständig wiederholen und Einzug in die Köpfe des Lesers halten. Dabei spiegeln sie die Intentionen des Autors und der mit ihm verbandelten Führungseliten der USA wider. Der Finger, welcher eigentlich auf sich selbst zeigen müsste, wird mit magischer Kraft in Richtung der Opfer gelenkt (was mit einem Selbstschutz vor Zerstörung der eigenen Persönlichkeit zusammenhängt) und die Opfer gleichzeitig zu Tätern und Schuldigen transformiert. Dabei wird kaum ein verbindender Aspekt der Völker des Nahen – und Mittleren Ostens sowie Russlands erwähnt, was jedoch (aus meiner Sicht) unbedingt Teil einer geostrategischen Analyse sein sollte.

Letztendlich versteigert sich Brzezinski zum Ausdruck „Hexenkessel politischer Macht“, dabei mit billiger Polemik und durch nichts bewiesenen Behauptungen pausenlos die russische Gefahr betonend (ab Seite 204). Ganz eindeutig, Brzezinski hasst Russland – weil er es fürchtet. Es ist eine Furcht davor, dass der Nachfolger des Staates, den er doch schon einmal (auch ganz persönlich) mit in die Knie gezwungen hatte, wieder auferstehen könnte. Es ist für ihn ein Albtraum, die Angst vor Machtverlust, die einzige und bohrende Angst eines jeden Psychopathen. Russlands pausenlos beschworener Eroberungsdrang ist eine Phantasie, entsprungen der Psyche des Zbigniew Brzezinski, seine Zeilen dazu zu lesen, ist anstrengend und intellektuell beleidigend, es ist Propaganda der niedersten Sorte. Und so erläutert Brzezinski auch ausführlichst, wie sich die mittelasiatischen Staaten verbünden um sich so, Ironie eingeschoben, vom Joch des russischen Imperiums zu befreien. Russland als Partner kann er sich nur in dessen Vasallenrolle vorstellen.

Und ein weiteres Beispiel für den Größenwahn, der Leute wie Brzezinski umtreibt:

Zitat
„Alle Staaten der Region [Mittlerer Osten, Mittelasien] betrachten Amerikas Engagement als für ihr Überleben notwendig. […] Amerikas primäres Interesse muß folglich sein, mit dafür zu sorgen, dass keine einzelne Macht die Kontrolle über dieses Gebiet erlangt und und dass die Weltgemeinschaft ungehinderten finanziellen und wirtschaftlichen Zugang zu ihr hat.“ [59]




US-Ansprüche im fernen Osten

Zitat
„Für China sollten die USA als Anrainer auf der anderen Seite des Pazifischen Ozeans ein natürlicher Verbündeter sein, da Amerika nichts gegen das asiatische Festland im Schilde führt und in der Vergangenheit sowohl russischen als auch japanischen Übergriffen auf ein schwächeres China entgegengetreten ist. Das gesamt letzte Jahrhundert hindurch Japan für die Chinesen der Hauptfeind, Russland hat es lange Zeit mißtraut, und auch Indien türmt sich jetzt als potentieller Gegner auf.“ [60]



Feinde allenthalben, aber die USA sind ein verlässlicher Partner, woher nur nimmt Brzezinski diese Annahme? Es ist inzwischen bekannt, wer ursächlich hinter den geschürten Unruhen in der nordwestlichen autonomen Provinz der Ujguren in China steckt [61] und dass die Regenschirm-Bewegung in Hongkong durch den direkt vom US-Außenministerium finanzierten National Endowment for Democracy (NED) gesteuert wurde, ist ein offenes Geheimnis [62]. Nicht zu vergessen die Kriege, welche die USA im Fernen Osten führten, mit Millionen von Toten; die Destabilisierungen von Staaten, die Etablierung von Militärdiktaturen. Möglich, dass Brzezinski nicht im Fernen Osten aktiv war, aber anzunehmen, dass China das alles ausblendet, zeugt von Realitätsverleugnung – nicht von Unwissenheit. Denn hinter der Denkweise steht sein russisches Feindbild und zu gern würde er China als Werkzeug der endgültigen Niederwerfung des größten Staates der Erde benutzen.

Aber der gebürtige Pole ist auch beeindruckt von der rasant wachsenden Wirtschaftsmacht China´s und macht sich um Ostasien Sorgen (natürlich gibt es auch dort ungelöste Probleme), aber er traut eben niemandem ein vertrauensvolles Miteinander zu, dass er dabei auch noch vor Demagogen warnt, hat aus seinem Munde ein gewisses „Geschmäckle“:

Zitat
„Kurzum, Ostasien brodelt vor Tatendrang und Energie, die bisher durch das rapide Tempo des regionalen Wirtschaftswachstums in friedliche Bahnen gelenkt wurden. Aber dieses Sicherheitsventil könnte eines Tages versagen, wenn politische Leidenschaften die Oberhand gewinnen. Und Anlässe gibt es genug angesichts der zahlreichen ungelösten Probleme und strittigen Fragen, die ein gefundenes Fressen für Demagogen und somit potentiell hochexplosiv sind […]“ [63]



Nachdem er also warnend auf die hochgerüsteten Staaten der Region hingewiesen hat (von denen mir in den letzten Jahrzehnten keine kriegerischen Konflikte bekannt sind), lässt er in seiner verzerrten Sicht auf die Wirklichkeit dann gleich noch eine bange Frage stellen, in der er die US-Soldaten in aller Welt zur Friedenstruppe hoch stilisiert und man fragt sich, welche Strategen er meint (wie fast immer ist die Behauptung durch nichts belegt):

Zitat
„Tatsächlich stellen sich Strategen in der gesamten Region inzwischen die zentrale, aber noch unbeantwortete Frage: „Wie lange können 100 000 amerikanische Soldaten den Frieden in der […] fast am höchsten gerüsteten Region der Welt noch sichern?“ [64]



Auf jeden Fall hat Brzezinski großen Respekt vor China, er befürchtet, dass dieses Land, statt Russland, die Vormachtstellung der USA brechen könnte. Der besondere Weg China´ist für ihn nur ein vorübergehend machbarer, die einzig richtige Wahl ist eine Demokratisierung (nach westlichen Muster). Im folgenden ergeht sich Brzezinski seitenlang über alle möglichen Optionen von Konflkten, von Beherrschen und Unterwerfen, Intrigieren und gegeneinander ausspielen. Wenn man die Denkweise Brzezinski´s einmal begriffen hat, ist das Studieren seiner einseitigen Gedanken einfach nur langweilig. Der Mann hat nichts Substanzielles zu erzählen, außer der Darstellung seiner Machtphantasien. Wie abgefahren seine Ergüsse sind, dafür hier ein weiteres Beispiel:

Zitat
„Wie in den chinesisch-russischen Beziehungen empfiehlt es sich für China, jede direkte Konfrontation mit Indien zu vermeiden. […] Eine Politik offener Feindseligkeit hätte den negativen Effekt, Chinas aus taktischen Gründen ratsame Einigung mit Russland zu komplizieren, während es zudem Indien in ein kooperativeres Verhältnis zu Amerika triebe.“ [65]



Das spricht nicht für eine gestörte Psyche?! Eine direkte Konfrontation mit Indien ist doch nicht aus taktischen Gründen zu vermeiden, sondern weil alles andere Krieg bedeuten würde! Eine Politik offener Feindseligkeit wäre schlicht Kriegstreiberei und ein kooperatives Verhältnis Indiens zu den USA ist ohne wenn und aber zu begrüßen, statt (China) davor zu warnen. Eine Einigung mit Russland ist nicht taktisch zu begründen, sondern mit langfristiger Friedenssicherung und guter Nachbarschaft. Ein kooperatives Verhältnis ist überhaupt zwischen allen Staaten zu begrüßen. Aber Brezinski ist zu dieser Haltung – aufgrund seiner pathologischen Denkweise – überhaupt nicht fähig!


Aufgaben an die US-amerikanische Politik in Ostasien

Die sieht Brzezinski prinzipiell darin (was den globalen Führungsanspruch der USA auch in Zukunft impliziert):

Zitat
„[…] im Osten des eurasischen Festlands ein geopolitisches Äquivalent zu Europa an der westlichen Peripherie zu schaffen, […] doch ein demokratischer Brückenkopf auf dem östlichen Festland wird noch auf sich warten lassen.“ [66]



Ja, das wird auf sich warten lassen (vielleicht auf ewig) und es ist davon auszugehen, dass China auf die Ratschläge der Führungsnation der „Freien Welt“ keinen großen Wert legen wird. Die Planspiele Brzezinski´s sind halt nicht die Chinas.

Wenig überraschend plädiert er weiterhin für den Beibehalt der Stationierung von US-Truppen in Korea und Japan, um (aus seiner Sicht) das Machtgleichgewicht zu sichern. Und er setzt sich für eine echte Aussöhnung zwischen Japan und Korea (meint er wirklich ganz Korea?) ein. Woher kommen plötzlich diese Worte von Verständigung und Versöhnung? Das Rätesel ist schnell gelöst:

Zitat
„Eine umfassende und sich auf die regionale Stabilität positiv auswirkende japanisch-koreanische Partnerschaft wiederum würde eine ständige Präsenz der USA im Fernen Osten, selbst nach einer Wiedervereinigung Koreas erleichtern.“ [67]



Weiterhin möchte Brzezinski ein „desorientiertes Japan“ verhindern, der Begriff wirkt ulkig, was meint der große Geostratege damit?

Zitat
„Kurz: ein desorientiertes Japan wäre einem gestrandeten Wal vergleichbar: der hilflos, aber gefährlich um sich schlägt [sic]. Es könnte Asien destabilisieren […]. Nur in einer engen Allianz mit Japan werden die USA Chinas regionale Bestrebungen ausgleichen und deren willkürliche Auswüchse zügeln können. [sic] […] Ein Rückzug Amerikas hätte sehr wahrscheinlich ein größeres japanisches Rüstungsprogramm vor dem Hintergrund einer beunruhigenden strategischen Desorientierung zur Folge.“ [68]



Ja, Ja, Zbigniew, immer schön auf die unmündigen kriegsgeilen Völker aufpassen, die niemals die Reife des selbsternannten und weise regierenden Hegemons erlangen können. Wehe dem, der sich solche Berater in´s Haus holt, denn das ist verbunden mit dem Einzug hochvirulenten pathologischen Denkens, was die Beziehungen erst zwischen den Menschen und dann zwischen den Gesellschaften zu zerstören droht. Noch zwei abschließende Ratschläge Brzezinski´s für den US-Distrikt Ostasien:

Zitat
„Mit Hinblick darauf täten die USA gut daran, ein amerikanisch-japanisches Freihandelsabkommen in Erwägung zu ziehen. Ein solcher Schritt […] würde sowohl die ständige Präsenz Amerikas im Fernen Osten als auch Japans weltweites konstruktives Engagement untermauern. […] In der traditionellen Sphäre der Machtpolitik sollte ein regional herausragendes China Amerikas fernöstlicher Anker werden, wobei Großchinas Rolle im Osten Eurasiens der eines größer werdenden Europa in Eurasiens Westen entspricht.“ [69]




Schlussfolgerungen des Zbigniew Brzezinski

Zuerst schwebt der Geist von Einzigartigkeit durch den Raum (Bescheidenheit ist keine Zier von Psychopathen):

Zitat
„[…] [Es] wird Amerikas Status als führender Weltmacht in absehbarer Zeit […] wohl von keinem Herausforderer angefochten werden. Kein Nationalstaat dürfte sich mit den USA in den vier Schlüsselbereichen der Macht (militärisch, wirtschaftlich, technologisch und kulturell) messen können, die gemeinsam die entscheidende globale politische Schlagkraft ausmachen. […] So gesehen, kann man zu Recht behaupten, dass Amerika, wie Präsident Clinton es ausdrückte, die für die Welt unentbehrliche Nation ist.“ [70]



Und dann zieht ein Gespenst auf, beim Strategen Brzezinski, das Gespenst der Anarchie, des Chaos, was die Alternativlosigkeit oben genannter Einzigartigkeit begründet (Achtung, Manipulation!):

Zitat
„Man muß hier dem Faktum der Unentbehrlichkeit das Potential für weltweite Anarchie gegenüberstellen. Die verheerenden Folgen der Bevölkerungsexplosion, Armutsmigration, sich rasant beschleunigende Urbanisierung, ethnischer und religiöser Feindeseligkeiten und der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen wären nicht zu bewältigen, sollte auch noch das bestehende, auf Nationalstaaten basierende Grundgerüst rudimentärer geopolitischer Stabilität zu Bruch gehen.“ [71]



Zum Ende seines Buches zieht also Brzezinski noch einmal das gesamte propagandistische Arsenal:


  • Schaffe Angst und biete Sicherheit (die des Hegemons), was dem Verlust von Freiheit gleichkommt.
  • Schaffe Angst und biete Feindbilder (um von den tatsächlichen Problemen abzulenken)
  • Schaffe erst ein Problem (Armut durch Raub, Feindseligkeiten durch Infiltration und Manipulation um die eigene Macht zu vergrößern) und biete dann die Lösung (friedenserhaltende Maßnahmen, Systeme kollektiver Sicherheit und Hoheit des Hegemons).
  • Reiße die Aspekte aus ihrem Zusammenhang (Ausblenden der Ursachen von Armut und Krieg)
  • Selektiere und Fokussiere um die gewünschten Denk- und Verhaltensweisen bei den Menschen zu erzeugen und ihr Hinterfragen zu unterdrücken.
  • Auch wenn die Argumente abstrus, verlogen und bösartig sind, sei Dir gewiss, dass sie bei den Rezipienten ankommen. Wiederhole sie deshalb so oft es geht.
  • Verdrehe Tatsachen, behaupte einfach das Gegenteil, wiederhole so oft es geht.
  • Diffamiere Abweichler, versuche sie über Manipulation der Gemeinschaft auszugrenzen.
  • Entmensche Deine Gegner, um so die Bereitschaft von Gewalt gegen sie zu ermöglichen (Anstacheln des Krieges in den Köpfen).


So sieht das dann in der Anwendung aus:

Zitat
„Die daraus resultierenden Gefahren für eine globale Stabilität werden durch die Aussicht auf eine allgemeine Verschlechterung der menschlichen Lebensbedingungen noch vergrößert. Vor allem in den ärmeren Ländern der Welt lassen Bevölkerungsexplosion und gleichzeitige Verstädterung das Heer der Benachteiligten und der Abermillionen arbeitsloser und immer unruhiger werdender junger Leute unaufhaltsam anwachsen, deren Frustrationspegel rasend steigt. Die modernen Medien verstärken den Bruch, den diese jungen Leute gegenüber traditionellen Autoritäten vollziehen, und führen ihnen die krasse Ungleichheit auf der Welt vor Augen. Das schürt ihren Unmut und macht sie für extremistische Rattenfänger anfällig. Einerseits könnte das Phänomen weltweiter Wanderungsbewegungen, die bereits in die zehn Millionen gehende Menschen umfaßt, für einige Zeit als Sicherheitsventil wirken, andererseits werden dadurch auch ethnische und soziale Konflikte von einem Kontinent auf den anderen übertragen. Das Amt des Weltpolizisten, das Amerika geerbt hat, wird daher kaum von Turbulenzen, Spannungen und zumindest sporadischen Gewaltausbrüchen verschont bleiben“ [72]



Und das, zeugt das von einer gesunden Psyche? Rationalität pur, Fähigkeiten die andere Seite zu verstehen? Nitschewo:

Zitat
„Ja, das Scheitern einer von den USA getragenen Bemühung, die NATO auszudehnen, könnte sogar ehrgeizigere russische Wünsche wieder aufleben lassen. Es ist noch keineswegs klar ersichtlich – und steht im krassen Gegensatz zu dem, was uns die Geschichte lehrt, ob die politische Elite Russlands Europas Wunsch nach einer starken und dauerhaften politischen militärischen Präsenz der USA teilt. […] Aus diesem Grund sollte keine Vereinbarung mit Russland über die Frage einer NATO-Erweiterung darauf hinauslaufen, dass Russland de facto am Entscheidungsprozess des Bündnisses beteiligt wird.“ [73]



Der machtgeile Brzezinski ist jetzt so richtig in Form – es geht noch besser:

Zitat
„[…] jede Sicherheitsgarantie, die Russland vom Westen in Bezug auf die Region gewährt wird, [muss] wirklich gegenseitig und somit für beide Seiten beruhigend sein. […] aber im Gegenzug müssten die Russen garantieren, dass es zu einer Entmilitarisierung des unter strategischen Aspekten bedrohlichen Frontkeils von Kaliningrad kommt und größere Truppenstationierungen in Grenznähe der neuen NATO- und EU-Mitglieder unterbleiben. […] Daher würde das Zustandekommen einer fairen NATO-EU-Vereinbarung mit Russland von allen Europäern als ein Signal dafür begrüßt werden, dass Russland endlich die gewünschte postimperiale Wahl zugunsten Europas trifft.“ [74]



Und um noch einmal und abschließend zu unterstreichen, dass die pathologische Gedankenwelt des Zbigniew Brzezinski sich ihre eigene Wirklichkeit schafft (und deshalb diese Worte hier auch niemals nachfragen wird):

Zitat
„Kurzum, Amerika als die führende Weltmacht hat nur eine kurze historische Chance. Der relative Frieden, der derzeit auf der Welt herrscht, könnte kurzlebig sein.“ [75]




Um was es wirklich geht

Das westliche von den USA dominierte Wirtschafts- und Finanzsystem befindet sich in einer tiefgreifenden Krise. Der Systemfehler des zins- und zinseszinsbasierten Schuldgeldsystems mit dem Dollar als Leitwährung hat zu einem unerhörten Anwachsen der (Buch-)Geldmenge geführt. Diese Geldmenge ist auch noch extrem ungleich verteilt, sie ist faktisch zu den gierigsten Schichten der Menschheit geflossen. Denn das Systen nähert unheilvoll eine Schicht von Menschen mit bestimmer psychologischer Konditionierung, die in Rückkopplung das System am Laufen halten. Die Gier dieser Leute ist unstillbar und sie haben diese Gier in die Gesellschaften projiziert, die Geldvermehrung ist der pervertierte Sinnzweck der sich dessen nicht bewusst seienden Menschen. Aber auch das System als Ganzes (Unternehmen, Staaten) ist in Gier und Geiz verfangen, weil trotz der gewaltigen Geldmenge niemals genug davon da ist, um die immer rascher wachsenden Zinsen abzuzahlen.

Doch die Wirtschaftsakteure verlieren weltweit zunehmend das Vertrauen - in das Geld, das ihnen bis heute als Leitwährung verkauft wird. Auf dem Abverkauf ihres zunehmend wertlosen und deswegen mit Vertrauensverlust gewürdigten Dollars jedoch basiert die weitere ungebremste Vermögensvermehrung der westlichen Eliten. Daher müssen Menschen, Unternehmen und Staaten zur Not gezwungen werden, dieses Ramschgeld für echte Werte anzunehmen. Und darum geht es.

Dieses krebsartig wuchernde und vor der Selbstzerstörung stehende Wirtschaftssystem versucht krampfhaft die Kontrolle über alle Ressourcen der Welt zu sichern, damit diese gegen den wertlosen Dollar verkauft werden und so noch ein paar Jahre länger seine Rolle als Weltleitwährung ermöglichen. Diese Krise schwelt spätestens seit den 70iger Jahren und die Aufkündigung von Bretton Woods lässt sich mglw. als Startschuss für einen schleichenden Untergang interpretieren. Da kommen den Gierigen dieser Welt Menschen mit psychopathischen Zügen gerade recht, weil die nämlich perfekt politisch Verantwortliche und die Bevölkerung manipulieren können und hinter einem Vorhang euphemistischer Floskeln von Demokratie und Menschrechten, widerspenstige Gesellschaften angreifen, mit allen zur Verfügung stehenden Formen von Gewalt unterwerfen und deren Reichtümer den Gierigen zugänglich machen.

Und so gehen die ungehemmten Egoisten, man nennt sie Soziopathen, mit den Psychopathen eine unheilvolle Symbiose ein, was die einen für die anderen unentbehrlich macht. Beide sind geprägt von einem krassen Mangel an Empathie, sie blenden ohne Schwierigkeiten den Schaden aus, den sie anderen Menschen bei ihrem Handeln zufügen. Und in dieser Konstellation ist ein Zbigniew Brzezinski als der Nicht-Gierige ohne Zweifel unersetzlich und Teil einer Kaste, welche die Geschicke der imperialistischen Führungsmacht und der von ihr abhängigen Nationen bestimmt. Ohne die Möglichkeit der Ausnutzung egotistischer Schwächen würden seine Aktivitäten ins Leere laufen, aber die Menschen sind dessen nicht frei und - es wird ihnen nicht gelehrt, Manipulation zu erkennen und mit dieser umzugehen.

Wir treffen tagtäglich auf diese auffällige Sprache Zbigniew Brzezinski´s, die vielen Menschen aufgrund ihrer Manipulierung leider gar nicht auffällig ist - in den Massenmedien. Es muss eine Verbindung zwischen Geostrategen, Vordenkern und Chefideologen (wie immer sie man auch nennen mag) zu den Medienkonzernen geben. Wie diese Netzwerke funktionieren, dass im Ergebnis eine permanente orchestrierte Propaganda abgestrahlt werden kann, sollte ein weiteres zu untersuchendes Thema sein. Im Vorwort der deutschen Ausgabe (Fischer Taschenbuch-Verlag) hat übrigens der ehemalige deutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher "The Great Chessboard" "als eine brillante strategische Analyse gelobt. Genscher hat das Buch nicht verstanden, vor allem aber hat er den Menschen Brzezinski nicht verstanden.

Geopolitik als sogenannte Wissenschaft wird insgesamt - und nicht nur von mir hinterfragt, Der Politikwissenschaftler Hauke Ritz sagt bspw. dazu:

Zitat
"Die geopolitischen Überlegungen klingen im ersten Moment sehr logisch, weil sie sich meistens auf faktisch geografische Gegebenheiten wie Meeresengen, Landschaften und Gebirgsketten oder die Lage der Kontinente und Länder beziehen. Aber es handelt sich dabei teilweise dann doch um eine Scheinlogik, ganz ähnlich, wie man das bei so manchen Wirtschaftstheorien kennt, die auch logisch klingen, aber dann dem Test der Realität nicht standhalten. Manchmal muss man sich einfach ein bisschen zurücklehnen und bei bestimmten geopolitischen Konzepten fragen: Ist das denn wirklich so? Es gibt zum Beispiel die Theorie, dass Zentralasien, also die Region, die zwischen dem Kaukasus und der Westgrenze Chinas liegt [...] eine Art Machtmultiplikator darstellen würde. Das hieße, dass eine Macht, die in dieser Region eine militärische Präsenz hätte und sie auch wirtschaftlich dominieren würde, den gesamten eurasischen Kontinent ordnen könnte.

Da muss man sich doch fragen: Ist das wirklich so? [...] Es ist überhaupt nicht bewiesen, dass sie [die Theorie] stimmt. In der Vergangenheit gab es immer wieder Staaten, die diese Region kontrolliert haben, wie zuletzt die Sowjetunion, die eine Zeitlang sogar über einen massiven Einfluss in Afghanistan verfügte und damit die Region fast vollständig in Besitz genommen hatte. Trotzdem war sie damals nicht in der Lage gewesen, von dort aus ihre Macht auf den gesamten eurasischen Kontinent auszudehnen [Anm.: vielleicht wollte sie es ja auch nicht]. [...] Diese Theorie ist vielleicht ein Mythos, eine akademische Kopfgeburt, die ein gewisses Eigenleben führt und die Außenpolitik einiger Staaten bestimmt, aber deren Realität letztlich in Frage gestellt werden muss.

Leider kann das in den Thinktanks, wo sich die Theorien einer großen Beliebtheit erfreuen, gar nicht kritisch diskutiert werden, weil viele der dort tätigen Wissenschaftler im geopolitischen Denken ausgebildet worden sind [!]. Sie können schwerlich eine Wissenschaft hinterfragen, die den Kern ihrer Bildung darstellt." [76]




Anmerkungen

[a1] Machtbedürfnis und Geltungsdrang führen u.a. zum pathologischen Lügen. Die zur Schau gestellte Verachtung für alle Werte und Ideale diene der Abwehr und Verleugnung einer Sehnsucht nach einer idealisierbaren Elternfigur bzw. der Neigung, idealisierende Übertragungen herzustellen. Die Gefahr, die von diesen Übertragungen ausgehe, sei die einer traumatischen Zurückweisung durch das idealisierte Objekt, mit der Folge unerträglicher narzisstischer Spannung und schmerzhafter Beschämung und Hypochondrie. Der Stolz dieser Patienten auf die Geschicklichkeit, mit der sie rücksichtslos ihre Umwelt manipulieren, diene zusätzlich dazu, zu verhindern, dass Leere und Mangel an Selbstwertgefühl an die Stelle der fortwährend kriminellen Aktivität des Größen-Selbst, in Wort oder Tat, treten. [77] [78]


Quellen

Hauptquelle: The Great Chessboard (Die einzige Weltmacht); Zbigniew Brzezinski; 1997; Basic Books, New York; Deutsche Ausgabe: Fischer Taschenbuch-Verlag (dtv) unter Lizenz Beltz Quadriga Verlag, Weinheim u. Berlin; ISBN 3-596-14358-6; http://fischer-tb.de

[1] The Great Chessboard; Zbigniew Brzezinski; 1997; S.15

[2] [3] ebda; S.16; [4] ebda; S18

[5] Friedrich August von Hayek; deutsche Wikipedia; 25.9.2015; https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_August_von_Hayek

[6] The Great Chessboard; Zbigniew Brzezinski; 1997; S.48

[7] ebda; S.48

[8] Zbigniew Brzezinski; deutsche Wikipedia; 25.9.2015; https://de.wikipedia.org/wiki/Zbigniew_B...4ski#Wachsender Einfluss

[9] The Great Chessboard; Zbigniew Brzezinski; 1997; S.48

[10][11] ebda; S.49; [12] ebda; S.50

[13] 1984 - Methoden der Machtausübung; deutsche Wikipedia; 25.9.2015; https://de.wikipedia.org/wiki/1984_%28Ro...htaus.C3.BCbung

[14] The Great Chessboard; Zbigniew Brzezinski; 1997; S.50

[15] ebda; S.51

[16] Samuel P. Huntington; Deutsche Wikipedia; 25.9.2015; https://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Phillips_Huntington

[17] The Great Chessboard; Zbigniew Brzezinski; 1997; S.53

[18] ebda; S.65

[19] Halford Mackinder; Deutsche Wikipedia; 25.9.2015; https://de.wikipedia.org/wiki/Halford_Mackinder

[20] Herzland-Theorie von Halford Mackinder; Deutsche Wikipedia; 25.9.2015; https://de.wikipedia.org/wiki/Heartland-Theorie

[21] Democratic Ideals and Reality, Halford Mackinder; S. 106

[22] Der Exodus aus dem Kosovo - Eine Recherche; Ped; 10.4.2015; http://peds-ansichten.de/2015/04/der-exo...eine-recherche/

[23] The Great Chessboard; Zbigniew Brzezinski; 1997; S.70

[24] ebda; S.74; [25] ebda; S.77

[26] Die Spieletheorie und der Siegeszug des Neoliberalismus (2); Daniel Neun; Radio-Utopie; 29.10.2015; http://peds-ansichten.de/2015/09/die-spi...liberalismus-2/

[27] The Great Chessboard; Zbigniew Brzezinski; 1997; S.80

[28] ebda; S.81; [29] ebda; S.82; [30] [31] [32] ebda; S.83

[33] ebda; S.92; [34] ebda; S.105; [35] ebda; S.110

[36] ebda; S.111; [37] ebda; S.112; [38] ebda; S.127

[39] ebda; S.132

[40] In 1998 zensiertes Interview: Die Russland-Falle; 16.10.204; petrapez; Radio Utopie; https://www.radio-utopie.de/2014/10/16/i...russland-falle/

[41] The Great Chessboard; Zbigniew Brzezinski; 1997; S.137

[42] ebda; S.169; [43] ebda; S.173; [44] ebda; S.174

[45] ebda; S.178; [46] ebda; S.180; [47] ebda; S.181

[48] ebda; S.182; [49] [50] ebda; S.184

[51] ebda; S.188; [52] ebda; S.190; [53] ebda; S.193

[54] How Jimmy Carter and I Started the Mujahideen; 12.10.2014; Information Clearing House; Alexander Cockburn, Jeffrey St. Claire; http://www.informationclearinghouse.info/article39942.htm

[55] Weitere Quelle zu Brzezinski-Interview: The CIA’s Intervention in Afghanistan, Interview with Zbigniew Brzezinski, President Jimmy Carter’s National Security Adviser. Le Nouvel Observateur, Paris, 15.-21. January 1998; Veröffentlichung in Englisch: Centre for Research on Globalisation: http://www.globalresearch.coa/articles/BRZ110A.html

[56] The Taliban: Exporting Extremism; Foreign Affairs; Ahmed Rashid; November-December 1999

[57] Out of Afghanistan: The Inside Story of the Soviet Withdrawal. Oxford University Press, New York, 1995. Siehe auch: Rezension von Cordovez und Harrison in: International Press Services, 22. August 1995

[58] The Great Chessboard; Zbigniew Brzezinski; 1997; S.196

[59] ebda; S.215; [49] [60] ebda; S.219

[61] Aus Syrien zurückgekehrte Dschihadisten verursachen 150 Tote; 4.11.2014; https://mundderwahrheit.wordpress.com/ta...en-terroristen/; Originalquelle: Voltaire-Netzwerk; http://www.voltairenet.org/article185820.html

[62] Die Regenschirme in Hongkong sind "Made in USA"; William Engdahl; 7.10.2014; Kopp Online; http://info.kopp-verlag.de/hintergruende...de-in-usa-.html

[63] The Great Chessboard; Zbigniew Brzezinski; 1997; S.223

[64] ebda; S.226; [65] ebda; S.246; [66] ebda; S.266

[67] ebda; S.274; [68] ebda; S.275; [69] ebda; S.276

[70] [71] ebda; S.278; [72] ebda; S.279

[73] ebda; S.286; [74] ebda; S.287; [75] ebda; S.303

[76] Quo Vadis NATO - Zur Sinnhaftigkeit von Geopolitik; Hauke Ritz; 28.4.2013; Schattenblick; http://www.schattenblick.de/infopool/pol...t/prin0174.html

[77] Pseudologie - Zwanghaftes Lügen; Deutsche Wikipedia; 25.9.2015; https://de.wikipedia.org/wiki/Pseudologie

[78] Heinz Kohut; Deutsche Wikipedia; 25.9.2015; https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Kohut


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RE: Brzezinski´s Welt – Ein Psychogramm (2)

#2 von Daviec , 08.10.2015 15:14

Ped,
Ich danke dir vielmals für diesen Artikel, du ersparst es mir mich durch ein derartig manipulatives Buch zu lesen.
Nicht das ich Brzezinski nach dem Lesen zustimmen würde, die Manipulation würde ich erkennen aber es ist manchmal schon recht auslaugend vom Energielevel her.
Danke vielmals, durfte wieder sehr viel lernen und erkenntnisse sammeln.

Interessant finde ich auch das ich vorallem dank dir restlos erkannt hab das man niemals vollends objektiv berichten kann, man kann nur möglichst objektiv Informationen wiedergeben.
Ein erstrebenswertes Ziel.

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